Zahnärztliche NewsLetter Nr.
01/2003/ 1. Januar 2003
Herzlich willkommen bei der
ersten Ausgabe des Jahres 2003, verbunden mit den besten Wünschen für ein
gesundes und friedliches Neues Jahr!
Da einige Leser Kapazitätsprobleme
mit Ihrer Online-Mailbox haben, können Sie diesen Letter auch durch
Anklicken dieses Textes direkt im WEB lesen.
Inhalt:
1.)
Künstliche Zahnwurzeln ("Implantate") werden immer
häufiger eingesetzt
a) Patienten wünschen sich mehr Informationen über Zahn-Implantate
b) Wie viel
High Tech ist sinnvoll?
c) Patientenratgeber Implantate
2.) Guter Vorsatz fürs neue Jahr:
Gesünder würzen mit Jodsalz und Fluorid
3.) Fachleute empfehlen eine
weiche Zahnbürste
4.) Neue Zahnseide und Zahnhölzer
5.) Verhalten nach Zahnunfällen
6.) Nahrungsmittelallergien sind
seltener als gedacht
7.) Stillen und Intelligenz
8.) Geht es uns wirklich schon so schlecht?
9.)
Nach den Feiertagen geht es an die Pfunde
a) Beim Abnehmen
ist Geduld das Wichtigste
b) Zucker ist ein
Dickmacher, Süßstoffe nicht!
10.) Heilpflanzen - Datenbank
11.) Dicker
Kopf und Katzenjammer - Was hilft dagegen, Was beugt vor?
12.) Aktiver Gesundheitsschutz: 5 mal täglich Obst
und Gemüse
13.) Zum Schluss: Plombenzieher.de:
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1.) Künstliche
Zahnwurzeln ("Implantate") werden immer häufiger eingesetzt
- Implantate, auch bekannt
unter dem Namen "künstliche Zahnwurzeln" oder "eingepflanzte Zähne", sind der
Wunsch vieler Patienten, denen einzelne oder alle eigenen Zähne unfallbedingt, erkrankungs-
oder altershalber fehlen. Seit einigen Jahrzehnten sind
Zahn-Implantate in Gebrauch und heutzutage ein fester Bestandteil
der zahnärztlichen Therapie.
a) Patienten wünschen sich mehr Informationen über Zahn-Implantate
-
- Müssen fehlende Zähne ersetzt werden,
entscheidet sich eine wachsende
Zahl von Patienten für fest sitzenden Zahnersatz, getragen von
künstlichen Zahnwurzeln (Implantaten). Allerdings ist das Wissen über
diese Art der Versorgung in der Bevölkerung gering. Auch die Bürger
selbst fühlen sich ungenügend informiert. Dies belegt eine
repräsentative österreichische Studie, präsentiert auf der gemeinsamen
Jahrestagung der deutschen, österreichischen und schweizerischen
Gesellschaften für Implantologie. Die Deutsche Gesellschaft hat darum
Informationsmaterialien für Patienten entwickelt, die ebenfalls auf der
Fachtagung vorgestellt werden.
Im Schnitt fehlen den Bundesbürgern schon in der Lebensmitte zwischen 35
und 44 Jahren sechs (im Westen) bis acht (im Osten) Zähne. Bei den
Senioren jenseits des 65. Lebensjahres sind die Lücken noch zahlreicher:
Ihnen fehlen zwischen 20 und 23 Zähnen. Dies belegen Untersuchungen des
Instituts der Deutschen Zahnärzte.
Während bei älteren Patienten drei Viertel der verloren gegangenen Zähne
ersetzt werden, beträgt die Zahnersatz-Quote bei jüngeren Patienten
hingegen nur 35 Prozent. Viele Menschen scheinen die Versorgung einer
Zahnlücke nur dann für nötig zu halten, wenn diese sichtbar ist. Dabei
gibt es neben ästhetischen auch handfeste medizinische Gründe, warum
verloren gegangene Zähne möglichst frühzeitig ersetzt werden sollten.
"In zahnlosen Kieferabschnitten beginnt beispielsweise der Knochen im
Laufe der Zeit zu schrumpfen, weil er nicht mehr ausreichend belastet
wird", erklärt Professor Friedrich W. Neukam, Präsident der Deutschen
Gesellschaft für Implantologie.
Eine Lösung für viele Fälle. Mit Hilfe von Implantaten - künstlichen
Zahnwurzeln aus Titan - können Zahnärzte bereits einzelne Zähne
ersetzen, ohne dass gesunde Nachbarzähne beschliffen werden müssen, um
an ihnen den Zahnersatz zu verankern. Dank der fest sitzenden Wurzeln
lassen sich auch größere Zahnlücken überbrücken. Zudem bieten sie
verschiedene Versorgungsmöglichkeiten für völlig zahnlose Ober- und
Unterkiefer. Möglich ist sowohl fest sitzender als auch herausnehmbarer
Zahnersatz.
Die Statistik belegt, dass eine wachsende Zahl von Patientinnen und
Patienten diese komfortable Lösung vorzieht: In Deutschland setzen
Zahnärztinnen und Zahnärzte mittlerweile mehr als 200000 Implantate pro
Jahr, Tendenz steigend.
Allerdings ist das Wissen über Implantate in der Bevölkerung sehr
gering. Dies belegt eine repräsentative Studie in Österreich, die Dr.
Dr. Gabor Tepper von der Abteilung für Oralchirurgie der Klinik für
Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Wien auf der
Gemeinschaftstagung der implantologischen Fachgesellschaften
präsentiert. Im Auftrag der Klinik ermittelte das Gallup-Institut den
subjektiven und objektiven Informationsbedarf bei 1000 Bürgern.
