Zahnärztliche NewsLetter Nr. 01/2003/ 1. Januar 2003

Herzlich willkommen bei der ersten Ausgabe des Jahres 2003, verbunden mit den besten Wünschen für ein gesundes und friedliches Neues Jahr!

Da einige Leser Kapazitätsprobleme mit Ihrer Online-Mailbox haben, können Sie diesen Letter auch durch Anklicken dieses Textes direkt im WEB lesen.


Inhalt:
 
1.)   Künstliche Zahnwurzeln ("Implantate") werden immer häufiger eingesetzt
        
a) Patienten wünschen sich mehr Informationen über Zahn-Implantate
             b) Wie viel High Tech ist sinnvoll?

        
  c) Patientenratgeber Implantate
  2.)   Guter Vorsatz fürs neue Jahr:  Gesünder würzen mit Jodsalz und Fluorid
  3.)   Fachleute empfehlen eine weiche Zahnbürste
  4.)   Neue Zahnseide und Zahnhölzer
  5.)  
Verhalten nach Zahnunfällen
  6.)   Nahrungsmittelallergien sind seltener als gedacht
  7.)   Stillen und Intelligenz
 
8.)   Geht es uns wirklich schon so schlecht?
  9.)  
Nach den Feiertagen geht es an die Pfunde
       
a) Beim Abnehmen ist Geduld das Wichtigste
            b) Zucker ist ein Dickmacher, Süßstoffe nicht!

10.)   Heilpflanzen - Datenbank
11.)   Dicker Kopf und Katzenjammer - Was hilft dagegen, Was beugt vor?
12.)   Aktiver Gesundheitsschutz: 5 mal täglich Obst und Gemüse
13.)   Zum Schluss: Plombenzieher.de:

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1.)  Künstliche Zahnwurzeln ("Implantate") werden immer häufiger eingesetzt

Implantate, auch bekannt unter dem Namen "künstliche Zahnwurzeln" oder "eingepflanzte Zähne", sind der Wunsch vieler Patienten, denen einzelne oder alle eigenen Zähne unfallbedingt, erkrankungs- oder altershalber fehlen. Seit einigen Jahrzehnten sind Zahn-Implantate in Gebrauch und heutzutage ein fester Bestandteil der zahnärztlichen Therapie.

a) Patienten wünschen sich mehr Informationen über Zahn-Implantate
 
Müssen fehlende Zähne ersetzt werden, entscheidet sich eine wachsende Zahl von Patienten für fest sitzenden Zahnersatz, getragen von künstlichen Zahnwurzeln (Implantaten). Allerdings ist das Wissen über diese Art der Versorgung in der Bevölkerung gering. Auch die Bürger selbst fühlen sich ungenügend informiert. Dies belegt eine repräsentative österreichische Studie, präsentiert auf der gemeinsamen Jahrestagung der deutschen, österreichischen und schweizerischen Gesellschaften für Implantologie. Die Deutsche Gesellschaft hat darum Informationsmaterialien für Patienten entwickelt, die ebenfalls auf der Fachtagung vorgestellt werden.

Im Schnitt fehlen den Bundesbürgern schon in der Lebensmitte zwischen 35 und 44 Jahren sechs (im Westen) bis acht (im Osten) Zähne. Bei den Senioren jenseits des 65. Lebensjahres sind die Lücken noch zahlreicher: Ihnen fehlen zwischen 20 und 23 Zähnen. Dies belegen Untersuchungen des Instituts der Deutschen Zahnärzte.
Während bei älteren Patienten drei Viertel der verloren gegangenen Zähne ersetzt werden, beträgt die Zahnersatz-Quote bei jüngeren Patienten hingegen nur 35 Prozent. Viele Menschen scheinen die Versorgung einer Zahnlücke nur dann für nötig zu halten, wenn diese sichtbar ist. Dabei gibt es neben ästhetischen auch handfeste medizinische Gründe, warum verloren gegangene Zähne möglichst frühzeitig ersetzt werden sollten. "In zahnlosen Kieferabschnitten beginnt beispielsweise der Knochen im Laufe der Zeit zu schrumpfen, weil er nicht mehr ausreichend belastet wird", erklärt Professor Friedrich W. Neukam, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Implantologie.
Eine Lösung für viele Fälle. Mit Hilfe von Implantaten - künstlichen Zahnwurzeln aus Titan - können Zahnärzte bereits einzelne Zähne ersetzen, ohne dass gesunde Nachbarzähne beschliffen werden müssen, um an ihnen den Zahnersatz zu verankern. Dank der fest sitzenden Wurzeln lassen sich auch größere Zahnlücken überbrücken. Zudem bieten sie verschiedene Versorgungsmöglichkeiten für völlig zahnlose Ober- und Unterkiefer. Möglich ist sowohl fest sitzender als auch herausnehmbarer Zahnersatz.
Die Statistik belegt, dass eine wachsende Zahl von Patientinnen und Patienten diese komfortable Lösung vorzieht: In Deutschland setzen Zahnärztinnen und Zahnärzte mittlerweile mehr als 200000 Implantate pro Jahr, Tendenz steigend.
Allerdings ist das Wissen über Implantate in der Bevölkerung sehr gering. Dies belegt eine repräsentative Studie in Österreich, die Dr. Dr. Gabor Tepper von der Abteilung für Oralchirurgie der Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Wien auf der Gemeinschaftstagung der implantologischen Fachgesellschaften präsentiert. Im Auftrag der Klinik ermittelte das Gallup-Institut den subjektiven und objektiven Informationsbedarf bei 1000 Bürgern.
Resultat: 96 Prozent der Befragten fühlten sich ungenügend informiert, obwohl 61 Prozent, Männer etwas häufiger als Frauen, im Bedarfsfall prinzipiell an einer implantologischen Versorgung interessiert wären. Gering waren entsprechend auch die Kenntnisse, etwa über die Lebensdauer und die Pflege von Implantaten sowie über die möglichen Ursachen eines Implantatverlustes.
Ohne tatsächlich über die Kosten einer Versorgung mit Implantaten informiert zu sein, waren 61 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Implantate nur für Wohlhabende erschwinglich seien. Der Zahnarzt ist gefordert. Mehr Informationsangebote wünschen sich die Befragten vor allem von ihren Zahnärzten. Mehr als drei Viertel der Bürger, die Interesse an Implantaten bekundeten, wünschten sich zusätzliche Informationen von ihrem Zahnarzt. Dieser gilt bei allen Befragten als die wichtigste Informationsquelle.

