|
|
|
Zahnärztlicher NewsLetter Nr. 05/2007/ 1. Mai 2007 Angst vor schwerer Krankheit, Jobverlust und Altersarmut stehen ganz oben auf der Sorgenskala der Deutschen. Das ergab eine repräsentative Studie der DBV-Winterthur und dem Institut für Management und Wirtschaftsforschung (IMWF). Danach ist Arbeitslosigkeit das Thema, das viele (50,8%) am meisten belastet, gefolgt von Krankheit (43%) und Krieg (39,7%). Um das Thema Altersvorsorge macht sich immerhin mehr als jeder dritte (36,8 %) Gedanken. Auf Platz vier landete die Sorge um Angehörige (38,2%), gefolgt von der Angst vor Terroranschlägen (37,1%) und dem Thema Altersvorsorge (36,8%). Fast ebenso viele fühlen sich belastet durch Kriminalität (35,9%). Weit abgeschlagen hingegen ist mit 17,2 % die Sorge um die Beziehung (Ehe, Partnerschaft). Ihre ZahnNewsLetter Redaktion Inhalt
1.)
Bei Trendsportarten Zähne schützen Anfang2.) Zahnpflege - Eltern haben Vorbildfunktion Zähneputzen ist meist eine Sache von Bildung und
Erziehung und weniger eine Kostenfrage. Dies ist das Ergebnis einer
Jugendgesundheitsstudie der Fachhochschule Frankfurt/Main und des
BKK Landesverbandes Hessen.
|
| 1.) | Daumen ade: Hier kommt die Schnullerfee! Spätestens ab dem zweiten Lebensjahr sollten die Eltern beginnen, ihrem Kind das Lutschen und Saugen an Gegenständen oder dem eigenen Daumen abzugewöhnen - für viele gestaltet sich dieses Unterfangen als echter Kampf. Wer verzichtet schon gerne auf lieb gewordene Gewohnheiten, die zudem auch noch so schön beruhigen? Ob sanfter Entzug oder radikaler Schnitt: Die Eltern sollten möglichst immer geduldig und konsequent auftreten, sonst ist es wie mit dem Glimmstängel für passionierte Raucher: Er findet seinen Weg auch immer wieder zurück in den Mund. Nachfolgende Tipps können nicht für jedes Kind gleich hilfreich sein. Sie als Eltern kennen es so gut, dass Sie aus den Vorschlägen einen oder zwei als geeignet herausgreifen sollten. Bewahren Sie Geduld dabei und wechseln Sie nicht von einem Tipp zum anderen. |
| 2.) | Trösten: Wenn das Kind quengelt sollte man es erst liebevoll in den Arm nehmen und ihm dann den Schnuller geben; nach und nach die Kuschelzeiten verlängern |
| 3.) | Manipulieren: Ein Schnuller, der mit einem kleinen Loch versehen oder dem stückchenweise die Saugerspitze mit der Schere abgeschnitten wird, „schmeckt" vielen Kindern auf Dauer nicht mehr so gut. |
| 4.) | Stichtag: Geburtstag, Weihnachten oder erster Kindergartentag: Der Abschied vom Nuckelobjekt sollte langfristig vorbereitet und dann richtig gefeiert werden -am besten mit einem kleinen Abschiedsritual und Geschenk. |
| 5.) | Schnullerfee: Die Schnullerfee ist eigentlich eine Tauschkönigin, denn sie kommt in der Nacht, nimmt den vor die Tür gelegten Schnuller mit und lässt dafür ein heiß begehrtes Geschenk zurück. Wird der Nucki zurück verlangt, muss das Spielzeug wieder getauscht werden; was die wenigsten jedoch wirklich wollen. |
| 6.) | Däumling: Auf den Daumennagel wird das kleine Gesicht des Däumlings gemalt. Dieser fürchtet sich jedoch im dunklen nassen Mund und möchte nicht mehr in die Höhle gesteckt werden. Kleine Kinder lieben solche Geschichten, der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. |
| 7.) |
„Daumenkönig": Im Buchhandel gibt es schöne Bücher, die das Abgewöhnen erleichtern (z. B.:,,Philip und der Daumenkönig" oder „Ein Bär von der Schnullerfee"). |