Resultat: 96 Prozent der Befragten fühlten sich ungenügend informiert,
obwohl 61 Prozent, Männer etwas häufiger als Frauen, im Bedarfsfall
prinzipiell an einer implantologischen Versorgung interessiert wären.
Gering waren entsprechend auch die Kenntnisse, etwa über die Lebensdauer
und die Pflege von Implantaten sowie über die möglichen Ursachen eines
Implantatverlustes.
Ohne tatsächlich über die Kosten einer Versorgung mit Implantaten
informiert zu sein, waren 61 Prozent der Befragten der Ansicht, dass
Implantate nur für Wohlhabende erschwinglich seien.
Der Zahnarzt ist gefordert. Mehr Informationsangebote wünschen sich die
Befragten vor allem von ihren Zahnärzten. Mehr als drei Viertel der
Bürger, die Interesse an Implantaten bekundeten, wünschten sich
zusätzliche Informationen von ihrem Zahnarzt. Dieser gilt bei allen
Befragten als die wichtigste Informationsquelle.
b) Wie
viel High Tech ist sinnvoll?
Zahlreiche Studien belegen, dass Implantate bei
korrekter Pflege viele Jahre halten. Die meisten sind nach zehn Jahren
noch in perfektem Zustand. Dies bestätigt auch eine neue Studie an der Klinik
für MKG-Chirurgie der
Universität Kiel, die auf der Münchener Tagung präsentiert wird. Dr.
Eleonore Behrens hat den Zustand von rund 2.500 Implantaten ermittelt,
welche die Ärzte der Klinik in den vergangenen 20 Jahren gesetzten
haben. "Bei korrekter Indikationsstellung", so das Fazit von Behrens,
"sind unabhängig vom System 92 Prozent der Implantate nach zehn Jahren
noch in Ordnung." Nur bei Rauchern lag die Erfolgsrate statistisch
signifikant niedriger. "Wir wissen auch aus anderen Untersuchungen",
sagt Professor Friedrich W. Neukam, Präsident der Deutschen Gesellschaft
für Implantologie, dass die Misserfolgsrate bei Rauchern zwischen fünf
und zehn Prozent höher liegt als bei Nichtrauchern."
Auch bestimmte Erkrankungen können die Erfolgsrate schmälern. Dazu
gehört etwa ein nicht eingestellter Diabetes mellitus. Als
Kontraindikation für eine Implantation gelten schwerste Nierenschäden
mit einem gestörten Kalzium- und Phosphatstoffwechsel. Unklar ist, ob
altersbedingter Knochenschwund (Osteoporose) sowie Entzündungen an den
Innenhäuten des Herzens (Endokarditis) nachteilige Einflüsse haben.
Neukam: "Darüber wird zur Zeit in Fachkreisen noch kontrovers
diskutiert, da die Ergebnisse von Studien nicht eindeutig sind."
Wie viele Implantate sind für eine prothetische Versorgung erforderlich?
"National wie international mangelt es hier an klaren Vorstellungen und
Konzepten", klagt Professor Hubertus Spiekermann von der Poliklinik für
zahnärztliche Prothetik der Universität Aachen. Um eine herausnehmbare
Prothese zu stabilisieren, genügen zumeist einige wenige Implantate.
Fehlen jedoch Frontzähne, sind aus ästhetischen Gründen mehr Implantate
nötig. Ebenso sind generell mehr Implantate erforderlich, um eine Brücke
oder Prothese im Oberkiefer zu verankern. "Letztendlich entscheidend
sind die individuellen Gegebenheiten bei einem Patienten", sagt Neukam.
So ist beispielsweise das Volumen und die Festigkeit des Kieferknochens
wichtig, in den das Implantat eingepflanzt wird.
Gleichwohl gibt es grobe Faustregeln, an denen sich Patienten
orientieren können: "Soll in einem zahnlosen Unterkiefer eine
herausnehmbare Prothese verankert werden, sind zwei Implantate
mindestens nötig, Standard sind drei bis vier," erklärt Professor
Ernst-Jürgen Richter von der Poliklinik für zahnärztliche Prothetik der
Universität Würzburg. Im Oberkiefer sind bei herausnehmbaren Prothesen
vier Implantate erforderlich. Festsitzender Zahnersatz benötigt im
zahnlosen Unterkiefer fünf bis sechs und im Oberkiefer acht Implantate.
Planung und Diagnostik bestimmen den Erfolg.
Der Erfolg einer Implantation hängt entscheidend von der Planung und der
dazu erforderlichen Diagnostik ab. Im Normalfall genügt das so genannte
Orthopantomogramm, eine Röntgenaufnahme des gesamten Kiefers. Doch
mitunter kann eine Untersuchung mit dem Computertomographen nötig sein.
"Dies ist etwa dann der Fall, wenn unklar ist, ob ausreichend
Knochengewebe zur Verfügung steht", sagt Neukam. "Um die knöchernen
Ressourcen zu beurteilen, kann in der Tat im komplizierten Einzelfall
die CT-Untersuchung sinnvoll sein", erklärt Dr. Dr. Ulrich Wahlmann von
der Klinik für MKG-Chirurgie der Universität Mainz. Allerdings ist nach
Meinung der Experten eine generelle CT-Diagnostik nicht erforderlich.
Zwar lässt sich die Mineraldichte des Knochens auf diese Art bestimmen,
doch dies verrät nichts über seine mechanische Stabilität.
High-Tech-Op nur bei komplizierten Fällen.