b) Wie viel High Tech ist sinnvoll?

Zahlreiche Studien belegen, dass Implantate bei korrekter Pflege viele Jahre halten. Die meisten sind nach zehn Jahren noch in perfektem Zustand. Dies bestätigt auch eine neue Studie an der Klinik für MKG-Chirurgie der Universität Kiel, die auf der Münchener Tagung präsentiert wird. Dr. Eleonore Behrens hat den Zustand von rund 2.500 Implantaten ermittelt, welche die Ärzte der Klinik in den vergangenen 20 Jahren gesetzten haben. "Bei korrekter Indikationsstellung", so das Fazit von Behrens, "sind unabhängig vom System 92 Prozent der Implantate nach zehn Jahren noch in Ordnung." Nur bei Rauchern lag die Erfolgsrate statistisch signifikant niedriger. "Wir wissen auch aus anderen Untersuchungen", sagt Professor Friedrich W. Neukam, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Implantologie, dass die Misserfolgsrate bei Rauchern zwischen fünf und zehn Prozent höher liegt als bei Nichtrauchern."
Auch bestimmte Erkrankungen können die Erfolgsrate schmälern. Dazu gehört etwa ein nicht eingestellter Diabetes mellitus. Als Kontraindikation für eine Implantation gelten schwerste Nierenschäden mit einem gestörten Kalzium- und Phosphatstoffwechsel. Unklar ist, ob altersbedingter Knochenschwund (Osteoporose) sowie Entzündungen an den Innenhäuten des Herzens (Endokarditis) nachteilige Einflüsse haben. Neukam: "Darüber wird zur Zeit in Fachkreisen noch kontrovers diskutiert, da die Ergebnisse von Studien nicht eindeutig sind."

Wie viele Implantate sind für eine prothetische Versorgung erforderlich?

"National wie international mangelt es hier an klaren Vorstellungen und Konzepten", klagt Professor Hubertus Spiekermann von der Poliklinik für zahnärztliche Prothetik der Universität Aachen. Um eine herausnehmbare Prothese zu stabilisieren, genügen zumeist einige wenige Implantate. Fehlen jedoch Frontzähne, sind aus ästhetischen Gründen mehr Implantate nötig. Ebenso sind generell mehr Implantate erforderlich, um eine Brücke oder Prothese im Oberkiefer zu verankern. "Letztendlich entscheidend sind die individuellen Gegebenheiten bei einem Patienten", sagt Neukam. So ist beispielsweise das Volumen und die Festigkeit des Kieferknochens wichtig, in den das Implantat eingepflanzt wird.
Gleichwohl gibt es grobe Faustregeln, an denen sich Patienten orientieren können: "Soll in einem zahnlosen Unterkiefer eine herausnehmbare Prothese verankert werden, sind zwei Implantate mindestens nötig, Standard sind drei bis vier," erklärt Professor Ernst-Jürgen Richter von der Poliklinik für zahnärztliche Prothetik der Universität Würzburg. Im Oberkiefer sind bei herausnehmbaren Prothesen vier Implantate erforderlich. Festsitzender Zahnersatz benötigt im zahnlosen Unterkiefer fünf bis sechs und im Oberkiefer acht Implantate.

Planung und Diagnostik bestimmen den Erfolg.

Der Erfolg einer Implantation hängt entscheidend von der Planung und der dazu erforderlichen Diagnostik ab. Im Normalfall genügt das so genannte Orthopantomogramm, eine Röntgenaufnahme des gesamten Kiefers. Doch mitunter kann eine Untersuchung mit dem Computertomographen nötig sein. "Dies ist etwa dann der Fall, wenn unklar ist, ob ausreichend Knochengewebe zur Verfügung steht", sagt Neukam. "Um die knöchernen Ressourcen zu beurteilen, kann in der Tat im komplizierten Einzelfall die CT-Untersuchung sinnvoll sein", erklärt Dr. Dr. Ulrich Wahlmann von der Klinik für MKG-Chirurgie der Universität Mainz. Allerdings ist nach Meinung der Experten eine generelle CT-Diagnostik nicht erforderlich. Zwar lässt sich die Mineraldichte des Knochens auf diese Art bestimmen, doch dies verrät nichts über seine mechanische Stabilität.

High-Tech-Op nur bei komplizierten Fällen.

