Zahnärztliche NewsLetter Nr. 04/2003/ 1. April 2003
Wir begrüßen Sie bei der neusten Ausgabe des
monatlich erscheinenden ZahnNewsLetters und sind sicher, dass wieder lesenswerte
Neuigkeiten auch für Sie dabei sind!
Zur aktuellen weltpolitischen Lage finden wir folgendes Zitat besonders
treffend:
Eine Politik, die auf dem Prinzip Auge um Auge, Zahn um Zahn basiert,
führt letztlich nur zu einer Gesellschaft ohne Augen und ohne Zähne.
Aus der New York Times , eingesandt von
M. Wesolowsky
6,8 Millionen Deutsche waren im Jahr 2002 tabakabhängig. 140.000
Todesfälle sind jährlich als tabakbedingt anzunehmen. Das
Einstiegsalter
für das Rauchen liegt bei 13,5 Jahren. Während die
allgemeinmedizinischen Auswirkungen des Tabakgenusses, wie
Lungenkrebs,
Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen in der Bevölkerung
weitgehend
bekannt sind, sind die des Tabakrauchens auf die Mundhöhle
weitgehend
unbekannt. Dabei ist der Zusammenhang von Vorkrebsstadien und dem
Krebs
der Mundhöhle und der Zunge, häufig bei gleichzeitigem übermäßigen
Alkoholgenuss, seit langem bekannt. In Deutschland werden etwa 2.500
-
3.000 Menschen, vorwiegend Männer, aber mit steigender Tendenz auch
Frauen, jährlich von Mundhöhlenkrebs befallen. Trotz Verbesserungen
in
der Diagnostik ist die Langzeitüberlebensprognose der Patienten mit
Krebserkrankungen der Mundhöhle und der Zunge nach wie vor schlecht.
Die
Früherkennung von Vorkrebsstadien und des Mundhöhlenkrebses sind
daher
eine wichtige Aufgabe der zahnärztlichen Praxis. Programme sind in
Entwicklung.
Bekannt ist seit längerem, dass Implantate bei Rauchern nicht
anwachsen
oder aber frühzeitig verloren gehen. Es ist auch bewiesen, dass die
entzündlichen Erkrankungen des Zahnfleisches bei Rauchern deutlich
schwerer verlaufen, und dass therapeutische Maßnahmen am
Zahnhalteapparat und dem Zahnfleisch deutlich schlechtere Ergebnisse
erbringen als beim Nichtraucher.
Weitere Probleme werden ebenfalls mit dem Tabakgenuss in Verbindung
gebracht: Die so genannte "Halitose", der Mundgeruch, hat zum Teil
auch
seine Ursache im Tabak, und nicht zuletzt die Verfärbungen an den
Zähnen, die dann braun und hässlich wirken.
Angesichts des erschreckend frühen Einstiegsalters von 13,5 Jahren,
zum
Teil noch früher, sollten in zahnärztlichen Praxen insbesondere
Jugendliche regelmäßig erfasst werden; ihnen soll gezielt eine
Aufklärung über die Auswirkung des Tabaks angeboten werden. Darüber
hinaus soll das Konzept der Antitabak-Aktionen in der zahnärztlichen
Praxis auch auf alle übrigen Patienten ausgedehnt werden. Die
Zahnärzteschaft hat auf dem Gebiet der Prophylaxe, der Karies und
der
Erkrankungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates große
Erfolge
aufzuweisen. Es ist gut denkbar, dass die Tabakprimärprophylaxe aus
der
zahnärztlichen Praxis langfristig ähnliche Erfolge erzielen könnte.
Erste Schritte zur Entwicklung entsprechender Programme sind schon
in
Entwicklung.
Die Behandlung läuft im Prinzip in 4 Schritten ab:
Weitere Infos unter:
http://www.kavo.de/deutsch/healozone/healozone_funktion.asp und
http://www.kavo.de/deutsch/healozone/healozone_intro.asp
Wissenschafter der University of Toronto (Mandelis et al.)
haben ein neues Verfahren zur Untersuchung von Zähnen
entwickelt, das mit einem Halbleiterlaser anstelle von
Röntgenstrahlen arbeitet. Der zu untersuchende Zahn wird
mittels Infrarotlaser erhitzt und dadurch zur Emission von
Infrarotlicht angeregt. Es gelang den Wissenschaftern, Zähne
bis zu einer Tiefe von fünf Millimetern abzubilden und kariöse
Zerstörungen in ihrer Entstehungsphase aufspüren.