Die digitalen Datensätze der Schichtaufnahmen sind auch das Rohmaterial,
aus dem spezielle Computerprogramme dreidimensionale Modelle auf dem
Bildschirm entstehen lassen. Dies ermöglicht eine sehr präzise
Operationsplanung sowie die Simulation eines Eingriffes. "Doch die
Umsetzung dieser präzisen diagnostischen Möglichkeiten in entsprechend
präzise Eingriffe gestaltet sich schwierig", sagt Neukam. "Der
entscheidende Schritt der präzisen Insertion des Implantats ist noch
offen", sagt Dr. Stefan Hassfeld von der Klinik für MKG-Chirurgie der
Universität Heidelberg. Die dreidimensionalen Planungsdaten können
beispielsweise zur Herstellung individueller Schablonen zur Führung des
Bohrers genutzt werden, mit dem das Implantatbett vorbereitet wird.
Ebenso ist es möglich, Navigationssysteme mit den Planungsdaten zu
füttern. Doch die bisherige Genauigkeit, sprich: Ungenauigkeit, solcher
Systeme verhindert bislang den routinemäßigen Einsatz in der
Zahnimplatologie. Diese faszinierenden Technologien, darüber sind sich
die Experten einig, sind nur dann sinnvoll, wenn sie zu wesentlichen
Qualitätsverbesserungen, etwa bei Tumorpatienten, oder Erweiterungen der
Indikation führen. "Selbst wenn solche Strategien technisch möglich
sind", warnt Neukam, "muss man auch daran denken, dass ihr Einsatz die
Behandlungskosten deutlich erhöht." Darum dürften diese
High-Tech-Methoden bis auf weiteres nur bei komplizierten Fällen zum
Einsatz kommen.
Intelligente Oberflächen.
Wissenschaftler an Universitäten und in der Industrie tüfteln an
Methoden, die die Einheilung der Implantate beschleunigen sollen. "Wir
wissen beispielsweise schon seit einiger Zeit", erklärt Neukam, "dass
Implantate mit einer etwas rauen Oberfläche im weichen Knochen
schneller einheilen." Inzwischen gibt es Versuche, die Oberfläche von
Implantaten mit Wirkstoffen zu beschichten, die das Knochenwachstum und
damit die Heilung anregen. Erprobt im Experiment werden beispielsweise
verschiedene körpereigene Wachstumsfaktoren. "Diese sollen die
Oberflächen "intelligenter" machen", betont Neukam.
Rückfragen:
Prof. Dr. Dr. F. W. Neukam
Klinik für MKG-Chirurgie, Universität Erlangen-Nürnberg
Glückstraße 11, 91054 Erlangen
Tel.: 09131-85-3 42 09, Fax: 09131-85-3 42 19
friedrich.neukam@mkg.imed.uni-erlangen.de
c) Patientenratgeber Implantate
Der Bundesverband der implantologisch
tätigen Zahnärzte in Europa e.V. -
BDIZ -
hat einen leicht verständlichen Patientenratgeber herausgebracht, welcher
umfassend zu vielen Fragen im Zusammenhang mit künstlichen Zahnwurzeln
Stellung bezieht. Neben den Rubriken "Allgemeines", "Einsatzgebiete", "Gut zu
wissen" wird auch auf die Kosten eingegangen, welche die Gesetzlichen
Krankenkassen übernehmen und welche selbst zu tragen sind.
Der Ratgeber kann angefordert werden bei:
BDIZ - Geschäftsstelle Bonn
Am Kurpark 5
53177 Bonn
BDIZeV@t-online.de
[ Quelle + ©: Dipl. Biol. Barbara Ritzert ;
ritzert@proscientia.de ]
Anfang
2.)
Guter Vorsatz fürs neue Jahr: Gesünder würzen mit Jodsalz und Fluorid
- Etwa jeder zweite Haushalt in Deutschland
verwendet zum Ausgleich des Jodmangels in der Nahrung und zum Schutz
gegen Karies bereits Jodsalz mit Fluorid. Von dem gesundheitlichen
Nutzen dieses Salzes sollten aber möglichst alle profitieren. Deshalb
könnte nach Ansicht des Arbeitskreises Jodmangel und der
Informationsstelle für Kariesprophylaxe des Deutschen Arbeitskreises
für Zahnheilkunde einer der guten Vorsätze für das kommende Jahr
lauten, ab sofort nur noch Jodsalz mit Fluorid zur Speisenzubereitung
im Haushalt zu verwenden.
Jodsalz mit Fluorid hat eine doppelte Schutzfunktion und ist
deshalb das bevorzugteste Haushaltssalz: Das darin enthaltene Jod
gleicht den Jodmangel in der Nahrung aus und verhindert
jodmangelbedingte Schilddrüsenkrankheiten. Wichtig ist dieses
Spurenelement ganz besonders für Schwangere und Stillende sowie für
Kinder und Jugendliche.
Durch den Zusatz von Fluorid schützt dieses Salz gleichzeitig die
Zähne vor Karies, und zwar direkt beim Essen, wenn die Kariesgefahr
am größten ist. Fluoride stärken den Zahnschmelz und verhindern die
Bildung schädlicher Säuren, die zum Loch im Zahn führen. Prise für
Prise ist deshalb gleich zweimal ein Gewinn für die Gesundheit. Salz
aber dennoch immer nur nach dem Motto verwenden. Wenn Salz, dann
Jodsalz mit Fluorid.
Naschen gehört nicht nur zur zurückliegenden Weihnachtszeit. Allerdings
sollte man nicht regelmäßig naschen, so die Experten der
Informationsstelle für Karies, weil im Mund mit jeder Süßigkeit
Säuren gebildet werden, die den Zahnschmelz angreifen. Daher Süßes
besser nach den Hauptmahlzeiten auf einmal essen und dann die Zähne
putzen, am besten mit einer fluoridierten Zahnpasta. Besteht dazu
keine Möglichkeit, hilft es auch, den Mund mit Wasser gründlich
durchzuspülen, um so die Zähne von klebrigen Zuckerresten zu
befreien.
