Zahnärztlicher NewsLetter Nr. 02/2006/ 1. Februar 2006


Inhalt

 1.) Elektrische Zahnbürsten: Keine nachweisbare Überlegenheit einer Konstruktionsart
 2.) Änderungen bei den Festzuschuss- Richtlinien
 3.) Neue Bakterienart bringt Wurzelkanalbehandlungen zum Scheitern
 4.)
Vollkeramik auf einen Blick - Leitfaden für Praxis und Labor
 5.)
Wirtschaftsfaktor Zahnärzte
 6.) Schlechtes Zeugnis für das US-amerikanische Gesundheitssystem
 7.) Gleiches Honorar für die Behandlung von Privat- und Kassenpatienten - Was denken die Verbraucher?

 8.)
Schüler brauchen bessere Pausenverpflegung
 9.)
Body-Check für Kinder und Jugendliche
10.)
Vorsicht, Wechselwirkungen! Wie Lebensmittel die Wirkung von Arzneien beeinflussen
11.) Mineralwasser aus PET-Flaschen ist mit Antimon verunreinigt
12.) "Stern": Viele Zahnarztpraxen sind nur durch Privatpatienten über die Runden gekommen
13.) Krankenversicherung: mutige Niederländer
14.)
Chip im Mund statt Zähneputzen?
15.) Zum Schluss: Bußgeld für Zahnspangen 


1.) Elektrische Zahnbürsten: Keine nachweisbare Überlegenheit einer Konstruktionsart

Wir haben schon mehrfach darüber berichtet, dass sich elektrische Zahnbürsten kontinuierlich einen immer größeren Marktanteil erobern. Nun wird viel über die Vorzüge dieser oder jener Elektrischen geschrieben - je nachdem, aus welchem firmenabhängigen Testlabor die Berichte stammen. "Neutrale" Tests sind hingegen rar und es ist positiv zu bewerten, dass sich der jüngste Deutsche Zahnärztetag u.a. auch diesem Thema angenommen hatte. Danach sieht es z.Zt. so aus:
Noch nicht alle Hersteller haben die seit Jahren geforderte Notwendigkeit der abgerundeten Zahnborsten in ihr Programm übernommen. Gerade dies ist eine essentielle Forderung, während die Konstruktionsart - rotierend-oszillierend oder schallbetrieben - nicht den Einfluss haben dürfte, wie er immer wieder in Werbeversprechungen dargestellt wird.
Die Effektivität von zwei elektrischen und zwei schallbetriebenen Zahnbürsten wurde in einem Labor untersucht. Dabei wurden die folgenden Ergebnisse im Bereich von Zahnfehlstellungen erzielt:

1. Oral B Professional Care 7000 (rotierend-oszillierend): 96,0 bis 97,7 Prozent
2. Colgate Antibrush (rotierend-oszillierend):                  91,3 bis 94,7 Prozent
3. Oral B Sonicare Complete (schallbetrieben):                92,8 bis 93,7 Prozent
4. Philips Sonicare Elite (schallbetrieben):                      92,0 bis 92,9 Prozent

Die Belagentfernung im Bereich von parodontalen Rezessionen ("Zahnfleischschwund") ergab die folgenden Resultate:

1. Oral B Sonicare Complete:  93,3 bis 94,0 Prozent
2. Oral B Professional Care:   92,0 bis 93,4 Prozent
3. Philips Sonicare Elite:        90,7 bis 93,2
4. Colgate Antibrush:            88,4 bis 89,9 Prozent


Manuelle und visuelle Einschränkung im hohen Alter beeinflussen in besonderem Maße die Qualität der Mundhygiene. Eine professionelle Anleitung mit Handzahnbürsten scheint auf Grund vorwiegend manueller Einschränkungen dieser Personengruppe kaum positive Effekte zu zeigen, während die regelmäßige Anwendung von elektrischen Zahnbürsten eine deutliche Verbesserung der Mundhygiene bewirken konnte.

[gekürzt und überarbeitet nach ©:  Kimmel in DZW 50/05 ]

 Basics: Mundhygiene  auf www.zahnwissen.de

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2.) Änderungen bei den Festzuschuss- Richtlinien