Die Wissenschafter benutzten bei der Versuchsanordnung einen
gewöhnlichen Halbleiterlaser, der Licht im infraroten Bereich
des Spektrums mit einer Wellenlänge unterhalb eines
Mikrometers aussandte. Derartiges Infrarotlicht kann die
äußeren Schichten des Zahnschmelzes durchdringen und den Zahn
somit "aufheizen". Das von dem erwärmten Zahn ausgestrahlte
Infrarotlicht wurde dann von einer Computersoftware zu einem
Bild verarbeitet.
Bei diesem als Profilometrie bezeichneten Verfahren wird die
Stärke des Laserstrahls zudem mit einem Verstärker moduliert.
Wie die Forscher herausfanden, eigneten sich große
Modulationsfrequenzen von ungefähr 700 Hertz besonders gut zum
Aufspüren von Rissen in der Oberfläche des Zahns, während
kleinere Frequenzen im Bereich von wenigen Hertz Lücken im
Zahninnern sichtbar machten.
Die Forscher hoffen, dass ihr Verfahren schon bald in
routinemäßigen Früherkennungsuntersuchungen eingesetzt wird.
Unter Umständen könnte sich eine Variante dieser Methode auch
zur Untersuchung von bösartigen Hautveränderungen wie etwa
Melanomen eignen.
Jeder kennt ihn, doch keiner weiß, wozu er gut ist: Der Schluckauf. Französische Wissenschaftler haben nun mit einer schlüssigen Erklärung überrascht. Die Frage, nach dem Sinn von Schluckauf, beschäftigt die Wissenschaftler schon sehr lange. Er scheint einfach keinen Sinn zu erfüllen. Zwei Theorien, die bislang diskutiert wurden, können einer intensiveren Prüfung aber nicht Stand halten. Eine Annahme besagt, dass das ungeborene Kind dadurch sein Zwerchfell und seine Atemhilfsmuskulatur trainiert. Eine andere besagt, dass so ein Eindringen von Fruchtwasser in die Lunge verhindert wird. Wenn dem so wäre, so die Kritiker dieser Theorie, dann wäre eine hustenartige Reaktion nahe liegender. Französische Wissenschaftler kommen nun mit einer neuen interessanten Hypothese, die sie im New Scientist Magazine publiziert haben. Sie führen das Hicksen auf eine Zeit zurück, in der sich das Leben seinen Weg aus dem Meer ans Land bahnte. Einige dieser urtümlichen Kreaturen existieren noch heute. Lungenfische, die sowohl zur Lungen- als auch zur Kiemenatmung fähig sind. In aquatischem Lebensraum wird Wasser an den Kiemen vorbeigeführt und gleichzeitig durch Schließen der Glottis die Lunge vor eindringender Flüssigkeit geschützt. Eine Forschergruppe um Christian Straus von dem Pitie-Saltpetriere Hospital in Paris ist der Ansicht, dass die Hirnareale, die bei diesem frühen Lebewesen die Kiemenatmung koordiniert haben, bei höheren Lebewesen erhalten geblieben sind. Die Parallelen sind ihrer Meinung nach frappierend. Beim Schluckauf kontrahieren sich das Zwerchfell und die Atemhilfsmuskulatur, die Glottis schließt die Luftröhre ab und erzeugt so das charakteristische Hicksen. Doch es muss einen Grund geben, warum sich diese Verhaltensweise, nachdem wir endgültig dem Wasser entstiegen sind, über 370 Millionen Jahre erhalten hat. Straus nimmt an, dass Säugetiere den Ablauf beibehalten haben und so das Saugen erlernten. Die Vorgänge während eines Schluckaufs und während des Saugens sind annähernd die gleichen. Allan Pack von der Universität in Pennsylvania ist der Ansicht, dass es sich hierbei um eine plausible Annahme handelt. Doch er gibt auch zu bedenken, dass "es sehr schwer sein wird, diese Theorie auch zu beweisen." Dazu wäre beispielsweise ein Vergleich derjenigen Hirnregionen notwendig, die den Schluckauf bzw. das Saugen kontrollieren.
Zu dick, zu dünn oder doch gerade richtig?