Die digitalen Datensätze der Schichtaufnahmen sind auch das Rohmaterial, aus dem spezielle Computerprogramme dreidimensionale Modelle auf dem Bildschirm entstehen lassen. Dies ermöglicht eine sehr präzise Operationsplanung sowie die Simulation eines Eingriffes. "Doch die Umsetzung dieser präzisen diagnostischen Möglichkeiten in entsprechend präzise Eingriffe gestaltet sich schwierig", sagt Neukam. "Der entscheidende Schritt der präzisen Insertion des Implantats ist noch offen", sagt Dr. Stefan Hassfeld von der Klinik für MKG-Chirurgie der Universität Heidelberg. Die dreidimensionalen Planungsdaten können beispielsweise zur Herstellung individueller Schablonen zur Führung des Bohrers genutzt werden, mit dem das Implantatbett vorbereitet wird. Ebenso ist es möglich, Navigationssysteme mit den Planungsdaten zu füttern. Doch die bisherige Genauigkeit, sprich: Ungenauigkeit, solcher Systeme verhindert bislang den routinemäßigen Einsatz in der Zahnimplatologie. Diese faszinierenden Technologien, darüber sind sich die Experten einig, sind nur dann sinnvoll, wenn sie zu wesentlichen Qualitätsverbesserungen, etwa bei Tumorpatienten, oder Erweiterungen der Indikation führen. "Selbst wenn solche Strategien technisch möglich sind", warnt Neukam, "muss man auch daran denken, dass ihr Einsatz die Behandlungskosten deutlich erhöht." Darum dürften diese High-Tech-Methoden bis auf weiteres nur bei komplizierten Fällen zum Einsatz kommen.

Intelligente Oberflächen.

Wissenschaftler an Universitäten und in der Industrie tüfteln an Methoden, die die Einheilung der Implantate beschleunigen sollen. "Wir wissen beispielsweise schon seit einiger Zeit", erklärt Neukam, "dass Implantate mit einer etwas rauen Oberfläche im weichen Knochen schneller einheilen." Inzwischen gibt es Versuche, die Oberfläche von Implantaten mit Wirkstoffen zu beschichten, die das Knochenwachstum und damit die Heilung anregen. Erprobt im Experiment werden beispielsweise verschiedene körpereigene Wachstumsfaktoren. "Diese sollen die Oberflächen "intelligenter" machen", betont Neukam.

Rückfragen:
Prof. Dr. Dr. F. W. Neukam
Klinik für MKG-Chirurgie, Universität Erlangen-Nürnberg
Glückstraße 11, 91054 Erlangen
Tel.: 09131-85-3 42 09, Fax: 09131-85-3 42 19
friedrich.neukam@mkg.imed.uni-erlangen.de

c) Patientenratgeber Implantate

Der Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa e.V. - BDIZ - hat einen leicht verständlichen Patientenratgeber herausgebracht, welcher umfassend zu vielen Fragen im Zusammenhang mit künstlichen Zahnwurzeln Stellung bezieht. Neben den Rubriken "Allgemeines", "Einsatzgebiete", "Gut zu wissen" wird auch auf die Kosten eingegangen, welche die Gesetzlichen Krankenkassen übernehmen und welche selbst zu tragen sind.
Der Ratgeber kann angefordert werden bei:
BDIZ - Geschäftsstelle Bonn
Am Kurpark 5
53177 Bonn
BDIZeV@t-online.de 

[ Quelle + ©: Dipl. Biol. Barbara Ritzert ; ritzert@proscientia.de ]

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2.) Guter Vorsatz fürs neue Jahr:  Gesünder würzen mit Jodsalz und Fluorid

Etwa jeder zweite Haushalt in Deutschland verwendet zum Ausgleich des Jodmangels in der Nahrung und zum Schutz gegen Karies bereits Jodsalz mit Fluorid. Von dem gesundheitlichen Nutzen dieses Salzes sollten aber möglichst alle profitieren. Deshalb könnte nach Ansicht des Arbeitskreises Jodmangel und der Informationsstelle für Kariesprophylaxe des Deutschen Arbeitskreises für Zahnheilkunde einer der guten Vorsätze für das kommende Jahr lauten, ab sofort nur noch Jodsalz mit Fluorid zur Speisenzubereitung im Haushalt zu verwenden.
Jodsalz mit Fluorid hat eine doppelte Schutzfunktion und ist deshalb das bevorzugteste Haushaltssalz: Das darin enthaltene Jod gleicht den Jodmangel in der Nahrung aus und verhindert jodmangelbedingte Schilddrüsenkrankheiten. Wichtig ist dieses Spurenelement ganz besonders für Schwangere und Stillende sowie für Kinder und Jugendliche.
Durch den Zusatz von Fluorid schützt dieses Salz gleichzeitig die Zähne vor Karies, und zwar direkt beim Essen, wenn die Kariesgefahr am größten ist. Fluoride stärken den Zahnschmelz und verhindern die Bildung schädlicher Säuren, die zum Loch im Zahn führen. Prise für Prise ist deshalb gleich zweimal ein Gewinn für die Gesundheit. Salz aber dennoch immer nur nach dem Motto verwenden. Wenn Salz, dann Jodsalz mit Fluorid.

Naschen gehört nicht nur zur zurückliegenden Weihnachtszeit. Allerdings sollte man nicht regelmäßig naschen, so die Experten der Informationsstelle für Karies, weil im Mund mit jeder Süßigkeit Säuren gebildet werden, die den Zahnschmelz angreifen. Daher Süßes besser nach den Hauptmahlzeiten auf einmal essen und dann die Zähne putzen, am besten mit einer fluoridierten Zahnpasta. Besteht dazu keine Möglichkeit, hilft es auch, den Mund mit Wasser gründlich durchzuspülen, um so die Zähne von klebrigen Zuckerresten zu befreien.