-
[
Quelle:
Informationssstelle für Kariesprophylaxe
des Deutschen Arbeitskreises für Zahnheilkunde
Postfach 1352, 64503 Groß-Gerau
Telefon: 06152-81466
E-Mail: daz@Kariesvorbeugung.de
Arbeitskreis Jodmangel
Organisationsstelle
Postfach 1541, 64505 Groß-Gerau
Telefon: 06152-40021
E-Mail: info@praxis-press.de ]
-
Anfang
-
3.) Fachleute empfehlen eine weiche
Zahnbürste
Falsche Putztechnik mit zu hohem Anpressdruck
und falsch gewählte Mundhygienehilfsmittel wie zu harte Zahnbürsten sind die
Ursachen für die von Zahnärzten zunehmend beobachteten Gingivarezessionen
("Zahnfleischrückgang"). Die GABA meridol Forschung befragte dazu Zahnärzte
und Parodontologen. Die Experten berichten, dass immer mehr junge Erwachsene
mit einem ausgeprägten Mundhygienebewusstsein ihr Zahnfleisch durch zu
häufiges Putzen verletzen.
Oft spielen auch berufliche Belastungen und Stress eine bedeutende Rolle.
Prof. Dr. Matthias Frentzen von der Poliklinik für Zahnerhaltung und
Parodontologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn: "Bei
systematischem Screening ist festzustellen, dass schon bei 18- bis 20-Jährigen
etwa 25 % von Gingivarezessionen betroffen sind. Mit zunehmendem Alter steigt
dieser Anteil beträchtlich."
Die Experten empfehlen, weiche Zahnbürsten zu verwenden. Denn "grundsätzlich
ist das Gingivaverletzungspotenzial von Zahnbürsten mit weichen Filamenten
niedriger als von mittleren oder harten Zahnbürsten", erläutert der
Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Dietmar Oesterreich.
Weiche Filamente sind empfindlich und verbiegen sich schneller - vor allem bei
der "Schrubbtechnik", die oft mit zu hohem Kraftaufwand ausgeführt wird.
Frentzen empfiehlt daher die Bass- Technik.
Mit dem Erlernen einer neuen Putzmethode werde oft der Krafteinsatz reduziert.
Dabei reinigen weiche Zahnbürsten mindestens genau so gut wie andere. Hier
gilt:
Der regelmäßige Austausch der verbrauchten Zahnbürste ist besonders wichtig.
[ Quelle: pi, prophylaxe
impuls , 2002]
Anfang
-
4.) Neue Zahnseide und Zahnhölzer
- Speziell auf die unterschiedlichen
Bedürfnisse der Anwender hat elmex interdental die Zahnzwischenraumpflege
abgestimmt:
Neu im Sortiment ist die gewachste Polyethylen-Zahnseide. Sie wird
besonders für "Fädel-Anfänger" und Patienten mit eng stehenden Zähnen
empfohlen. Die ungewachste Nylon-Zahnseide eignet sich für weniger enge
Zahnzwischenräume und sollte von routinierten Anwendern benutzt werden.
Der neue Zahnseiden-Spender eignet sich sowohl für Rechts- als auch für
Linkshänder.
In Platz sparenden kleinen Briefchen sind die neuen elmex Zahnhölzer ideal
für unterwegs. Sie sind aus elastischem Birkenholz, das aufgrund seiner
hohen Quellfähigkeit die bakterielle Plaque schonend entfernen kann. Die
stumpfe Dreikantform schützt das Zahnfleisch vor Verletzungen.
Die Interdental-Produkte sind mit dem hochwirksamen Aminfluorid getränkt,
das während der Anwendung an den Zahnschmelz abgegeben wird, und mit
leichtem Minzaroma angereichert.
[ Quelle: pi, prophylaxe impuls ,
2002]
-
Anfang
5.) Verhalten nach Zahnunfällen
- Ob Mountainbiking,
Rollerblading oder Skate- und Snowboarding - Bewegung tut gut. Dabei ist
häufig Geschwindigkeit Trumpf. Die unbeabsichtigten Auswirkungen sind
weniger erfreulich. Rund 30 Prozent der acht- bis zwölfjährigen Jugendlichen
erleiden traumatische Schädigungen an den bleibenden Zähnen. Vor allem die
Schneidezähne des Oberkiefers sind durch ihre exponierte Stellung am
häufigsten betroffen. Bei Kindern in diesem Alter ist das Wurzelwachstum der
Schneidezähne noch nicht abgeschlossen. Im Gegensatz zu Verletzungen im
Milchgebiss ist die funktionstüchtige Erhaltung geschädigter bleibender
Frontzähne mit einem regelrechten Abschluss des Wurzelwachstums primäres
Behandlungsziel.
Zahnmediziner registrieren seit Jahren einen deutlichen Anstieg von
Zahnverletzungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen So erleiden bis
zu 35 Prozent aller Kinder und Jugendlichen Zahnunfälle im bleibenden
Gebiss; häufig mit lebenslangen Folgeerscheinungen oder frühzeitigem
Zahnverlust. Heranwachsende spüren besonders in der Pubertät die
funktionellen und psychologischen Beeinträchtigungen, da eine endgültige
Behandlung erst nach Abschluss des Wachstums möglich ist.
Die Redaktion (Anmerkung: Die Redaktion von "anbiss") sprach mit Dieter
Krenkel darüber, was zu tun ist, wenn durch einen Unfall ein Zahn abbricht
oder ausgeschlagen wird.
Wenn ein Zahnunfall passiert, ist das richtige Verhalten entscheidend.
Was mache ich, wenn mir ein Zahn abbricht?
Wenn ein Stück eines Zahnes verloren gegangen ist, suchen Sie das
abgebrochene Teil und legen Sie es in Wasser oder noch besser in kalte,
ultrahocherhitzte Milch.