Diese Frage haben Sie sich vielleicht schon oft und eindeutig beantwortet:
Sie fühlen sich zu dick, nicht wahr? Der Po, die Oberschenkel, der Bauch …
überall könnte es weniger sein. Ständig mit dem Gefühl der
Unzulänglichkeit herumzulaufen, ist sicherlich quälend.
Erschreckend ist, dass selbst Normalgewichtige, meist weibliche
Jugendliche, sich als „fett“ bezeichnen und häufig die Konsequenzen daraus
ziehen: Hungern.
Doch wer bestimmt, was dick oder dünn ist?
Diese Frage kann offensichtlich nicht allein mit dem Metermaß und der
Waage beantwortet werden. Messungen geben Hinweise, wie der Durchschnitt
sein sollte, nicht ob das eigene Gewicht „richtig“ ist. Für diese
Messungen legt man den Body Maß Index zugrunde (BMI). Er errechnet sich
aus Körpergewicht geteilt durch Körpergröße zum Quadrat (kg:m²). Die Zahl,
die man bei dieser Rechnung erhält, zeigt an, ob das individuelle
Körpergewicht im grünen Bereich liegt. Bei Frauen ab 19 Jahren ist ein BMI
von 20 - 24 und bei Männern ab 19 Jahren von 20 - 25 normal. Bei geringen
Abweichungen bestehen keine Bedenken. Übergewicht besteht bei einem BMI
von 25 - 30 (bei Frauen) und 26 - 30 (bei Männern). Ein BMI von mehr als
30 gilt als therapiebedürftige Fettleibigkeit (Adipositas).
Übrigens:
Gewichtsschwankungen von monatlich 2-3 kg sind bei Frauen normal, sie
entstehen im Zusammenhang mit der Menstruation durch Wassereinlagerungen
und regulieren sich von selbst.
Deswegen:
wenn überhaupt auf die Waage, dann einmal pro Woche und nicht öfter! Sonst
entwickelt sie sich zum Terrorinstrument. Oder kommt dieser Hinweis bei
Ihnen zu spät?
In den USA ist sie bereits üblich: Die digitale Sprechstunde beim Arzt. Patient und Mediziner treffen sich im Internet. In Deutschland sind Ferndiagnosen nicht erlaubt. Trotzdem bieten Gesundheitsportale ihre Dienste an: als unverbindliche Stellungnahme. Sie sollen den Besuch beim Arzt oder Apotheker nicht ersetzen. Gut so, denn der Rat der Cyber-Docs ist oft falsch. Das ist das Ergebnis einer Stichprobe der STIFTUNG WARENTEST. Nur 4 von 24 Anfragen wurden richtig und vollständig beantwortet. Vorteil der virtuellen Gesundheitsberatung: Sie ist einfach, schnell und bequem.
Den Cyber-Docs wurden mehrere konkrete Fragen gestellt, welche nur
mit JA oder NEIN beantwortet werden konnten. So wurde z.B. gefragt, ob die
Umgebung von Jena zeckengefährdet sei. Dieses Gebiet ist seit einem halben
Jahr als Hochrisikogebiet für Zecken eingestuft worden. Nur eine Antwort
war richtig.
Fazit der Tester und für einen Fachmann nichts Neues: Das Internet kann
bei der Vorbereitung auf einen Arztbesuch zwar helfen, es kann aber den
Arztbesuch nicht ersetzen.
Frechen (ots) - 800.000 Menschen in Deutschland stottern. Sie
wiederholen und dehnen Laute und Silben; es kommt zu Wortblockaden. Dies
führt zu massivem Stress, Anspannung und Angst, wodurch die Symptome
verstärkt werden. Auch die oft wenig verständnisvolle Reaktion der
Umwelt und Vorurteile über stotternde Menschen können diesen das Leben
schwer machen. Im schlimmsten Fall wird ihr ganzes Leben vom
Sprechhandicap Stottern bestimmt.
Betroffen sind sowohl Kinder als auch Erwachsene. Die meisten suchen
verzweifelt nach einer erfolgreichen Therapie, mit der sie ihre
Redeflussstörung überwinden können. Bei Kindern gelingt dies häufig. Ob
erwachsene Stotterer vollständig geheilt werden können, ist
wissenschaftlich umstritten. Zumindest aber kann eine geeignete Therapie
die Symptome erheblich verringern.