| 8.) | Lutschkalender: Ein Sonne-Wolken-Kalender motiviert jeden Tag aufs Neue: Wer auf's Nuckeln verzichtet hat, bekommt eine Sonne in den Kalender gemalt, andernfalls gibt es eine Regenwolke. |
| 9.) | Verschenken: Viele Kinder trennen sich leichter von ihrem Schnuller, wenn sie ihn einem kleineren Kind, das ihn „dringender braucht", schenken können. |
| 10.) | Klare Worte: Wer sich Zeit nimmt und seinem Nachwuchs immer wieder die Nachteile des permanenten Lutschens aufzeigt, wird erstaunt sein, wie vernünftig Drei- bis Vierjährige manchmal schon sein können. |
| 11.) | ,,Entwöhnungs-Sauger" oder Mundvorhofplatte: Der Entwöhnungs-Sauger hilft frühzeitig - bereits ab dem zweiten Lebensjahr - ungesundes Dauerlutschen zu stoppen. Mundvorhofplatten werden vom Kieferorthopäden individuell angefertigt und erleichtern den Kindern den Übergang zum schnullerfreien Dasein, gleichzeitig wirken sie dem offenen Biss entgegen. |
| 12.) | Noch eine kleine Bemerkung zum Schluss: Kinder, die älter als vier Jahre alt sind und auf das Nuckeln am Daumen oder am Schnuller immer noch nicht verzichten können oder wollen, verdienen besondere Aufmerksamkeit. Manchmal ist das Saugen auch eine sprachlose Bitte des Kindes nach mehr Herzenswärme und Zuwendung. Und noch ein kleiner Trost: Irgendwann sind auch die Tage eines Schnullers gezählt - alles nur eine Frage von Zeit, Geduld und Liebe. |
[ ©: Anbiss 1/07 ]
Basics:
Kinder aus
zahnärztlicher Sicht
auf www.Zahnwissen.de
4.) Jeder dritte Arzt unterschätzt die Strahlenbelastung im CT
Die schnellen schönen Bilder aus dem Computertomographen sind verlockend -
die 100- bis 1000-fache Strahlendosis einer normalen Röntgenaufnahme ist die
Kehrseite, die kaum ein Arzt kennt: 72 Prozent aller in einer Studie des
Instituts für Radiologie der Ruhr- Universität in den BG Kliniken Bergmannsheil
befragten Klinik-Ärzte (Nicht-Radiologen) unterschätzten die Strahlendosis der
CT im Vergleich zur konventionellen Röntgenaufnahme. Der unkritische Einsatz des
Verfahrens ist die Folge. "Es werden zurzeit zu viele CT- Untersuchungen
angemeldet, weil eine gewisse Sorglosigkeit bei den Zuweisern besteht", so Dr.
Christoph Heyer, der die Befragung durchführte. Medizinstudium und radiologische
Fortbildungsmaßnahmen müssten Ärzte aller Fachrichtungen stärker für die
Strahlenbelastung sensibilisieren und die Hemmschwelle, eine solche Untersuchung
zu initiieren, anheben, empfehlen die Spezialisten.
119 Ärzte aus Chirurgie, Innerer Medizin, Anästhesie und Neurologie des
Universitätsklinikums hatten sich an der Befragung beteiligt. 39,5 Prozent der
Befragten schätzten die Strahlendosis einer konventionellen Röntgenaufnahme des
Brustraums mit 0,01 bis 0,1 Milli- Sievert (mSv) richtig ein; nur 33,6 Prozent
der Ärzte wussten, wie hoch die Strahlenbelastung einer Computertomographie des
Brustraums beim Erwachsenen ist: 1 bis 10 mSv. Zum Vergleich: Die
Strahlenbelastung eines Menschen durch natürliche Quellen wie kosmische
Strahlung beträgt etwa 2,1 mSv pro Jahr. Noch weniger Befragte waren sich der
Höhe der Strahlendosis einer Herz-CT und einer CT-Untersuchung beim Säugling (je
10 bis 100 mSv) bewusst (26 bzw. 27 Prozent) - alles Untersuchungen, die zum
Alltag in der Universitätsklinik gehören. Rund 12.000 Computertomographien
werden hier jedes Jahr angefertigt, Tendenz steigend.
Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift RöFo veröffentlicht
und ist als
Kurzfassung im Internet einsehbar.
[ ©:
josef.koenig@ruhr-uni-bochum.de ]
Basics: Strahlenbelastung
im
Zahnlexikon-Online
5.) Fast Food überschätzt - Verzehrsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen
Immer wieder wird das Essen in Fast Food Restaurants genannt, wenn über die
Zunahme der übergewichtigen Kinder und Jugendlichen diskutiert wird. Fast Food
Restaurants spielen aber bei der Ernährung von Kindern und Jugendlichen offenbar
nur eine untergeordnete Rolle. Das fand der Verband für Ernährung und Diätetik (VFED)
in einer Umfrage heraus.
"Mehr als 80 Prozent aller befragten Mädchen gehen nur einmal pro Woche oder
seltener in ein Fast Food Restaurant", so Diätassistentin Margret Morlo vom VFED.
So kam heraus, dass mehr als 80 Prozent der befragten Jungen und Mädchen täglich
eine warme Mahlzeit in der Gesellschaft ihrer Eltern, Großeltern oder in Schule
und Kindertagesstätte zu sich nehmen. Die Verteuflung von Fast Food ist demnach
ebenso falsch wie die Verharmlosung. Man muss sich nur darüber im Klaren sein,
was man da eigentlich isst. Die jüngsten Untersuchungen der Stiftung Warentest
zu Pommes frites sind da ein gutes Beispiel. Die Tester fanden Angebote einer
"normalen Portion", die ein Viertel des täglichen Kalorienbedarfs ausmachten:
für eine Zwischenmahlzeit viel zu gewaltig.
Die Umfrage ergab zudem, dass etwa 30 Prozent der befragten Jungen und Mädchen nur einmal am Tag Obst essen. Gemüse wird von 43 Prozent einmal am Tag, einem Viertel der Befragten zwei- bis dreimal täglich gegessen. Ungefähr vier Prozent der Befragten gaben an, weder Obst noch Gemüse zu essen.
[ © aid,
Harald Seitz ]6.) Gesundheitscheck beim Zahnarzt
Menschlicher Speichel enthält mehr als 1.500 körpereigne Proteine
(Eiweiße) und 3.000 Typen sogenannter Messenger-RNA (mRNA). Je nach
Gesundheitszustand verändert sich die Zusammensetzung der Proteine
und mRNA, und das lässt sich für Diagnosezwecke nutzen.
Wie Wissenschaftler auf einem internationalen Kongress der Zahnärzte
in New Orleans berichten, sind Krankheiten wie Brustkrebs, Aids und
Hepatitis im Speichel eines Menschen anhand ihres spezifischen
Protein- und mRNA-Musters diagnostizierbar. Derzeit befinden sich
die Verfahren noch im Versuchsstadium, aber die Experten sprechen
bereits davon, dass in einigen Jahren ein Gesundheitscheck bei
Routinebesuchen beim Zahnarzt durchgeführt werden könnte.
[
©:
WamS vom 25.3.07 ]
7.) Krankenversicherung - Checkliste Zahnzusatztarife
Die Krankenkasse zahlt seit 2005 nur noch einen Festzuschuss zum
Zahnersatz. Falls Sie Wert auf eine besonders hochwertige Versorgung mit
Kronen, Brücken und Prothesen legen, zum Beispiel Verblendungen auch im
nicht sichtbaren Bereich, Implantate anstelle einer Brücke oder Inlays
anstelle von Amalgamfüllungen, kann das für Sie teuer werden. Eine
Zusatzversicherung erstattet Ihnen einen Teil der Kosten, die Sie privat
tragen müssen. Doch die Suche nach dem leistungsstärksten Tarif ist
nicht ganz einfach, da die Angebote sich stark unterscheiden und die
Versicherungsbedingungen schwer durchschaubar sind.