Häufig ist der Zahn stark gelockert oder verschoben, wie verhalte ich
mich in dieser Situation?
Versuchen Sie auf keinen Fall, den Zahn zu bewegen. Beißen Sie auch recht
vorsichtig zusammen.
Und wenn der Zahn ausgeschlagen ist?
Auch hier gilt. Zuerst unbedingt den Zahn finden. Fassen Sie ihn aber nur an
der Zahnkrone an. Auf keinen Fall sollten Sie die Zahnwurzel berühren. Und -
Sie werden sich wundern das von einem Zahnarzt zu hören. Reinigen Sie den
Zahn niemals, auch wenn er verschmutzt ist. Am besten lagern Sie das gute
Stück so schnell wie möglich feucht. Hierzu eignen sich kalte H-Milch oder
eine sterile Kochsalzlösung. Am besten ist natürlich eine spezielle
Rettungsbox.
Und was mache ich dann?
So schnell es geht, ab zum Zahnarzt.
Der vom Patienten mitgebrachte Zahn wird, wenn nicht schon in einer
Zahnrettungsbox transportiert, sofort in eine solche eingelegt. Dadurch hat
der Zahnarzt die Gelegenheit, den Patienten ohne Zeitdruck zu untersuchen
und die Therapie zu planen.
Gibt es noch etwas zu beachten?
Zahnunfälle sind in jedem Fall unbedingt vom Patienten und vom Zahnarzt der
Versicherung zu melden. Wichtig ist dabei die Dokumentation, dazu gehören
unter Umständen auch Röntgenbilder und Fotos.
[Quelle + ©:
"anbiss", Zahnärztlicher Fachverlag Herne, Nr. 39/02 ]
-
Anfang
6.)
Nahrungsmittelallergien sind seltener als gedacht
- Diese Annahme ist
weit verbreitet: Bestimmte Nahrungsmittel, Farbstoffe und
Lebensmittelzusätze rufen Allergien hervor. Tatsächlich sind aber
immunologisch vermittelte Unverträglichkeiten auf Nahrungsmittel relativ
selten. Die
Ärztezeitung schreibt dazu:
Eine klassische Nahrungsmittelallergie haben
etwa zwei Prozent der Säuglinge und Kleinkinder; meist vertragen sie kein
Milcheiweiß. 0,6 Prozent der Kinder reagieren auf Erdnüsse allergisch, 0,3
Prozent auf Sojaprodukte. Von den Erwachsenen sind fünf bis zehn Prozent
Nahrungsmittelallergiker, die meisten von ihnen haben eine Kreuzallergie
mit Pollen.
Die Sensibilisierung kann verschieden stark ausgeprägt sein, am
gefährlichsten ist fraglos die Erdnussallergie: Schon 100 Mikrogramm
Erdnuss reichen aus, um bei einem hoch empfindlichen Allergiker starke
Beschwerden bis hin zum anaphylaktischen Schock auszulösen.
Solch spektakuläre Verläufe lenken allerdings die Aufmerksamkeit von den
viel häufigeren Pseudoallergien und Unverträglichkeitsreaktionen ab, wie
Dr. Michael Häberle aus Künzelsau bei einer Veranstaltung auf der Medica
gesagt hat. So handelt es sich bei der vielbeklagten "Histamin-Allergie"
um eine Intoxikation durch Lebensmittel mit hohem Histamingehalt. Dazu
gehören verschiedene Fisch- und Käsesorten. Werden sie zusammen mit
Alkohol verzehrt, wird der Körper mit Histamin überschwemmt - denn Alkohol
erhöht die Histamin-Resorption aus dem Darm um das 100fache, wie Häberle
gesagt hat. Histamin-sensible Menschen reagieren darauf mit Kopfschmerzen
und Tachykardie.
Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker können Pseudoallergien
auslösen, etwa das bekannte "China-Restaurant-Syndrom". Es wird durch das
in der chinesischen Küche beliebte Glutamat ausgelöst, das über die
vermehrte Freisetzung von Neurotransmittern zu Nackensteifigkeit und
Lähmungen führt.
Die 56 in Deutschland gebräuchlichen
Lebensmittelzusatzstoffe sind aus Sicht der Allergologen recht
unbedenklich. Mehr Sorgen bereiten Häberle die beliebten Duft- und
Aromastoffe, von denen es etwa 4.000 gibt. Sie werden immer öfter auch in
Hautpflegeprodukten verwendet - etwa Zimt und Vanillin in Duschgelen - und
sollen für das vermehrte Auftreten von Unverträglichkeitsreaktionen die
Ursache sein.
[Quelle +
©: grue in
Ärztezeitung-Online ]
Anfang
7.)
Stillen und Intelligenz
Die beste Vorbeugung im
Säuglingsalter ist das Stillen: Mit der Muttermilch werden die nötigen
Nährstoffe in optimaler Konzentration dem Baby zugeführt, die
Allergierate wird vermindert und die Zufuhr von mütterlichen Hormonen in
geringsten Dosen beugt einer trockenen Haut vor. Zusätzlich findet noch
eine kieferorthopädische Prophylaxe beim Stillvorgang statt:
Stillen ist für den Säugling "Schwerstarbeit". Dadurch wird die
Kaumuskulatur gekräftigt und das Kieferknochenwachstum gefördert.
Weiterhin wird der Lippenschluss trainiert und damit eine wichtige
Voraussetzung für die Sprach- und Kieferbildung und die Nasenatmung
geschaffen. Eine spätere Gebissregulierungen wird deshalb erheblich
weniger durchgeführt werden müssen.
Eine interessante dänische Studie zeigt auch Zusammenhänge mit der
späteren Intelligenz des Säuglings auf.