[ Quelle:
Informationssstelle für Kariesprophylaxe
des Deutschen Arbeitskreises für Zahnheilkunde
Postfach 1352, 64503 Groß-Gerau
Telefon: 06152-81466
E-Mail: daz@Kariesvorbeugung.de

Arbeitskreis Jodmangel
Organisationsstelle
Postfach 1541, 64505 Groß-Gerau
Telefon: 06152-40021
E-Mail: info@praxis-press.de   ]

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3.) Fachleute empfehlen eine weiche Zahnbürste

Falsche Putztechnik mit zu hohem Anpressdruck und falsch gewählte Mundhygienehilfsmittel wie zu harte Zahnbürsten sind die Ursachen für die von Zahnärzten zunehmend beobachteten Gingivarezessionen ("Zahnfleischrückgang"). Die GABA meridol Forschung befragte dazu Zahnärzte und Parodontologen. Die Experten berichten, dass immer mehr junge Erwachsene mit einem ausgeprägten Mundhygienebewusstsein ihr Zahnfleisch durch zu häufiges Putzen verletzen.

Oft spielen auch berufliche Belastungen und Stress eine bedeutende Rolle. Prof. Dr. Matthias Frentzen von der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn: "Bei systematischem Screening ist festzustellen, dass schon bei 18- bis 20-Jährigen etwa 25 % von Gingivarezessionen betroffen sind. Mit zunehmendem Alter steigt dieser Anteil beträchtlich."
Die Experten empfehlen, weiche Zahnbürsten zu verwenden. Denn "grundsätzlich ist das Gingivaverletzungspotenzial von Zahnbürsten mit weichen Filamenten niedriger als von mittleren oder harten Zahnbürsten", erläutert der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Dietmar Oesterreich.

Weiche Filamente sind empfindlich und verbiegen sich schneller - vor allem bei der "Schrubbtechnik", die oft mit zu hohem Kraftaufwand ausgeführt wird. Frentzen empfiehlt daher die Bass- Technik.
Mit dem Erlernen einer neuen Putzmethode werde oft der Krafteinsatz reduziert. Dabei reinigen weiche Zahnbürsten mindestens genau so gut wie andere. Hier gilt:
Der regelmäßige Austausch der verbrauchten Zahnbürste ist besonders wichtig.

[ Quelle: pi, prophylaxe impuls , 2002]

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4.) Neue Zahnseide und Zahnhölzer
Speziell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Anwender hat elmex interdental die Zahnzwischenraumpflege abgestimmt:
Neu im Sortiment ist die gewachste Polyethylen-Zahnseide. Sie wird besonders für "Fädel-Anfänger" und Patienten mit eng stehenden Zähnen empfohlen. Die ungewachste Nylon-Zahnseide eignet sich für weniger enge Zahnzwischenräume und sollte von routinierten Anwendern benutzt werden. Der neue Zahnseiden-Spender eignet sich sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder.
In Platz sparenden kleinen Briefchen sind die neuen elmex Zahnhölzer ideal für unterwegs. Sie sind aus elastischem Birkenholz, das aufgrund seiner hohen Quellfähigkeit die bakterielle Plaque schonend entfernen kann. Die stumpfe Dreikantform schützt das Zahnfleisch vor Verletzungen.
Die Interdental-Produkte sind mit dem hochwirksamen Aminfluorid getränkt, das während der Anwendung an den Zahnschmelz abgegeben wird, und mit leichtem Minzaroma angereichert.


[ Quelle: pi, prophylaxe impuls , 2002]

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5.) Verhalten nach Zahnunfällen

Ob Mountainbiking, Rollerblading oder Skate- und Snowboarding - Bewegung tut gut. Dabei ist häufig Geschwindigkeit Trumpf. Die unbeabsichtigten Auswirkungen sind weniger erfreulich. Rund 30 Prozent der acht- bis zwölfjährigen Jugendlichen erleiden traumatische Schädigungen an den bleibenden Zähnen. Vor allem die Schneidezähne des Oberkiefers sind durch ihre exponierte Stellung am häufigsten betroffen. Bei Kindern in diesem Alter ist das Wurzelwachstum der Schneidezähne noch nicht abgeschlossen. Im Gegensatz zu Verletzungen im Milchgebiss ist die funktionstüchtige Erhaltung geschädigter bleibender Frontzähne mit einem regelrechten Abschluss des Wurzelwachstums primäres Behandlungsziel.

Zahnmediziner registrieren seit Jahren einen deutlichen Anstieg von Zahnverletzungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen So erleiden bis zu 35 Prozent aller Kinder und Jugendlichen Zahnunfälle im bleibenden Gebiss; häufig mit lebenslangen Folgeerscheinungen oder frühzeitigem Zahnverlust. Heranwachsende spüren besonders in der Pubertät die funktionellen und psychologischen Beeinträchtigungen, da eine endgültige Behandlung erst nach Abschluss des Wachstums möglich ist.
Die Redaktion (Anmerkung: Die Redaktion von "anbiss") sprach mit Dieter Krenkel darüber, was zu tun ist, wenn durch einen Unfall ein Zahn abbricht oder ausgeschlagen wird.

Wenn ein Zahnunfall passiert, ist das richtige Verhalten entscheidend. Was mache ich, wenn mir ein Zahn abbricht?
Wenn ein Stück eines Zahnes verloren gegangen ist, suchen Sie das abgebrochene Teil und legen Sie es in Wasser oder noch besser in kalte, ultrahocherhitzte Milch.