FINANZtest hat eine Checkliste erstellt, mit deren Hilfe Sie den
Leistungsumfang von Angeboten prüfen können. Sie lässt sich sowohl auf
reine Zahnzusatztarife als auch auf die Zahnleistungen in einem
Versicherungspaket anwenden. So können Sie auch feststellen, ob das
Angebot Ihrer Krankenkasse mit den besten auf dem freien Markt
angebotenen Tarifen mithalten kann.
Weitere Infos und Download:
http://www.stiftung-warentest.de/
Dieses Dokument erhalten Sie neben dem direkten Download auch per Fax unter der
Abrufnummer: 0 900 1/51 00 10 86 36 (2,00 Euro zzgl. 80 Cent
Verbindungspauschale).
Basics: Zuzahlungen
für Zahnersatz
im
Zahnlexikon-Online
Allerdings machen jegliche Zusatztarife nur dann einen Sinn, wenn Sie wissen,
wie Sie überhaupt versichert sind. Eine Forsa-Umfrage von Ende März ergab
verbreitete Unwissenheit!
zm-online schreibt dazu:
"Nur 18 Prozent der Deutschen wissen genau, was sich durch die Reform ändert. 81
Prozent wissen es laut einer Umfrage des Forsa- Instituts im Auftrag von "Bild
am Sonntag" nicht.
Auch von den Bürgern mit Abitur und Studium geben nur 25 Prozent an, sie seien
genau informiert. Am besten Bescheid wissen nach eigenen Angaben Anhänger der
Grünen (44 Prozent). Unter den Sympathisanten der CDU/CSU sind es 20 Prozent,
unter denen der SPD 16 Prozent, unter denen der FDP 23 Prozent. Am wenigsten
informiert sind nach eigenen Angaben Anhänger der Linkspartei mit sechs Prozent.
(Forsa befragte am 29.und 30. März ca. 500 Menschen.) pit/dpa"
8.)
Schlankheitsmittel aus dem Internet - Zuverlässiger kann man sich
nicht schaden
Bloß nicht im Internet Schlankheitsmittel bestellen! Das
ist das unmissverständliche Ergebnis einer aktuellen Analyse der
Stiftung Warentest. Von 16 netz-vertriebenen Mitteln wurden 13 als hohe
bis sehr hohe Gefahr für die Gesundheit bewertet. Die übrigen drei sind
nicht abschätzbar - also auch nicht zu empfehlen.
Einen regelrechten Schwarzmarkt im Internet diagnostizierten die Tester.
Unklar seien zwar die genauen Zahlen der Kunden, doch eine
Online-Umfrage ergab, dass von 3 000 Personen immerhin 14 Prozent schon
derartige Produkte konsumiert hatten. Teilweise gaben die Befragten an,
Nebenwirkungen wie z.B. Ess- oder Herz-Kreislauf-Störungen bewusst in
Kauf zu nehmen.
Als Neuheiten haben sich in der fragwürdigen Branche die Wirkstoffe
Hoodia und Guggulsteron etabliert. Hoodia ist ein Pulver aus einer
südafrikanischen Kaktuspflanze, welches den Hunger bremsen soll.
Interessant an den entsprechenden Kapseln ist: Der angepriesene Stoff
konnte darin nicht einmal nachgewiesen werden. Vielleicht auch besser so
- denn seine Unbedenklichkeit ist nicht ausreichend belegt. Ähnlich
unkalkulierbar sind Guggulsterone. Die Substanz wird aus dem Harz des
Guggulbaumes gewonnen und in der indischen Medizin als
Schilddrüsen-Stimulanz verwendet. Über die Nebenwirkungen ist bislang
wenig bekannt.
Noch immer neu am Markt ist auch die hungerzügelnd wirkende Pille
Acomplia mit dem Wirkstoff Rimonabant. Sie wird seit Herbst 2006
vertrieben - eigentlich als verschreibungspflichtiges Mittel, das neben
einem Gewichtsverlust auch Angstzustände und Depressionen auslösen kann,
daher nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden darf. Im Internet
ignorieren ausländische Anbieter (etwa aus den Niederlanden oder aus
Großbritannien) auf deutschsprachigen Websites diese Regelung und bieten
Acomplia zur rezeptfreien Bestellung an.
Als Klassiker der schwarzen Liste behaupten sich Sibutramin und Ephedrin.