Die in 2005 in Kraft getretenen Festzuschüsse für Zahnersatz haben neben einem erheblichen Mehr an Verwaltung auch Ungereimtheiten und Auslegungsfragen mit sich gebracht. Auf Grundlage der ersten Praxiserfahrungen in der Richtlinienumsetzung wurden vom zuständigen Gemeinsamen Bundesausschuss Anpassungen vorgenommen, welche für eine größere Klarheit bei der Bezuschussung von zahnprothetischen Leistungen sorgen sollen. Wir haben diese Änderungen (sie sollen ab 1.4.2006 gültig werden), welche noch einer mehr formalen Bestätigung durch das zuständige Ministerium bedürfen, schon in unsere rege besuchte  Festzuschuss-Seite eingearbeitet. Als besonders erwähnenswert finden wir, dass zwar - wie bisher - immer eine Gesamtplanung erfolgen muss. Die Behandlung selbst kann dann aber in mehreren Schritten ("Therapieschritten") erfolgen. Dies erscheint uns gerade bei größeren Versorgungen im Sinne einer übermäßigen Einmalbelastung des Patienten äußerst sinnvoll. Leider wurde an der Systematik selbst wenig geändert, so dass ohne den Einsatz EDV-gestützter Programme die Interpretation der Festzuschuss-Richtlinien weiterhin ein kompliziertes und selbst für Fachleute schwieriges Unterfangen ist.
Der Gemeinsame Bundesausschuss schreibt zu diesen Änderungen:
"Im Bereich der vertragszahnärztlichen Versorgung bildete die Überprüfung der am 1. Januar 2005 in Kraft getretenen Festzuschuss- Richtlinien einen Schwerpunkt der Arbeit des G-BA. Auf Grundlage der ersten Praxiserfahrungen in der Richtlinienumsetzung wurden Anpassungen vorgenommen, welche für eine größere Klarheit bei der Bezuschussung von zahnprothetischen Leistungen sorgen. Korrespondierend mit der Einführung des Festzuschusssystems wurden in den Zahnersatz-Richtlinien die Voraussetzungen für eine Versorgung mit Freiendbrücken im Rahmen der vertragszahnärztlichen Versorgung neu definiert. Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben ist eine regelmäßige Überprüfung der Festzuschuss-Richtlinien vorgesehen, um Veränderungen in der Versorgungssituation der Versicherten sowie Entwicklungen in der Zahnmedizin Rechnung zu tragen."

Weiter hat das Bundesschiedsamt den ZE-Punktwert für 2006 neu vereinbart und auf 0,7212 Euro festgesetzt (= + 0,97%); wegen eines komplizierten Genehmigungsverfahrens ist dieser Beschluss aber noch nicht rechtskräftig.

 Basics: Festzuschuss ab 2005  auf www.zahnwissen.de

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3.) Neue Bakterienart bringt Wurzelkanalbehandlungen zum Scheitern

Das Grauen hat einen neuen Namen: Actinomyces radicidentis. Australische und schwedische Wissenschaftler haben eine neue Bakterienspezies identifiziert, die für das Scheitern von Wurzelkanalbehandlungen wohl mitverantwortlich ist.

Wenn Wurzelkanalbehandlungen nach allgemein akzeptierten Standards und unter aseptischen Bedingungen durchgeführt werden, sind die Erfolgsraten meist relativ hoch (85%). Dennoch: Auch in Fällen, in denen auf hohem technischen Niveau und nach allen Regeln der Kunst gearbeitet wurde, erweisen sich einzelne Fälle langfristig als therapieresistent.

Einem Forscherteam der Universitäten Melbourne und Umeå gelang nun die Identifizierung einer bislang unbekannten Actinomyces-Art, Actinomyces radicidentis, die für das Scheitern der endodontischen Therapie verantwortlich gemacht werden kann. Der Keim ließ sich an zwei Schneidezähnen auch nach mehrmaliger fachgerechter Behandlung noch aus der Region um die Wurzelspitze isolieren und kultivieren. Er zeigte sich in vitro resistent gegenüber Kalziumhydroxid-Behandlung, ließ sich aber durch mindestens fünfminütige Einwirkung von Hypochloridlösung eliminieren. Der Erhalt der Zähne war letztlich nur durch chirurgische Intervention möglich. Unklar blieb, ob es sich bei A. radicidentis um einen natürlichen Bewohner der Wurzelumgebung handelt, bzw. wie und wann der Infektionsweg des Bakteriums verläuft. Dies zu wissen wäre essentielle Voraussetzung für eine zielgerichtete Therapie und bleibt Gegenstand weiterer Forschung.

[ © : Deutsche Apotheker- u. Ärztebank  ]

 Basics:  Wurzelkanalbehandlung  im Zahnwissen-Lexikon

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4.) Vollkeramik auf einen Blick - Leitfaden für Praxis und Labor

Vollkeramische Versorgungen erlebt z.Zt. eine stürmische Entwicklung wenn es darum geht, immer bessere und widerstandsfähige Materialien bei der Versorgung von Zahndefekten einzusetzen. Gerade auf dem Gebiet des "weißen Stahls" - so lautet eine sicherlich nicht übertriebene Bezeichnung für die neuen Hochleistungskeramiken - hat sich in den letzten Jahren enorm viel getan. Hinzu kommen neue Fertigungs- und Befestigungstechniken - CAD/CAM sei hier nur beispielhaft erwähnt - und völlig neue Indikationen. War früher das Einsatzgebiet für keramische Massen die klassische Einzelzahnkrone, auch landläufig unter dem Namen "Jacketkrone" bekannt, so sind heute kleinere Brücken im Seitenzahngebiet mit modernen Keramiken kein Problem mehr. Veneers, Teleskopkronen, Implantataufbauten sind nur ein weiteres Beispiel dafür, wie althergebrachte Werkstoffe und Techniken immer mehr durch das biologisch einwandfreie weiße Material ersetzt werden.