Dr. Erik Lykke Mortensen vom Institut
für Präventiv-Medizin am Kopenhagener Kommunehospitalet und
Kollegen analysierten für ihre Studie Daten von 3.253 Frauen und
Männern, die zwischen
1959 und 1961 geboren wurden. Die Mütter gaben Auskunft über die
jeweilige Stilldauer, die
Probanden unterzogen sich mit 18 Jahren zwei unterschiedlichen
Intelligenztests (Wechsler Adult
Intelligence Scale [WAIS], Borge Priens Prove [BPP]).
Nach Adjustierung auf unterschiedlichste Faktoren konnte bewertet
werden, dass Kinder, die weniger
als einen Monat gestillt worden waren, den niedrigsten IQ (99,4) hatten,
wer sieben bis neun Monate
lang Muttermilch genossen hatte, war wies den höchsten Wert auf (IQ von
106,0). Bei noch längeren
Stillzeiten konnte keine weitere Steigerung des IQ im Erwachsenenalter
registriert werden.
Mortensen und Kollegen fassen zusammen, dass trotz Abklärung auf
mögliche andere Faktoren, die die
Entwicklung der Intelligenz beeinflussen könnten, eine signifikant
positive Assoziation zwischen der
Dauer der Stillzeit und der Entwicklung der Intelligenz beobachtet
werden konnte.
[Quelle:
http://www.medaustria.at ]
Anfang
-
8.) Geht es uns wirklich schon so schlecht?
Hummer und Kaviar contra Currywurst und Pommes / Deutsche entwickeln
sich laut FOCUS-Analyse immer mehr zu Gourmets:
Trotz der wirtschaftlich unerfreulichen Zeiten
wenden sich immer mehr Bundesbürger der Kunst des Genießens zu. Die
Zahl der Feinschmecker in Deutschland ist gewachsen. Fast zehn
Millionen Deutsche bezeichnen sich als Feinschmecker oder Gourmets -
das sind 2,1 Millionen mehr als zwei Jahre zuvor. Immer seltener
stammen die Lieblingsspeisen und -getränke der Deutschen nur aus
heimischen Regionen. Sie probieren gern ausländische Gerichte, vor
allem Pizza und Pasta. Aber auch Wraps und Bagels stehen beim
Verbraucher besonders hoch im Kurs. Für eine aufwändige Art der
Zubereitung fehlt allerdings oft die Zeit. Es wächst der Bedarf an
arbeitserleichternden Convenience-Produkten, wobei der Trend zur
gekühlten Frische und höherwertigen Spezialitäten geht. Dies belegt
die aktuelle FOCUS-Analyse zum Markt für Essen und Trinken.
Innovationsquelle für die Nahrungs- und Getränkeindustrie ist die
Gastronomie. Viele neue Food-Trends kommen aus der Szenegastronomie.
Junge Szenegänger treffen sich in Coffee-Shops und Cocktailbars. Sie
sind experimentierfreudig und an neuen Gerichten und Getränken
besonders interessiert. Egal, ob es sich um Kaffee handelt, um
Cocktails oder trendige Biermixgetränke.
International zählen Spirituosen- und Biermixgetränke zu den
Produkten, die das größte Wachstum verzeichnen. Zwar ging der
Bierkonsum der Deutschen seit 1997 insgesamt um 8,1 Liter auf 123,1
Liter pro Kopf zurück, gleichzeitig konnten Weizen- und Schwarzbiere
und die Newcomer im Bereich der Biermixgetränke punkten. Und: Die
Deutschen entwickeln sich immer mehr zu einer Nation der
Weinliebhaber. Im vergangenen Jahr wurde erstmals mehr Geld für Wein
als für Bier ausgegeben. Mit einem Konsum von fast 20 Millionen
Hektoliter Wein ist Deutschland der viertgrößte Weinmarkt der Welt.
Dabei sind laut FOCUS-Studie Communication Networks 6.0 die
heimischen Weine bei 47 Prozent der Bevölkerung besonders gefragt.
Einen enormen Boom verzeichnet Rotwein: Bereits mehr als die Hälfte
aller in Deutschland verkauften Weine sind rot.
Die FOCUS-Marktanalyse "Der Markt für Essen und Genießen" geht der
Frage nach, in welchen Gruppen das Interesse an lukullischen
Spezialitäten besonders ausgeprägt ist. In ihrem Konsum- und
Medienverhalten werden vier Trendsetter-Typen dargestellt:
"Wertschätzer des guten Essens und Trinkens", "Toscana-Liebhaber",
"Frankreich-Fans" und die "Jung-Konsumenten". Die Untersuchung kann
per Fax unter 0 89/92 50-20 61 oder per E-Mail unter
anzeigen@focus.de bestellt werden und steht auch als Download unter
http://www.medialine.de zur Verfügung.
Anfang
- 9.) Nach den
Feiertagen geht es an die Pfunde
a) Beim Abnehmen ist Geduld das Wichtigste
Nach den Feiertagen bekommen viele Menschen beim
Blick auf die Waage den großen Katzenjammer. Gute Vorsätze sind dann
schnell zur Hand. Doch wer abnehmen will, muss Geduld haben und darf
seine Ziele nach Ansicht von Experten nicht zu hoch stecken. "Eine
Gewichtsabnahme von etwa 0,5 Kilogramm pro Woche - also zwei Kilo im
Monat - ist realistisch und umsetzbar", erklärt die Ökotrophologin
Dr. Astrid Stellfeldt in der neuen Ausgabe der Wellness-Zeitschrift
VITAL. Dabei sei es "ganz normal", wenn das Gewicht im Laufe der Diät
auch mal stagniere, betont die Expertin von der Hochschule für
angewandte Wissenschaften in Hamburg. Wenn der Gewichtsverlust also
nicht so schnell geht, wie erwartet, ist das kein Grund zur
Verzweiflung: "In dieser Phase ist es schon ein Erfolg, wenn es
gelingt, das Gewicht zu stabilisieren", sagt die
Ernährungswissenschaftlerin und gibt Tipps zum Durchhalten.