Häufig ist der Zahn stark gelockert oder verschoben, wie verhalte ich mich in dieser Situation?
Versuchen Sie auf keinen Fall, den Zahn zu bewegen. Beißen Sie auch recht vorsichtig zusammen.

Und wenn der Zahn ausgeschlagen ist?
Auch hier gilt. Zuerst unbedingt den Zahn finden. Fassen Sie ihn aber nur an der Zahnkrone an. Auf keinen Fall sollten Sie die Zahnwurzel berühren. Und - Sie werden sich wundern das von einem Zahnarzt zu hören. Reinigen Sie den Zahn niemals, auch wenn er verschmutzt ist. Am besten lagern Sie das gute Stück so schnell wie möglich feucht. Hierzu eignen sich kalte H-Milch oder eine sterile Kochsalzlösung. Am besten ist natürlich eine spezielle Rettungsbox.

Und was mache ich dann?
So schnell es geht, ab zum Zahnarzt.
Der vom Patienten mitgebrachte Zahn wird, wenn nicht schon in einer Zahnrettungsbox transportiert, sofort in eine solche eingelegt. Dadurch hat der Zahnarzt die Gelegenheit, den Patienten ohne Zeitdruck zu untersuchen und die Therapie zu planen.

Gibt es noch etwas zu beachten?
Zahnunfälle sind in jedem Fall unbedingt vom Patienten und vom Zahnarzt der Versicherung zu melden. Wichtig ist dabei die Dokumentation, dazu gehören unter Umständen auch Röntgenbilder und Fotos.

[Quelle + ©: "anbiss", Zahnärztlicher Fachverlag Herne, Nr. 39/02 ]

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6.)   Nahrungsmittelallergien sind seltener als gedacht

Diese Annahme ist weit verbreitet: Bestimmte Nahrungsmittel, Farbstoffe und Lebensmittelzusätze rufen Allergien hervor. Tatsächlich sind aber immunologisch vermittelte Unverträglichkeiten auf Nahrungsmittel relativ selten. Die Ärztezeitung schreibt dazu:

Eine klassische Nahrungsmittelallergie haben etwa zwei Prozent der Säuglinge und Kleinkinder; meist vertragen sie kein Milcheiweiß. 0,6 Prozent der Kinder reagieren auf Erdnüsse allergisch, 0,3 Prozent auf Sojaprodukte. Von den Erwachsenen sind fünf bis zehn Prozent Nahrungsmittelallergiker, die meisten von ihnen haben eine Kreuzallergie mit Pollen.
Die Sensibilisierung kann verschieden stark ausgeprägt sein, am gefährlichsten ist fraglos die Erdnussallergie: Schon 100 Mikrogramm Erdnuss reichen aus, um bei einem hoch empfindlichen Allergiker starke Beschwerden bis hin zum anaphylaktischen Schock auszulösen.
Solch spektakuläre Verläufe lenken allerdings die Aufmerksamkeit von den viel häufigeren Pseudoallergien und Unverträglichkeitsreaktionen ab, wie Dr. Michael Häberle aus Künzelsau bei einer Veranstaltung auf der Medica gesagt hat. So handelt es sich bei der vielbeklagten "Histamin-Allergie" um eine Intoxikation durch Lebensmittel mit hohem Histamingehalt. Dazu gehören verschiedene Fisch- und Käsesorten. Werden sie zusammen mit Alkohol verzehrt, wird der Körper mit Histamin überschwemmt - denn Alkohol erhöht die Histamin-Resorption aus dem Darm um das 100fache, wie Häberle gesagt hat. Histamin-sensible Menschen reagieren darauf mit Kopfschmerzen und Tachykardie.
Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker können Pseudoallergien auslösen, etwa das bekannte "China-Restaurant-Syndrom". Es wird durch das in der chinesischen Küche beliebte Glutamat ausgelöst, das über die vermehrte Freisetzung von Neurotransmittern zu Nackensteifigkeit und Lähmungen führt.

Die 56 in Deutschland gebräuchlichen Lebensmittelzusatzstoffe sind aus Sicht der Allergologen recht unbedenklich. Mehr Sorgen bereiten Häberle die beliebten Duft- und Aromastoffe, von denen es etwa 4.000 gibt. Sie werden immer öfter auch in Hautpflegeprodukten verwendet - etwa Zimt und Vanillin in Duschgelen - und sollen für das vermehrte Auftreten von Unverträglichkeitsreaktionen die Ursache sein.

[Quelle + ©: grue in Ärztezeitung-Online ]

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7.)  Stillen und Intelligenz

Die beste Vorbeugung im Säuglingsalter ist das Stillen: Mit der Muttermilch werden die nötigen Nährstoffe in optimaler Konzentration dem Baby zugeführt, die Allergierate wird vermindert und die Zufuhr von mütterlichen Hormonen in geringsten Dosen beugt einer trockenen Haut vor. Zusätzlich findet noch eine kieferorthopädische Prophylaxe beim Stillvorgang statt:
Stillen ist für den Säugling "Schwerstarbeit". Dadurch wird die Kaumuskulatur gekräftigt und das Kieferknochenwachstum gefördert. Weiterhin wird der Lippenschluss trainiert und damit eine wichtige Voraussetzung für die Sprach- und Kieferbildung und die Nasenatmung geschaffen. Eine spätere Gebissregulierungen wird deshalb erheblich weniger durchgeführt werden müssen.
Eine interessante dänische Studie zeigt auch Zusammenhänge mit der späteren Intelligenz des Säuglings auf.