Um dem Fachmann - aber auch dem interessierten Laien - einen Wegweiser in diesem Dschungel von neuen Begriffen, Indikationen und Techniken zu geben, hat die "Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde e.V." fünf kompetente Wissenschaftler verpflichtet, einen Leitfaden zur Indikation, Werkstoffauswahl, Vorbereitung und Eingliederung vollkeramischer Restaurationen zu erarbeiten - mit neuesten Erkenntnissen aus Klinik und Praxis. Nun liegt die 90-seitige, mit über 100 Abbildungen als illustrierte Hardcover-Broschüre im Format 21x21 cm vor, verfasst unter dem Titel "Vollkeramik auf einen Blick" von K.H. Kunzelmann, P. Pospiech, A. Mehl, R. Frankenberger, B. Reiss, K. Wiedhahn und M. Kern.
Ohne zu übertreiben, kann dieses Werk als eine der wichtigsten Neuerscheinung auf dem Gebiet der Zahnmedizin bezeichnet werden. Kompetente Texte, eine übersichtliche Gliederung und verständliche, grafisch hochwertige Abbildungen zeichnen die Broschüre aus und werden diesem anspruchsvollen Werkstoff mehr als gerecht.

Der broschierte Band ist für 29,90 € im Buchhandel unter der ISBN-Nr. 3-00-017195-0 oder über die Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde e.V. erhältlich. Mail: Manfred Kern, info@ag-keramik.de

 Basics:  Vollkeramik  im Zahnwissen-Lexikon

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5.) Wirtschaftsfaktor Zahnärzte

Die Zahl der deutschen Vertragszahnärzte stieg 2004 auf 55.441. Diese arbeiteten durchschnittlich 47,9 Stunden (West und Ost) pro Woche und erwirtschafteten einen Gesamtumsatz von rund 20 Milliarden Euro. Ende 2004 beschäftigten die Vertragszahnärzte rund 226.000 Arbeitnehmer, davon rund 38.000 Auszubildende.
Diese und weitere statistische Basisdaten zur gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der Zahnärzte, zu GKV-Einnahmen und -Ausgaben, Bevölkerungsstruktur, zur betriebswirtschaftlichen Entwicklung der Zahnarztpraxen und anderem mehr bietet das jetzt veröffentlichte KZBV Jahrbuch 2005. Die als objektive Quelle und wichtiges Handwerkszeug bewährte Datensammlung aus amtlichen und offiziellen Statistiken von KZBV, BZÄK, Statistischem Bundesamt sowie BMG kann zum Selbstkostenpreis von acht Euro (zuzüglich Porto) bestellt werden:
www.kzbv.de/service/broschüren

[
©: zm-online.de ]

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6.) Schlechtes Zeugnis für das US-amerikanische Gesundheitssystem

Obwohl die Vereinigten Staaten nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) 14 Prozent ihres nationalen Einkommens für das Gesundheitswesen ausgeben, haben nun gleich zwei Studien belegt, dass das Gesundheitswesen der USA im internationalen Vergleich schlecht abschneidet.
In einer Studie des Commonwealth Fund, bei der schwer oder chronisch kranke Patienten in sechs Industriestaaten (Kanada, Australien, Neuseeland, Großbritannien, die USA und Deutschland) nach ihren Versorgungserfahrungen befragt worden waren, erhielt das US-amerikanische System in vielen Bereichen die schlechtesten Noten:

 So erhielten 34 Prozent der US Patienten entweder falsche Arzneimittel, eine inadäquate Behandlung oder inkorrekte oder verzögerte Testresultate (verglichen mit 23 Prozent in Deutschland und 22 Prozent in Großbritannien)
 Sechzehn Prozent der Befragten in den USA hatten keinen festen Haus- oder Vertrauensarzt (verglichen mit 3 Prozent in Deutschland und 4 Prozent in Großbritannien). Nur 50 Prozent hatten eine langfristige Arzt-Patienten-Beziehung von mindestens fünf Jahren (78 Prozent in Deutschland, 69 Prozent in Großbritannien)
 Fast 40 Prozent der US-Patienten sagten, es sei "sehr schwierig", nachts, an Feiertagen oder am Wochenende ärztliche Hilfe zu erhalten, ohne die Notfallstation eines Krankenhauses in Anspruch zu nehmen (11 Prozent in Deutschland, 22 Prozent in Großbritannien). 55 Prozent der US-Amerikaner gaben denn auch an, in den vergangenen zwei Jahren die Notfallstation aufgesucht zu haben. Nur in Kanada war diese Rate mit 60 Prozent noch höher (in Deutschland 28 Prozent, in Großbritannien 45 Prozent)
 Mit Abstand am schlechtesten schneiden die USA auch ab, wenn es um kostenbedingte Zugangsprobleme geht: Geldmangel hinderte 40 Prozent der US-Patienten daran, verschriebene Medikamente abzuholen und hielt 34 Prozent davon ab, zum Arzt zu gehen
 Vierunddreißig Prozent der in den USA Befragten gaben an, ihre Selbstbeteiligung habe 2004 mehr als 1.000 US-Dollar betragen

Im "Human Development Report 2005" der UN wird das reichste Land der Welt mehr als einmal in einem Atemzug mit Entwicklungsländern erwähnt. Der UN-Bericht unterstreicht, dass die ungleiche Einkommensverteilung in den USA sowie die Tatsache, dass das Land keine Krankenversicherung für alle seine Bürger hat, zu skandalösen Ergebnissen führen. So ist etwa die Säuglingssterblichkeit in den USA auf gleichem Niveau wie in Malaysia - einem Land, in dem das durchschnittliche Einkommen etwa ein Viertel des US-amerikanischen beträgt. Rassenbezogene Ungleichheit ist ebenfalls ausgeprägt. Die Lebenserwartung in den Vereinigten Staaten ist, so die UN, ebenfalls vom Einkommen abhängig: Ein Junge, dessen Eltern zu den 5 Prozent der reichsten Amerikaner gehören, hat eine um 25 Prozent höhere Lebenserwartung als ein Junge, dessen Eltern zu den 5 Prozent der ärmsten Bürger gehören. Einkommensunterschiede führen zu ungleichem Zugang zur Gesundheitsversorgung: 36 Prozent der US-Amerikaner, die unter der Armutsgrenze leben, sind ohne Krankenversicherung.

[© : Zahnarztwoche ]

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7.) Gleiches Honorar für die Behandlung von Privat- und Kassenpatienten - Was denken die Verbraucher?

Das Gesundheitssystem krankt - die Wartezimmer sind voll, die Kassen überlastet und die Patienten unzufrieden. Mit ihren Plänen zur Sanierung des Gesundheitswesens hat Ulla Schmidt erneut eine kontroverse Diskussion entfacht. Ein Punkt auf der Agenda der Politikerin: eine Änderung der Gebührenordnung. Denn die Bevorzugung der Privatpatienten im Praxis-Alltag ist der Gesundheitsministerin ein Dorn im Auge. Doch ihr Plan, die Arzthonorare für privat und gesetzlich Krankenversicherte anzugleichen, stößt nicht nur beim eigenen Koalitionspartner sondern auch in der gesamten Gesundheitslobby auf Widerstand.

Doch wie stehen die Endverbraucher zum Thema Pauschalhonorare? Die Europa Apotheek Venlo hat in einer Internet-Umfrage 1033 Verbraucher um ihre Meinung gebeten.
Umfrageergebnis:
Sind Sie der Meinung, dass die Pläne der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, Leistungen für gesetzlich und privat versicherte Patienten gleich abzurechnen, umgesetzt werden sollten?
Ja: 73,1 %
Nein: 23,5%
Weiß nicht: 3,4%

Das Ergebnis ist überraschend: Obwohl nur ca. 8 % der Bevölkerung privat versichert sind, stimmen doch über 23,5 % der Befragten gegen eine Angleichung der Honorare. 3,4 % der Patienten zeigen sich unentschlossen. Das Gros der Befragten, d.h. 73,1 %, steht den Plänen erwartungsgemäß aufgeschlossen gegenüber. Die gleiche Abrechnung der Leistungen soll verhindern, dass Kassenpatienten in der Behandlung benachteiligt werden.

[ Quelle:  Klaus Gritschneder, E-Mail:presse@europa-apotheek.com  ]

 Basics:   Gesetzliche Krankenversicherung , Private Krankenversicherung  im  Zahnlexikon-Online

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8.) Schüler brauchen bessere Pausenverpflegung

Schlechte Pausenverpflegung kann die Schulleistung von Kindern massiv verringern. Die Deutsche Herzstiftung fordert deshalb Eltern dazu auf, Kindern ordentliche Pausenbrote in den Ranzen zu stecken und nicht einfach Geld für süße Stückchen vom Schulbäcker in die Hand zu drücken.