Beim Abnehmen sei es vor allem wichtig, regelmäßig zu essen und
die Mahlzeiten im Voraus zu planen, erklärt Astrid Stellfeldt. "Essen
Sie sich bei den Hauptmahlzeiten vorwiegend an kohlenhydratreichen
Lebensmitteln satt, also möglichst zu jeder Mahlzeit Brot,
Kartoffeln, Reis, Nudeln oder Müsli sowie viel Gemüse und Obst." Aber
was tun, wenn der große Heißhunger auf Süßes auch nach den Feiertagen
noch nicht vorbei ist? Die Ökotrophologin rät: "Keine Verbote,
sondern bewusstes, kontrolliertes Genießen. Planen Sie Ihre
Süßigkeiten bewusst ein. Naschen Sie am besten nach dem Essen, wenn
Sie satt sind." Und wenn man trotz aller Bemühungen um einen
Gewichtsverlust doch mal so richtig gesündigt hat, ist das nach
Ansicht der Expertin auch kein Beinbruch, denn "kleine Ausrutscher"
seien normal. Astrid Stellfeldt: "Wichtig ist, was danach geschieht."
Man dürfe auf keinen Fall resignieren und nach dem Motto "Jetzt ist
es auch egal" alle guten Vorsätze über den Haufen schmeißen.
Weitermachen ist wichtig und möglich. Wer sich an die Tipps der
Expertin hält, kann also gelassen auf die Feiertage und auch die Zeit
danach blicken. Es wird schon klappen.
[ Quelle: Götz Poggensee, Redaktion VITAL, Tel. 040/27 17 37 42 ]
b) Zucker ist ein Dickmacher, Süßstoffe nicht!
Süßstoffe erhöhen
weder den Appetit noch das Körpergewicht sondern helfen beim Abnehmen,
betonten die Ernährungsexperten der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und
Diätetik in Bad Aachen. Süßstoffe sind daher sinnvolle Bestandteile jeder
Reduktionskost, belegen jetzt dänische Wissenschaftler in einer neuen
Studie. Für die Dauer von 10 Wochen erhielten 41 übergewichtige Personen
Getränke und Lebensmittel, die entweder mit Zucker oder mit Süßstoffen
zubereitet waren. Zusätzlich konnten sie weitere Lebensmittel nach
Belieben verzehren. Das Ergebnis: In der Gruppe, die süßstoffgesüßte
Lebensmittel verzehrte, sanken die Energieaufnahme, das Körpergewicht, die
Fettmasse und der Blutdruck signifikant. In der Gruppe, die Zuckerprodukte
verwendete, stiegen diese Werte über den Beobachtungszeitraum dagegen an.
Die Wissenschaftler konnten in keiner der Gruppen Veränderungen des
Appetits feststellen. Besonders überraschte die Forscher, dass die
Aufnahme von Zucker aus den frei wählbaren Lebensmitteln in beiden Gruppen
zurückging. Kritiker sagten bisher Süßstoffen häufig nach, dass sie die
Lust auf Süßigkeiten erhöhen. "Diese Studie liefert endlich den Beweis,
dass Süßstoffe weder hungrig noch dick machen", betont Sven-David Müller,
Sprecher der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik. Süßstoffe
bieten eine sinnvolle und einfache Möglichkeit, Kalorien einzusparen, ohne
auf süßen Geschmack verzichten zu müssen, so Müller. Nach Ansicht der
Wissenschaftler ist vor allem die über Getränke aufgenommene Zuckermenge
problematisch. Diese Kalorien kann der Körper nur schlecht durch eine
geringere Nahrungsaufnahme bei späteren Mahlzeiten kompensieren, wie
vorangegangene Studien zeigten. Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und
Diätetik empfiehlt deshalb allen Personen, die abnehmen möchten, vor allem
zuckerhaltige Getränke gegen süßstoffgesüßte auszutauschen.
Weitere Tipps bietet die Homepage
http://www.ernaehrungsmed.de
Anfang
- 10.)
Heilpflanzen - Datenbank
- Als neuen Service bietet aponet.de - das offizielle
Gesundheitsportal der deutschen ApothekerInnen ein Heilpflanzenlexikon,
das täglich wechselnd eine neue Heilpflanze vorstellt.
Neben einer Abbildung gibt es eine kurze Übersicht zu Inhaltsstoffen,
Wirkung und Anwendungsgebieten. Weiterhin sind Angaben zur botanischen
und pharmakologischen Bedeutung zu finden. Bisher enthält die Datenbank
170 Heilpflanzen, deren Wirkung wissenschaftlich anerkannt ist. Das
Pflanzenlexikon entstand in Zusammenarbeit mit der Universität
Greifswald und wird kontinuierlich ausgebaut.
Als weiteres kostenloses Nachschlagewerk findet der interessierte Laie
auf aponet.de den "Gesundheits-Brockhaus". Von A wie Anatomie bis Z wie
Zivilisationskrankheiten können hier über 16.000 Suchbegriffe zu Themen
der modernen Medizin eingegeben werden. Begriffe werden verständlich und
detailliert erklärt; Ursachen, Diagnosen und Behandlungen kompetent
erläutert. Auch Bereiche wie Zahnmedizin, Hygiene, Naturheilkunde,
Umweltmedizin, Ernährungs- und Gesundheitslehre werden ausführlich
behandelt.
Täglich wechselnde Nachrichten mit verbraucherrelevanten Themen sind
weiterhin eine der Stärken von aponet.de. So werden die aktuellen
Fernsehsendungen rund um das Thema Gesundheit angekündigt - täglich
aktualisiert. Darüber hinaus steht jeden Tag ein aktueller
Gesundheitstipp zur Verfügung.