Besonders chinesische Produkte auf angeblich rein pflanzlicher Basis
enthalten zum Teil hohe Dosen des synthetischen Stoffes Sibutramin,
welcher Herzrasen und Bluthochdruck auslösen kann. Mitunter liegt der
Sibutramingehalt sogar deutlich über der Menge, die im
verschreibungspflichtigen, legalen Mittel Reductil enthalten ist. Das
Sucht erregende, daher verschreibungspflichtige Ephedrin wirkt in hoher
Dosis tödlich. Angeboten wird es im Netz als Kombinationspräparat mit
Koffein - wobei die empfohlene Tagesmenge an Koffein dann schnell bei
fast 700 mg liegt. Das entspricht in etwa zehn Tassen Kaffee.
[ © aid, Johanna Thelemann ]
9.)
Schöne Zähne helfen - attraktive Gesichter wirken erfolgreich und
intelligent
Stars im Showgeschäft haben längst erkannt, dass ein schönes
Lächeln und strahlend weiße Zähne wichtige Schlüssel zum Erfolg sind.
Aber auch wer nicht ständig vor der Kamera steht, sollte sich bewusst
sein, dass ein schönes Gebiss viel zum persönlichen Vorankommen
beitragen kann. Studien haben ergeben, dass Menschen mit strahlend
weißen Zähnen im Berufsleben schneller Karriere machen und besser
verdienen.
Eine Studie der Universität Regensburg zeigte, dass attraktiven
Gesichtern die Eigenschaften erfolgreich, intelligent, geselliger und
leistungsfähiger zugeschrieben werden. Welchen Eindruck wir von einem
Menschen haben, entscheidet sich innerhalb der ersten Sekunden. Dabei
spielt das Gesicht eine herausragende Rolle. Ein schönes Gegenüber ist
uns sympathisch.
In einer Langzeitstudie der Hamburger Universität für Wirtschaft und
Politik wurden regelmäßig Führungskräfte dazu befragt, wie groß sie den
Einfluss der äußeren Erscheinung auf die Karriere einschätzen. Die
Bedeutung dieses Faktors wurde seit 1986 ständig höher eingestuft. Als
die Studie 2005 veröffentlicht wurde, maßen die Befragten der Schönheit
erstmals mehr Bedeutung bei als den persönlichen Kontakten. In der
Praxis heißt das: Schöne Menschen werden eher zum Vorstellungsgespräch
eingeladen, werden eher ausgewählt und haben danach größere Chancen,
Karriere zu machen. Besonders bei männlichen Spitzenverdienern macht
sich nach den Erkenntnissen der Studie dieses Prinzip bemerkbar. Als
schön empfinden wir symmetrische Gesichtszüge, einen schlanken Körper,
intakte Haut, eine harmonische Zahnreihe und weiße Zähne.
Schöne Zähne kann jeder haben. Für viele Menschen sind schöne Zähne ein
wichtiges Kriterium guten Aussehens. Doch ebenso viele sind mit ihren
Zähnen unzufrieden. Dagegen kann man jedoch etwas tun. "Wem die Natur
kein perfektes Gebiss geschenkt hat, kann dank moderner Methoden
entscheidende Verbesserungen erzielen", erklärt Hans-Peter
Küchenmeister, Präsident der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein. "Die
moderne Zahnmedizin und -technik bietet viele Möglichkeiten, um schiefe,
beschädigte oder verfärbte Zähne wieder strahlend und regelmäßig zu
machen."
Verfärbte Zähne können mit Hilfe der professionellen Zahnreinigung und
des fachkundigen Bleachings wieder vorzeigbar werden. Beschädigte und
krumme Zähne erhalten mit Veneers, hauchdünnen Verblendschalen aus
Keramik, eine schöne Optik. Die Investition in ein schönes Lächeln macht
sich nicht selten auf Dauer bezahlt: Wer gut aussieht, verdient bei
gleicher Qualifikation bis zu 5 Prozent mehr als seine durchschnittlich
attraktiven Kollegen. Das fand Daniel Hamermesh von der Universität
Texas heraus.