Die Frage, welche Therapie für welchen Patienten geeignet ist, ist nicht
leicht zu beantworten. Je nach Zielstellung unterscheidet man zwischen
Nicht-Vermeidungstherapien, bei denen gestotterte Blockierungen durch
Modifikationstechniken gelöst oder verhindert werden und Therapien,
deren Ziel es ist, flüssiges Sprechen durch kontrollierte
Sprechtechniken zu erreichen. Trotz anders lautender Behauptungen
mancher Therapieanbieter steht fest: die eine Therapie, die bei allen
Stotterern Erfolg hat, gibt es nicht. Hierauf weisen der Deutsche
Bundesverband für Logopädie (dbl) und der Deutsche Bundesverband der
Sprachheilpädagogen (dbs) gemeinsam hin.
Also:
Vorsicht bei unrealistischen Heilungsversprechen! Betroffene sollten
sich im Vorfeld einer Behandlung möglichst viele Informationen über die
jeweilige Therapieform besorgen. Besonders wertvoll sind
Erfahrungsberichte anderer Stotterer, die man über Selbsthilfegruppen
kennen lernen kann.
Zur Beurteilung der Therapiequalität können folgende Kriterien
herangezogen werden:
- Die Therapiedauer darf nicht zu knapp bemessen sein, damit
sprechmotorische Prozesse automatisiert werden können. (Richtwert: ca.
100 Stunden)
- Die eingeübten Techniken sollten in Situationen außerhalb der Therapie
in Anwesenheit des Trainers angewandt (In-vivo-Training) und ihr
Transfer in den Alltag des Patienten aktiv therapeutisch begleitet
werden.
- Für einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren sollte eine therapeutische
Betreuung in Form von Stabilisierungs- und Nachsorgeterminen bestehen.
- Rückfälle kommen in allen Therapien vor. Der positive Umgang damit
durch entsprechende Rückfallprogramme kann langfristige Therapieerfolge
ermöglichen. Dabei muss die Therapie auf individuelle Probleme und die
Rückfallursache eingehen. Nur eine Wiederholung des Sprechtrainings ist
nicht ausreichend.
Weitere Informationen:
Internet: www.dbl-ev.de
, www.dbs-ev.de ,
www.bvss.de
"Wer das ganze Jahr fett, süß, alkoholisch und maßlos
lebt, oder es von sich glaubt, der genießt vermutlich das Gefühl für
all
seine Sünden zu büßen. Und auch eintretendes körperliches Wohlbefinden
halte ich für real. Viele Menschen leiden beispielsweise unter einem
Reizdarmsyndrom. Wahrscheinlich wird bei diesem Syndrom der normale
Gehalt an Gasen, die unsere Dickdarmbakterien produzieren als bereits
schmerzhaft empfunden. Wenn der Darm mal einige Tage weniger zu tun
hat,
bessern sich vielleicht bei einigen ihre Beschwerden. Aber auch diese
These ist wissenschaftlich wenig fundiert. Die "Reizbarkeit" des
Darmes
ändert sich aber durch diese vorübergehende gewollte "Leere" nicht,
die
Probleme kehren zurück, sobald die normale Verdauung wieder beginnt.
Als ein Argument für das Heilfasten wird die Notwendigkeit genannt,
den
Körper regelmäßig zu entschlacken, Schadstoffe auszuleiten und
richtiggehend zu entgiften. Das mache widerstandsfähiger gehen
Allergien
und Infekte, die Haut werde schöner, das Bindegewebe straffer ...
Alles Quatsch. Natürlich kommt der Mensch durch Essen und Trinken
kontinuierlich auch mit Schadstoffen in Berührung. Aber die sind nicht
durch eine einmalige Aktion wieder auszusondern. Das Herangehen muss
ganz anders sein: Wenn ich mich sehr ballaststoffreich ernähre, das
heißt mit viel Obst und Gemüse, weniger Süßigkeiten und tierische
Produkte, wird die Passage der unverdauten Nahrung durch den Dickdarm
deutlich erleichtert. Dies verzögert natürlich die Kontaktzeit
potentieller Schadstoffe mit der Dickdarmschleimhaut. Schadstoffe
werden
schneller wieder ausgeschieden. Aber dies ist eine Maßnahme die an im
Idealfall an allen 365 Tagen im Jahr durchzuhalten wäre.