Schon lange ist bekannt, dass eine gute Ernährung die Lern- und Konzentrationsfähigkeit von Kindern positiv beeinflussen kann. Dennoch wird im Schulalter oft immer noch zu wenig auf eine entsprechende Verpflegung geachtet. Trotz zahlreicher Empfehlungen nehmen viele Kinder zum Beispiel kein Frühstück ein, das aber nach wissenschaftlichen Studien die Schulleistungen beträchtlich steigern kann. Mehr Wert sollte auch auf die richtige Auswahl der Pausenmahlzeiten gelegt werden. Wenig empfehlenswert sind zum Beispiel süße Plunderstückchen, wie sie von vielen Schulbäckern angeboten werden. Zwar kann solches Gebäck die Glukosewerte im Blut rasch erhöhen, doch kurze Zeit später folgt häufig ein massiver Abfall des Zuckerspiegels, was enorme Konzentrationsstörungen zur Folge haben kann.

Vollkornbrot als ideale Pausenernährung

Deutlich besser geeignet sind dagegen Vollkornprodukte. Denn: "Ballaststoffreiche Nahrungsmittel werden vom Körper langsamer aufgenommen, sodass im Blut eine ausreichend hohe Zuckerkonzentration über einen größeren Zeitraum zustande kommt und das Gehirn seine maximale Leistungsfähigkeit länger aufrecht erhalten kann", erläutert Professor Dr. med. Helmut Gohlke, Chefarzt im Herz-Zentrum Bad Krozingen und Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung. Ein konstant hoher Blutzuckerspiegel ist deshalb so wichtig, weil das Gehirn im Gegensatz zu anderen Organen seinen Energiebedarf von Natur aus nur durch Bereitstellung von Glukose und nicht durch die Spaltung von Fetten oder anderen Energieträgern sicherstellen kann.

Spaß am Essen fördern

Neben wichtigen Gesundheitsaspekten sollte bei der Pausenernährung aber auch der Spaß am Essen nicht zu kurz kommen, wie die Deutsche Herzstiftung betont. Zum Beispiel lassen sich knusprige Pausenbrote zusätzlich mit kleinen Tomaten oder Gurkenscheiben bunt und einfallsreich garnieren. Grundsätzlich sollte bei der Pausenverpflegung auch auf möglichst viel Abwechslung geachtet werden. Denn nichts schmälert die Lust am Essen mehr, als täglich das Gleiche zu essen.

Zahlreiche Tipps zur optimalen Zubereitung von Pausenbroten und Informationen zu den gesundheitlichen Hintergründen einer guten Pausenernährung hat die Deutsche Herzstiftung kompakt und übersichtlich zusammengefasst. Der kleine Ratgeber "Mehr Farbe für das Pausenbrot" kann kostenlos bestellt werden bei: Deutsche Herzstiftung e.V., Stichwort "Pausenbrot", Vogtstraße 50, 60322 Frankfurt am Main oder über die Internetseiten der Deutschen Herzstiftung (www.herzstiftung.de).

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9.) Body-Check für Kinder und Jugendliche

(aid) - Wenig Bewegung, reichlich und fettreiches Essen. In den Wintermonaten sammeln sich besonders leicht überflüssige Pfunde an. Schlankheitsmittel, Wunder- und Blitzdiäten versprechen eine schnelle und problemlose Gewichtsabnahme. Doch meist ist der Erfolg von kurzer Dauer. Wer gesund und langfristig abnehmen möchte, sollte dauerhaft auf eine vollwertige und ausgewogene Ernährung umstellen.
Ob das Körpergewicht zu hoch ist, lässt sich mit Hilfe des Body-Checks auf www.was-wir-essen.de beurteilen. Der "Body-Mass-Index", kurz BMI, ist das Verhältnis von Gewicht zur Körpergröße und ein sehr gutes Maß für die Einschätzung des Körpergewichts. Nur in wenigen Fällen können die Werte irrtümlich auf Übergewicht hindeuten, wenn extrem viel körperlich gearbeitet oder trainiert wird. Denn der BMI unterscheidet nicht zwischen Muskel- und Fettmasse. Für Kinder gelten die üblichen Berechnungen nicht, da sich der normale Körperfettanteil ständig verändert. Aus diesem Grund hat man Normwertkurven - so genannte Perzentilkurven - für den BMI entwickelt. Körpergröße und -gewicht, Alter und Geschlecht werden im Bodycheck für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren berücksichtigt. Wer zu viel oder zu wenig wiegt, findet in seiner Antwort hilfreiche Ratschläge und Tipps für eine Ernährungsumstellung. In einer Grafik sind die Perzentilkurven für den BMI dargestellt, wobei der errechnete Wert mit einem Kreuz markiert ist.