Dr. Erik Lykke Mortensen vom Institut für Präventiv-Medizin am Kopenhagener Kommunehospitalet und Kollegen analysierten für ihre Studie Daten von 3.253 Frauen und Männern, die zwischen 1959 und 1961 geboren wurden. Die Mütter gaben Auskunft über die jeweilige Stilldauer, die Probanden unterzogen sich mit 18 Jahren zwei unterschiedlichen Intelligenztests (Wechsler Adult Intelligence Scale [WAIS], Borge Priens Prove [BPP]).
Nach Adjustierung auf unterschiedlichste Faktoren konnte bewertet werden, dass Kinder, die weniger als einen Monat gestillt worden waren, den niedrigsten IQ (99,4) hatten, wer sieben bis neun Monate lang Muttermilch genossen hatte, war wies den höchsten Wert auf (IQ von 106,0). Bei noch längeren Stillzeiten konnte keine weitere Steigerung des IQ im Erwachsenenalter registriert werden.
Mortensen und Kollegen fassen zusammen, dass trotz Abklärung auf mögliche andere Faktoren, die die Entwicklung der Intelligenz beeinflussen könnten, eine signifikant positive Assoziation zwischen der Dauer der Stillzeit und der Entwicklung der Intelligenz beobachtet werden konnte.

[Quelle: http://www.medaustria.at  ]

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8.) Geht es uns wirklich schon so schlecht?

Hummer und Kaviar contra Currywurst und Pommes / Deutsche entwickeln sich laut FOCUS-Analyse immer mehr zu Gourmets:

Trotz der wirtschaftlich unerfreulichen Zeiten wenden sich immer mehr Bundesbürger der Kunst des Genießens zu. Die Zahl der Feinschmecker in Deutschland ist gewachsen. Fast zehn Millionen Deutsche bezeichnen sich als Feinschmecker oder Gourmets - das sind 2,1 Millionen mehr als zwei Jahre zuvor. Immer seltener stammen die Lieblingsspeisen und -getränke der Deutschen nur aus heimischen Regionen. Sie probieren gern ausländische Gerichte, vor allem Pizza und Pasta. Aber auch Wraps und Bagels stehen beim Verbraucher besonders hoch im Kurs. Für eine aufwändige Art der Zubereitung fehlt allerdings oft die Zeit. Es wächst der Bedarf an arbeitserleichternden Convenience-Produkten, wobei der Trend zur gekühlten Frische und höherwertigen Spezialitäten geht. Dies belegt die aktuelle FOCUS-Analyse zum Markt für Essen und Trinken.
Innovationsquelle für die Nahrungs- und Getränkeindustrie ist die Gastronomie. Viele neue Food-Trends kommen aus der Szenegastronomie. Junge Szenegänger treffen sich in Coffee-Shops und Cocktailbars. Sie sind experimentierfreudig und an neuen Gerichten und Getränken besonders interessiert. Egal, ob es sich um Kaffee handelt, um Cocktails oder trendige Biermixgetränke.
International zählen Spirituosen- und Biermixgetränke zu den Produkten, die das größte Wachstum verzeichnen. Zwar ging der Bierkonsum der Deutschen seit 1997 insgesamt um 8,1 Liter auf 123,1 Liter pro Kopf zurück, gleichzeitig konnten Weizen- und Schwarzbiere und die Newcomer im Bereich der Biermixgetränke punkten. Und: Die Deutschen entwickeln sich immer mehr zu einer Nation der Weinliebhaber. Im vergangenen Jahr wurde erstmals mehr Geld für Wein als für Bier ausgegeben. Mit einem Konsum von fast 20 Millionen Hektoliter Wein ist Deutschland der viertgrößte Weinmarkt der Welt. Dabei sind laut FOCUS-Studie Communication Networks 6.0 die heimischen Weine bei 47 Prozent der Bevölkerung besonders gefragt. Einen enormen Boom verzeichnet Rotwein: Bereits mehr als die Hälfte aller in Deutschland verkauften Weine sind rot.
Die FOCUS-Marktanalyse "Der Markt für Essen und Genießen" geht der Frage nach, in welchen Gruppen das Interesse an lukullischen Spezialitäten besonders ausgeprägt ist. In ihrem Konsum- und Medienverhalten werden vier Trendsetter-Typen dargestellt: "Wertschätzer des guten Essens und Trinkens", "Toscana-Liebhaber", "Frankreich-Fans" und die "Jung-Konsumenten". Die Untersuchung kann per Fax unter 0 89/92 50-20 61 oder per E-Mail unter anzeigen@focus.de bestellt werden und steht auch als Download unter http://www.medialine.de zur Verfügung.

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9.) Nach den Feiertagen geht es an die Pfunde