[ Quelle
http://www.aponet.de/ ]
Anfang
- 11.)
Dicker Kopf und Katzenjammer - Was hilft
dagegen, Was beugt vor?
Die Sylvesterfeier ist gerade vorbei und Fastnacht bzw. Karneval
steht noch bevor: Wenn da nur nicht der Dicke Kopf und der Katzenjammer
am nächsten Morgen wäre. Natürlich lässt sich ganz einfach vorbeugen,
indem man sich artig um zehn Uhr abends ins Bett legt oder keinen
Alkohol trinkt - aber eine feucht-fröhliche Party mit einem Six-Pack
Selters sind auch nicht Jedermanns/frau Geschmack.
Die Gesellschaft für Diätetik und Ernährungsmedizin hält ein paar Tipps
bereit, um dem Katzenjammer die Zähne zu zeigen:
-
- Damit nach übermäßigem Alkoholkonsum
am
Neujahrstag nicht der Schädel brummt oder der Kater "seine Krallen
zeigt", empfiehlt die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik
e.V. in Bad Aachen für eine gute Grundlage in Form eines gesunden
Abendessens zu sorgen, zu jedem alkoholischen Getränk mindestens ein
großes Glas Mineralwasser mit einem hohen Natriumgehalt zu trinken
und vor dem Schlafen gehen 250 bis 500 Milligramm Magnesium (z.B.
Magnesiumbrausetabletten aus der Drogerie) einzunehmen. Der
Brummschädel, Übelkeit, Nachdurst und Herzklopfen sind in erster
Linie auf Wasser- und Elektrolytmangel zurück zu führen. Alkohol
fördert die Wasser- und Elektrolytverluste über den Urin, sodass der
Organismus durcheinander gerät. Sinnvoll ist es, dem Körper bereits
vorher einen Mineralstoffvorrat zu liefern, um die Verluste auffangen
zu können und dadurch die Folgen zu vermeiden, so der
Gesellschaftssprecher Sven-David Müller. Statt am Morgen danach
Rollmöpse im Rahmen des Katerfrühstücks zu essen, sollten diese
besser vor dem Katzenjammer verzehrt werden, denn der Rollmops
enthält reichlich Mineralstoffe. Durch Alkohol geht insbesondere
Natrium verloren. Diesen Effekt kennt jeder, der nach einer
durchzechten Silvesternacht Lust auf Salziges in Form von Rollmöpsen,
Matjesheringen oder Salzgebäck verspürt hat. Neben Natrium geht dem
Körper auch Magnesium verloren. Magnesium ist ein Effektor von circa
300 verschiedenen Enzymen und Enzymsystemen. Es ist für die
Erregungsübertragung vom Nerv zum Muskel und Muskelkontraktion, das
bedeutet der Verrichtung körperlicher Tätigkeit, erforderlich.
Magnesium kann Kopfschmerzen vorbeugen und wirkt der Schlappheit
entgegen.
Die Gesellschaft empfiehlt ein katervorbeugendes Abendessen
bestehend aus Brot oder Brötchen mit Wurst, Käse oder Heringssalat,
reichlich mineralstoffreiches Obst und Säften sowie kalziumreichem
Joghurt.
Aber alle diese Tipps können einem Kater nur dann vorbeugen, wenn
man nicht bis zum Stillstand sämtlicher Körperfunktionen Alkohol
trinkt, so Müller abschließend. Weitere Informationen bietet die
Homepage der Gesellschaft unter www.ernaehrungsmed.de. Tipps und
einfache Ratschläge, wie darüber hinaus der Katzenjammer verhindert
werden kann, geben die ernährungsmedizinischen Berater der
Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik werktags von 9:00 bis
15:00 Uhr unter der Telefonnummer 0241 / 44 50 600.
[ Quelle:
facharzt.de
]
Anfang
-
12.) Aktiver Gesundheitsschutz: 5 mal täglich Obst
und Gemüse
Wer fünf Portionen Obst und Gemüse jeden
Tag zu sich nimmt, tut aktiv etwas für seine Gesundheit und senkt
beispielsweise sein Risiko für Krebserkrankungen spürbar.
Darauf wies Bayerns Gesundheitsminister Eberhard Sinner hin.
Sinner: "Jährlich haben wir in Deutschland rund 340.000 neue
Krebserkrankungen. Für 30 bis 40 Prozent dieser Erkrankungen ist ungesunde
Ernährung mitverantwortlich. Daher hat der Verzehr von Obst und Gemüse in
der Krebsvorsorge entscheidende Bedeutung. Empfohlen werden rund 600 Gramm
am Tag, das sind 5 Portionen. Tatsächlich essen die Deutschen zurzeit
durchschnittlich die Hälfte dieser Menge. Das ist entschieden zu wenig!"
Vor allem einer gesunden Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung komme
besondere Bedeutung zu, so der Minister weiter. Sinner: "Immer mehr
Menschen kochen sich ihr Essen nicht mehr selbst, sondern nehmen Angebote
der Außer-Haus-Verpflegung (zum Beispiel Kantinen) in Anspruch. Sie sind
besonders darauf angewiesen, entsprechende Gerichte unter Verwendung von
Obst und Gemüse zu bekommen.
[ Quelle:
DZW; 46/02
]
Anfang
13.) Zum
Schluss:
http://www.plombenzieher.de
Der Name ist Programm. Hier finden Sie nämlich ein sehr
außergewöhnliches Ratespiel. Zu sehen sind diverse Schokoriegel,
die quer durchgeschnitten wurden. Jetzt gilt es, aufgrund der
Füllung die Marke zu erkennen. Schaffen Sie es, alle Plombenzieher
zu erraten?
Anfang
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