Body-Check Online: http://www.waswiressen.de/

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10.) Vorsicht, Wechselwirkungen! Wie Lebensmittel die Wirkung von Arzneien beeinflussen

(ots) - Rollmops, Joghurt, manche Obstarten und andere Lebensmittel können die Wirkung von Medikamenten beeinflussen - und zwar verstärken oder auch vermindern. Das berichtet die Zeitschrift natur+kosmos in ihrer Februarausgabe. Vorsichtig sollten Patienten vor allem bei Grapefruitsaft sein. Pampelmusen enthalten Stoffe, die mit mehr als der Hälfte aller Arzneimittel reagieren. Dazu gehören Blutdrucksenker, Psychopharmaka, HIV- und Epilepsiemittel oder immunsuppressive Medikamente, wie sie Allergiker oder Organtransplantierte bekommen. Sogar die verhütende Wirkung der Antibabypille wird durch den sauren Saft beeinträchtigt.

Auch der unscheinbare Camembert, eingelegte Heringe, überreife Avocados oder Dauerwurst können in Kombination mit Arzneien zur Gefahr werden. Sie enthalten nämlich die Aminosäure Tyramin, deren Abbau durch manche Antidepressiva gehemmt wird, wodurch der Körper mehr Noradrenalin freisetzt. Dieses Hormon treibt den Blutdruck hoch und kann Herzrhythmusstörungen, im Extremfall sogar Gehirnblutungen auslösen.
Milch, Quark, Joghurt und Käse stören Antibiotika aus der Gruppe der Tetracycline bei der Arbeit, und die sonst als supergesund angesehenen Ballaststoffe in Brot oder Müsli können die Aufnahme von Wirkstoffen aus Medikamenten im Dünndarm verzögern. Das gilt für Schmerzmittel, Antidepressiva und manche Antibiotika.

In jedem Fall empfehlen Experten einen genauen Blick auf den Beipackzettel der Medikamente, denn Pharmafirmen sind verpflichtet alle bekannten Wechselwirkungen auch mit Nahrungsmitteln aufzulisten. Darüber hinaus sollte man vor allem auf den richtigen Zeitpunkt der Einnahme achten. Häufig wird die Angabe "vor" oder "nach" dem Essen missverstanden. Sie empfiehlt einen zeitlicher Abstand von ein bis zwei Stunden zum Essen und nicht kurz bevor oder danach, wie oft vermutet.

 [
©: Susanne Friedmann, Redaktion natur+kosmos, Susanne@natur.de, Telefon: 089 45616 229  ]

 Basics:  Pharmakon  im  Zahnlexikon-Online

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11.) Mineralwasser aus PET-Flaschen ist mit Antimon verunreinigt