a) Beim Abnehmen ist Geduld das Wichtigste

Nach den Feiertagen bekommen viele Menschen beim Blick auf die Waage den großen Katzenjammer. Gute Vorsätze sind dann schnell zur Hand. Doch wer abnehmen will, muss Geduld haben und darf seine Ziele nach Ansicht von Experten nicht zu hoch stecken. "Eine Gewichtsabnahme von etwa 0,5 Kilogramm pro Woche - also zwei Kilo im Monat - ist realistisch und umsetzbar", erklärt die Ökotrophologin Dr. Astrid Stellfeldt in der neuen Ausgabe der Wellness-Zeitschrift VITAL. Dabei sei es "ganz normal", wenn das Gewicht im Laufe der Diät auch mal stagniere, betont die Expertin von der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg. Wenn der Gewichtsverlust also nicht so schnell geht, wie erwartet, ist das kein Grund zur Verzweiflung: "In dieser Phase ist es schon ein Erfolg, wenn es gelingt, das Gewicht zu stabilisieren", sagt die Ernährungswissenschaftlerin und gibt Tipps zum Durchhalten.
Beim Abnehmen sei es vor allem wichtig, regelmäßig zu essen und die Mahlzeiten im Voraus zu planen, erklärt Astrid Stellfeldt. "Essen Sie sich bei den Hauptmahlzeiten vorwiegend an kohlenhydratreichen Lebensmitteln satt, also möglichst zu jeder Mahlzeit Brot, Kartoffeln, Reis, Nudeln oder Müsli sowie viel Gemüse und Obst." Aber was tun, wenn der große Heißhunger auf Süßes auch nach den Feiertagen noch nicht vorbei ist? Die Ökotrophologin rät: "Keine Verbote, sondern bewusstes, kontrolliertes Genießen. Planen Sie Ihre Süßigkeiten bewusst ein. Naschen Sie am besten nach dem Essen, wenn Sie satt sind." Und wenn man trotz aller Bemühungen um einen Gewichtsverlust doch mal so richtig gesündigt hat, ist das nach Ansicht der Expertin auch kein Beinbruch, denn "kleine Ausrutscher" seien normal. Astrid Stellfeldt: "Wichtig ist, was danach geschieht." Man dürfe auf keinen Fall resignieren und nach dem Motto "Jetzt ist es auch egal" alle guten Vorsätze über den Haufen schmeißen. Weitermachen ist wichtig und möglich. Wer sich an die Tipps der Expertin hält, kann also gelassen auf die Feiertage und auch die Zeit danach blicken. Es wird schon klappen.

[ Quelle: Götz Poggensee, Redaktion VITAL, Tel. 040/27 17 37 42  ]

b) Zucker ist ein Dickmacher, Süßstoffe nicht!

Süßstoffe erhöhen weder den Appetit noch das Körpergewicht sondern helfen beim Abnehmen, betonten die Ernährungsexperten der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen. Süßstoffe sind daher sinnvolle Bestandteile jeder Reduktionskost, belegen jetzt dänische Wissenschaftler in einer neuen Studie. Für die Dauer von 10 Wochen erhielten 41 übergewichtige Personen Getränke und Lebensmittel, die entweder mit Zucker oder mit Süßstoffen zubereitet waren. Zusätzlich konnten sie weitere Lebensmittel nach Belieben verzehren. Das Ergebnis: In der Gruppe, die süßstoffgesüßte Lebensmittel verzehrte, sanken die Energieaufnahme, das Körpergewicht, die Fettmasse und der Blutdruck signifikant. In der Gruppe, die Zuckerprodukte verwendete, stiegen diese Werte über den Beobachtungszeitraum dagegen an. Die Wissenschaftler konnten in keiner der Gruppen Veränderungen des Appetits feststellen. Besonders überraschte die Forscher, dass die Aufnahme von Zucker aus den frei wählbaren Lebensmitteln in beiden Gruppen zurückging. Kritiker sagten bisher Süßstoffen häufig nach, dass sie die Lust auf Süßigkeiten erhöhen. "Diese Studie liefert endlich den Beweis, dass Süßstoffe weder hungrig noch dick machen", betont Sven-David Müller, Sprecher der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik. Süßstoffe bieten eine sinnvolle und einfache Möglichkeit, Kalorien einzusparen, ohne auf süßen Geschmack verzichten zu müssen, so Müller. Nach Ansicht der Wissenschaftler ist vor allem die über Getränke aufgenommene Zuckermenge problematisch. Diese Kalorien kann der Körper nur schlecht durch eine geringere Nahrungsaufnahme bei späteren Mahlzeiten kompensieren, wie vorangegangene Studien zeigten. Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik empfiehlt deshalb allen Personen, die abnehmen möchten, vor allem zuckerhaltige Getränke gegen süßstoffgesüßte auszutauschen.
Weitere Tipps bietet die Homepage
http://www.ernaehrungsmed.de

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10.) Heilpflanzen - Datenbank
Als neuen Service bietet aponet.de - das offizielle Gesundheitsportal der deutschen ApothekerInnen ein Heilpflanzenlexikon, das täglich wechselnd eine neue Heilpflanze vorstellt.
Neben einer Abbildung gibt es eine kurze Übersicht zu Inhaltsstoffen, Wirkung und Anwendungsgebieten. Weiterhin sind Angaben zur botanischen und pharmakologischen Bedeutung zu finden. Bisher enthält die Datenbank 170 Heilpflanzen, deren Wirkung wissenschaftlich anerkannt ist. Das Pflanzenlexikon entstand in Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald und wird kontinuierlich ausgebaut.
Als weiteres kostenloses Nachschlagewerk findet der interessierte Laie auf aponet.de den "Gesundheits-Brockhaus". Von A wie Anatomie bis Z wie Zivilisationskrankheiten können hier über 16.000 Suchbegriffe zu Themen der modernen Medizin eingegeben werden. Begriffe werden verständlich und detailliert erklärt; Ursachen, Diagnosen und Behandlungen kompetent erläutert. Auch Bereiche wie Zahnmedizin, Hygiene, Naturheilkunde, Umweltmedizin, Ernährungs- und Gesundheitslehre werden ausführlich behandelt.
Täglich wechselnde Nachrichten mit verbraucherrelevanten Themen sind weiterhin eine der Stärken von aponet.de. So werden die aktuellen Fernsehsendungen rund um das Thema Gesundheit angekündigt - täglich aktualisiert. Darüber hinaus steht jeden Tag ein aktueller Gesundheitstipp zur Verfügung.