So werden einige Krankheiten übrigens durch eine ballaststoffarme
Erkrankung begünstigt. Die Divertikel-Krankheit zum Beispiel, also
Ausbuchtungen der Dickdarmschleimhaut, kannte man im 19. Jahrhundert
noch nicht, als die meisten Menschen sich noch hauptsächlich von
Schwarzbrot, Getreidebrei, Gemüse und Kartoffeln ernährten. Heutzutage
arbeitet die Dickdarmwand zu oft gegen ein Nichts - und das macht sie
krank.
Sie sprachen eingangs von Gefahren, die vom Heilfasten ausgehen
können.
Welche sehen Sie da besonders?
Ich denke vor allem an die Entstehung von Gallenblasensteinen. In der
Gallenblase wird der Gallensaft auf Vorrat gespeichert, um ihn immer
dann, wenn Nahrung aus dem Magen in den Dünndarm gelangt,
auszuschütten.
Dies begünstigt insbesondere die rasche Verdauung des Nahrungsfetts.
Wenn der Darm aber lange ruht, beginnt die nicht zum Einsatz kommende
hochkonzentrierte Galle zu kristallisieren. Dazu genügen wenige Tage.
Manch einer wird die kleinen Kristalle später wieder los, bei anderen
sind sie der Ansatzpunkt für weiterwachsende Gallensteine.
Ihre strikte Ablehnung lässt vermuten, Sie persönlich haben noch nie
gefastet.
Zugegeben, zu Studienzeiten, als ich mit den Kommilitonen oft mehr als
nur ein einziges Glas Bier am Abend getrunken habe, da hatte ich das
Gefühl, mich maßregeln zu müssen. In einigen Jahren gab es zwischen
Aschermittwoch und Karfreitag dann keinen Tropfen Alkohol. Aber jetzt,
wo ich nur ab und an mal ein Glas oder einen Schoppen genieße, halte
ich
dies "Kasteiung" für nicht mehr nötig.
Was also empfehlen Sie jenen, die nach Karneval oder andermal, per
Ernährungsumstellung etwas für ihr Wohlbefinden tun wollen?
Durchaus mal über "carne vale" nachzudenken. In Maßen allerdings,
gelegentlich ein mageres Stück Fleisch sollte auf dem Speiseplan
bleiben. Dazu viel Obst und Gemüse. Und wer dann noch Zucker und
Alkohol
reduziert und sich viel bewegt, der braucht seiner Gesundheit keine
Fasten-Experimente zuzumuten.
NEU-ISENBURG (slp). Zu dicken Kindern kann ein harmloses
homöopathisches Mittel aus getrockneter Wurzelrinde von Calotropis
gigantea beim Abnehmen helfen. In einer offenen Anwendungsbeobachtung
reduzierte sich das Körpergewicht der 274 Probanden im Schnitt um 3,8
Kilogramm.
Von den 165 Mädchen und 109 Jungen im Alter zwischen vier und 18 Jahren
wurden zu Beginn der Untersuchung mehr als 73 Prozent als übergewichtig
eingestuft, wie das Unternehmen Cefak aus Kempten mitgeteilt hat. Im
Beobachtungszeitraum von im Mittel neun Wochen nahmen die Probanden
täglich zwischen einer und sechs Tabletten des Präparates (Cefamadar®)
ein, wobei die Dosis bei den meisten bei zwei oder drei Tabletten lag.
Eine Tablette enthält 250 Milligramm Madar (HAB 34) trit. D4. Bei fast
allen Teilnehmern waren eine bis fünf Begleitbehandlungen dokumentiert,
etwa Ernährungsumstellung oder vermehrte körperliche Aktivität.
Im Verlauf der Untersuchung habe das Gewicht bei mehr als 93 Prozent der
Probanden abgenommen, so das Unternehmen, im Mittel 3,8 kg. Das
entspricht einer Reduktion von 5,8 Prozent des durchschnittlichen
Anfangsgewichts von 71,3 kg. Der Anteil der adipösen Teilnehmer ging von
etwa 73 auf etwa 62 Prozent zurück. Dabei beurteilten jeweils mehr als
70 Prozent der 123 betreuenden Ärzte und auch der Probanden das Präparat
als gut oder sehr gut wirksam, die Verträglichkeit wurde von 96 Prozent
aller Ärzte und Teilnehmer als gut oder sehr gut eingestuft.
[ Quelle + ©: http://www.aerztezeitung.de ]

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