In PET-Flaschen abgefülltes Mineralwasser ist mit Antimon (Sb), einem potentiell toxischen Schwermetall, dass keine bekannte physiologische Funktion besitzt, verunreinigt. Antimontrioxid wird als Katalysator bei der Herstellung von PET (Polyethylenterephthalat) eingesetzt. PET enthält typischerweise einige hundert mg/kg Antimon. Als Vergleich: Die meisten Gesteine und Böden der Erdoberfläche enthalten weniger als 1 mg/kg Sb.
Prof. William Shotyk und seine Mitarbeiter am Institut für Umwelt- Geochemie der Universität Heidelberg bestimmten Antimon im Wasser von 15 kanadischen Handelsmarken, das in Flaschen abgefüllt wurde, und 48 Marken aus ganz Europa. Sein Team analysierte Antimon auch in unberührtem, ursprünglichem Grundwasser aus einer ländlichen Gegend Kanadas, in deionisiertem Wasser, in PET-Flaschen abgefülltem Wasser dreier Marken sowie im Wasser einer neuen kanadischen Marke, das kommerziell in Polypropylenflaschen abgefüllt wird.
Aufgrund der niedrigen Antimon-Konzentration in natürlichen, unberührten Grundwässern ist seine Bestimmung eine große analytische Herausforderung, die Dr. Michael Krachler, ein führender Experte auf dem Gebiet der Sb-Bestimmung in Umweltproben, vor kurzem erfolgreich meisterte. Für diese Aufgabe machte sich Dr. Krachler unter anderem die einzigartige Reinrauminfrastruktur, die am Institut für Umwelt- Geochemie verfügbar ist, zunutze. Zuvor war es ihm auf diese Art und Weise möglich, Antimon in Schnee- und Eisproben aus der kanadischen Arktis zu bestimmen.
Das unberührte, saubere Grundwasser enthielt nur 2 ng/L Sb. Das kommerziell in Flaschen abgefüllte Wasser überschritt diesen Wert typischerweise um das mehrere Hundertfache. Der Antimon-Gehalt des in Polypropylenflaschen abgefüllten Wassers war vergleichbar mit dem des sauberen Grundwassers und legt die Vermutung nahe, dass die PET- Flaschen für die erhöhten Sb-Konzentrationen verantwortlich sind. Obwohl deionisiertes Wasser sehr sauber sein sollte, enthielt es, wenn es in PET-Flaschen abgefüllt wurde, vergleichbare Mengen an Sb wie die anderen Wässer in PET-Flaschen. Analysen der durch die Abfüllung des sauberen Grundwassers in PET-Flaschen erhaltenen Wasserproben bestätigten sehr schnell, dass die Flaschen das Wasser durch Abgabe von Antimon verunreinigen.
Der Vergleich dreier Markenwässer aus Deutschland, die sowohl in Glas- als auch in PET-Flaschen erhältlich sind, zeigte, dass Wasser in PET- Flaschen bis zu 30-mal höhere Antimon-Gehalte aufweist. Als endgültigen Beweis der Verunreinigungshypothese beprobte Prof. Shotyk Wasser von einer kommerziellen deutschen Quelle. Vor der Abfüllung enthielt dieses Wasser nur 4 ng/L Sb. Die Antimon-Konzentration des in einem lokalen Supermarkt gekauften und in PET-Flaschen abgefüllten Wassers derselben Marke stieg deutlich an und betrug 360 ng/L Sb. Proben dieses Wassers in PET-Flaschen, das drei Monate zuvor gekauft wurde, enthielten sogar 630 ng/L Sb.
Obwohl der Antimon-Gehalt aller getesteten Markenwässer deutlich unter dem in den Trinkwasserverordnungen verschiedener Länder empfohlenen Grenzwerten lag, sagt Shotyk, dass die kontinuierliche Abgabe von Antimon aus der Flasche in die Flüssigkeit stört. "Es gibt höchstwahrscheinlich keinen nützlichen Effekt der Antimon- Verunreinigung." Er stellt weiterhin heraus, dass in Japan PET mittels Titan - einem Element, das praktisch unlöslich und ungefährlich ist - anstelle des potentiell toxischen Antimon hergestellt wird.

[ © : Prof. Dr. William Shotyk, Institut für Umwelt-Geochemie Universität Heidelberg, shotyk@ugc.uni-heidelberg.de ]

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12.) "Stern": Viele Zahnarztpraxen sind nur durch Privatpatienten über die Runden gekommen

Für die Zahnärzte sind die goldenen Zeiten längst vorbei - dies berichtet zumindest der "Stern" in seiner aktuellen Ausgabe. "Die durchschnittlichen Kosten für die Neugründung einer Einzelpraxis haben mit 335.000 Euro Rekordhöhe erreicht, und bei vielen Ärzten ist die Zahl der Patienten gesunken", begründet das Nachrichtenmagazin diese Aussage.

Ein Grund für diese Entwicklung sei, dass sich die Zahnarztdichte seit den 70er Jahren in Deutschland fast verdoppelt habe. "Auch die verschiedenen Anläufe zur Gesundheitsreform mit Kostendämpfungsgesetzen, Budgetierung, Praxisgebühr und befundorientierten Festzuschüssen hatten Auswirkungen", schreibt das Magazin weiter. So seien die Zahnarztbesuche 2005 im Vergleich zum Vorjahr je nach Region um bis zu zehn Prozent zurückgegangen. "Für Hamburg beispielsweise heißt das, dass den 1.400 Zahnarztpraxen 130.000 Patienten fehlen", heißt es in dem Bericht.

Viele Praxen seien in den vergangenen Jahren nur über die Runden gekommen, weil sie Privatpatienten gehabt hätten, mit denen sich weit höhere Gewinnspannen erzielen ließen als mit Kassenpatienten. "Andere setzten verstärkt auf Zusatzleistungen, die auch der privat versicherte Patient oft selbst bezahlt", schreibt der "Stern".

[ © Facharzt.de Publishing Services GmbH ]

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13.) Krankenversicherung: mutige Niederländer

Die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland wird voraussichtlich auch künftig in vielen kleinen Schritten reformiert. In den Niederlanden ist zum 1. Januar ein neues Modell eingeführt worden. Seitdem zahlen alle Holländer eine Prämie für die Krankenversicherung, die nur eine Grundversorgung übernimmt. Weitere Wünsche müssen über Zusatzpolicen abgedeckt werden. Einen Transfer auf Deutschland lehnten Politiker und Gesundheitsexperten auf der Tagung der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen (GRPG) ab.