[ Quelle http://www.aponet.de/ ]

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11.) Dicker Kopf und Katzenjammer - Was hilft dagegen, Was beugt vor?

Die Sylvesterfeier ist gerade vorbei und Fastnacht bzw. Karneval steht noch bevor: Wenn da nur nicht der Dicke Kopf und der Katzenjammer am nächsten Morgen wäre. Natürlich lässt sich ganz einfach vorbeugen, indem man sich artig um zehn Uhr abends ins Bett legt oder keinen Alkohol trinkt - aber eine feucht-fröhliche Party mit einem Six-Pack Selters sind auch nicht Jedermanns/frau Geschmack.
Die Gesellschaft für Diätetik und Ernährungsmedizin hält ein paar Tipps bereit, um dem Katzenjammer die Zähne zu zeigen:
 
Damit nach übermäßigem Alkoholkonsum am Neujahrstag nicht der Schädel brummt oder der Kater "seine Krallen zeigt", empfiehlt die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Bad Aachen für eine gute Grundlage in Form eines gesunden Abendessens zu sorgen, zu jedem alkoholischen Getränk mindestens ein großes Glas Mineralwasser mit einem hohen Natriumgehalt zu trinken und vor dem Schlafen gehen 250 bis 500 Milligramm Magnesium (z.B. Magnesiumbrausetabletten aus der Drogerie) einzunehmen. Der Brummschädel, Übelkeit, Nachdurst und Herzklopfen sind in erster Linie auf Wasser- und Elektrolytmangel zurück zu führen. Alkohol fördert die Wasser- und Elektrolytverluste über den Urin, sodass der Organismus durcheinander gerät. Sinnvoll ist es, dem Körper bereits vorher einen Mineralstoffvorrat zu liefern, um die Verluste auffangen zu können und dadurch die Folgen zu vermeiden, so der Gesellschaftssprecher Sven-David Müller. Statt am Morgen danach Rollmöpse im Rahmen des Katerfrühstücks zu essen, sollten diese besser vor dem Katzenjammer verzehrt werden, denn der Rollmops enthält reichlich Mineralstoffe. Durch Alkohol geht insbesondere Natrium verloren. Diesen Effekt kennt jeder, der nach einer durchzechten Silvesternacht Lust auf Salziges in Form von Rollmöpsen, Matjesheringen oder Salzgebäck verspürt hat. Neben Natrium geht dem Körper auch Magnesium verloren. Magnesium ist ein Effektor von circa 300 verschiedenen Enzymen und Enzymsystemen. Es ist für die Erregungsübertragung vom Nerv zum Muskel und Muskelkontraktion, das bedeutet der Verrichtung körperlicher Tätigkeit, erforderlich. Magnesium kann Kopfschmerzen vorbeugen und wirkt der Schlappheit entgegen.
Die Gesellschaft empfiehlt ein katervorbeugendes Abendessen bestehend aus Brot oder Brötchen mit Wurst, Käse oder Heringssalat, reichlich mineralstoffreiches Obst und Säften sowie kalziumreichem Joghurt.
Aber alle diese Tipps können einem Kater nur dann vorbeugen, wenn man nicht bis zum Stillstand sämtlicher Körperfunktionen Alkohol trinkt, so Müller abschließend. Weitere Informationen bietet die Homepage der Gesellschaft unter www.ernaehrungsmed.de. Tipps und einfache Ratschläge, wie darüber hinaus der Katzenjammer verhindert werden kann, geben die ernährungsmedizinischen Berater der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik werktags von 9:00 bis 15:00 Uhr unter der Telefonnummer 0241 / 44 50 600.

[ Quelle: facharzt.de  ]

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12.) Aktiver Gesundheitsschutz: 5 mal täglich Obst und Gemüse     
      
Wer fünf Portionen Obst und Gemüse jeden Tag zu sich nimmt, tut aktiv etwas für seine Gesundheit und senkt beispielsweise sein Risiko für Krebserkrankungen spürbar.
Darauf wies Bayerns Gesundheitsminister Eberhard Sinner hin.

Sinner: "Jährlich haben wir in Deutschland rund 340.000 neue Krebserkrankungen. Für 30 bis 40 Prozent dieser Erkrankungen ist ungesunde Ernährung mitverantwortlich. Daher hat der Verzehr von Obst und Gemüse in der Krebsvorsorge entscheidende Bedeutung. Empfohlen werden rund 600 Gramm am Tag, das sind 5 Portionen. Tatsächlich essen die Deutschen zurzeit durchschnittlich die Hälfte dieser Menge. Das ist entschieden zu wenig!" Vor allem einer gesunden Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung komme besondere Bedeutung zu, so der Minister weiter. Sinner: "Immer mehr Menschen kochen sich ihr Essen nicht mehr selbst, sondern nehmen Angebote der Außer-Haus-Verpflegung (zum Beispiel Kantinen) in Anspruch. Sie sind besonders darauf angewiesen, entsprechende Gerichte unter Verwendung von Obst und Gemüse zu bekommen.

[ Quelle: DZW; 46/02 ]

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13.) Zum Schluss: http://www.plombenzieher.de

Der Name ist Programm. Hier finden Sie nämlich ein sehr außergewöhnliches Ratespiel. Zu sehen sind diverse Schokoriegel, die quer durchgeschnitten wurden. Jetzt gilt es, aufgrund der Füllung die Marke zu erkennen. Schaffen Sie es, alle Plombenzieher zu erraten?

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