Ein Land hat den Mut, seine Krankenversicherung von Grund auf umzukrempeln. Dazu gehört eine Bevölkerung, die nicht sofort eine Neiddebatte anzettelt. Arbeitgeber, die trotz kräftiger Belastung nicht sofort den Wirtschaftsstandort in Gefahr wähnen. Politiker, die sich parteiübergreifend einigen können. Und Funktionäre, die nicht jeden Vorschlag sofort kleinreden.

Dieses Land heißt natürlich nicht Deutschland, sondern Niederlande

Ob die Nachbarn mit ihrer neuen Krankenversicherung Erfolg haben werden, weiß niemand. Fest steht aber, dass eine große Reform der Krankenversicherung in Deutschland schon wegen der oben genannten fehlenden Voraussetzungen kaum möglich sein wird. Einigkeit besteht im deutschen Gesundheitswesen meist nur in der Ablehnung von Vorschlägen.
Eine Reform wird deshalb die nächste ablösen. Patienten, Ärzte und Beitragszahler müssen sich auf einen langen Prozess mit vielen Anpassungen einstellen, die allen Beteiligten finanzielle Opfer abverlangen.
Von den Ärzten erfordern die kurzen Reformintervalle ein hohes Maß an Flexibilität und die Bereitschaft, trotz fehlender Planungssicherheit unternehmerisches Risiko einzugehen - keine guten Voraussetzungen, um dem Nachwuchs die Niederlassung in Deutschland schmackhaft zu machen..

[ © Dirk Schnack , Ärztezeitung ]

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14.) Chip im Mund statt Zähneputzen?

Viele Menschen stellen sich vor, dass es in Zukunft durch High-Tech-Entwicklungen möglich wird, auf tägliches Zähneputzen zu verzichten. Dies ergab eine Umfrage des Mundhygieneunternehmens One Drop Only. Um zu erfahren, was sich die Menschen für ihre individuelle Zahn- und Mundpflege wünschen, wurde die Frage gestellt: "Wie werden sich Mund- und Zahnpflege in den nächsten Jahrzehnten Ihrer Meinung nach entwickeln?"
Insgesamt beteiligten sich knapp tausend Personen an der offenen Befragung.
--  68 % der Befragten gehen davon aus, dass die aktive Mund- und Zahnpflege auch in Zukunft entscheidend für die eigene Zahngesundheit sein wird. Sie erwarten jedoch, dass die Instrumentarien eine bessere Langzeitwirkung haben werden und man diese unkompliziert unterwegs anwenden kann - beispielsweise ein Mundspray, das genauso effektiv ist wie normales Zähneputzen.
--  34 % der Antworten beschreiben eine Änderung der Nahrungsmittel durch spezielle Zusätze, die die Zähne pflegen und reinigen, ohne ganz auf das Zähneputzen verzichten zu können.
--  13 % hoffen, dass der technische Fortschritt die aktive Zahnpflege überflüssig machen wird, weil z.B. ein kleiner Chip im Gaumen automatisch die Säure reguliert oder die Bildung bestimmter Bakterien an den Zähnen und im Mund durch gentechnische Veränderungen komplett verhindert wird.
--  Auch die Reinigung der Zähne durch Laser oder Ultraschall erwägen einige, ebenso wie andere eine Kariesimpfung für möglich halten.
--  Besonders phantasievolle Befragte können sich die Reinigung der Zähne durch die Strahlung des Handys vorstellen.
--  Selbst die komplette Zurückbildung der Zähne wurde angedacht.
--  Vereinzelt wurden technische Ideen entwickelt, wie die hosentaschengroße Elektrozahnbürste, eine in den normalen Duschkopf integrierte Hochdruckmunddusche, öffentliche Zahnpflegeautomaten oder passende Einweg-Zahnprothesen für jedes Lebensalter.

[ © One Drop Only GmbH ]

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15.) Zum Schluss: Bußgeld für Zahnspangen

BANGKOK (dpa). Wer eine Zahnspange tragen muß, ist meist froh, sie schnell wieder los zu sein. Für thailändische Teenager hingegen sind falsche Spangen für die Zähne der jüngste Mode-Hit - je bunter und schriller, desto besser.

Aus Sorge um die Volksgesundheit geht jetzt allerdings die Regierung massiv gegen die Plastikspangen vor und hat Herstellung, Import und Verkauf verboten, berichtete die Zeitung "Bangkok Post". Nach Ansicht der Gesundheitsbehörden können die Mode-Spangen die Zähne ruinieren oder verschluckt werden. Manche enthielten zudem giftige Substanzen wie Arsen, Blei oder Chrom. Wer gegen das Verbot verstößt, müsse mit einer Geldbuße von umgerechnet 1000 Euro oder Haft rechnen, hieß es weiter.

[ © Ärztezeitung ]

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