[ ©: DZW ]
10.) Neue Hoffnung im Kampf gegen Krebs
In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 420.000 Menschen neu an Krebs - mit
steigender Tendenz. Erhebliche Fortschritte in der Forschung ermöglichen bei
vielen Patienten neue Behandlungsformen.
Pro Jahr sterben etwa 40.000 Menschen in Deutschland an Lungenkrebs - weltweit
die Todesursache Nummer eins bei Krebs. "Eine Betreuung von der
Raucherentwöhnung über die Therapie bis hin zu einem breiten palliativen Konzept
ist wichtig. Dies ist an universitären Krebszentren wie dem Centrum für
Integrierte Onkologie (CIO) Köln-Bonn gewährleistet", sagt Professor Dr. Ingo
Schmidt-Wolf, Ärztlicher Leiter des CIO in Bonn. Patienten können direkt von
aktuellen Forschungsergebnissen profitieren. So gelingt es beispielsweise mit
neuen Antikörper-Therapien, das Leben von Patienten mit fortgeschrittem
Lungenkrebs zu verlängern. Der Wachstumshemmer Erlotinib unterbricht das Signal
zur Zellteilung in der Krebszelle und bremst so das Tumorwachstum. "Ein weiterer
Meilenstein in der gezielten Krebstherapie sind die so genannten
Angiogenesehemmer wie Bevacizumab, die die Blutzufuhr der Tumorzellen drosseln",
sagt Professor Dr. Tilman Sauerbruch, Direktor der Medizinischen Klinik I des
Uni versitätsklinikums Bonn. Denn dieser Antikörper verhindert die Neubildung
der Blutgefäße, die den Tumor mit Blut versorgen. Solche Antikörper-Therapien
werden unter anderem auch bei Darmkrebs eingesetzt.
[ ©:
Ingo.Schmidt-Wolf@ukb.uni-bonn.de
]
Basics: Mundhöhlenkarzinom
im
Zahnlexikon-Online
11.)
Alkohol und Drogen während der Schwangerschaft: Langzeitstudien belegen
schädliche Folgen
Alkohol- und Drogenkonsum während der Schwangerschaft ist
schädlich für das Kind. Dass die so verursachten Schäden dauerhaft sind,
zeigen nun zwei Langzeitstudien von Prof. Hans-Christoph Steinhausen,
Ordinarius für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Universität Zürich
und deutschen Forschern.
Seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts sind die dramatischen
Auswirkungen des Konsums von Alkohol während der Schwangerschaft auf das
sich entwickelnde Kind bekannt. Medizinisch werden sie heute als
Fetale-Alkohol-Spektrumsstörungen (FASD) bezeichnet. Bei Fällen mit
schwerer Schädigung resultieren Kleinwuchs, äussere und innere
Missbildungen verschiedenen Grades, geistige Behinderung und
verschiedene psychische Störungen, die sich nicht selten als
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) manifestieren.
Obwohl die charakteristischen Missbildungen im Schädel- und
Gesichtsbereich sich zurückbilden, bleiben der Kleinwuchs und beim
männlichen Geschlecht das Untergewicht bestehen, während bei Frauen das
Körpergewicht zunimmt. Besonders bedrückend sind die bleibenden
Einschränkungen der geistig-seelischen Entwicklung mit einem hohen
Anteil an geistiger Behinderung, stark eingeschränkten
Beschäftigungsmöglichkeiten, bleibender Abhängigkeit von Versorgung und
zahlreichen Verhaltensauffälligkeiten, unter denen Symptome von ADHS
besonders markant sind. Die Menge des täglichen Alkoholkonsums, ab dem
mit Schädigungen des ungeborenen Kindes zu rechnen ist, kann zwar noch
nicht zweifelsfrei bestimmt werden, doch gilt die Empfehlung, sich auf
maximal ein Glas täglich zu beschränken.
Drogenkonsum, Intelligenz und Verhalten
Untersucht wurden Kinder, die gemeinsam mit ihren Müttern in zwei Schweizer
Einrichtungen für drogenkranke Mütter in einem Rehabilitationsprogramm stationär
betreut wurden. Nebst den Auswirkungen von sogenannt harten Drogen während der
Schwangerschaft wurden auch biologische Risiken während der Schwangerschaft, der
Geburt und in der Neugeborenperiode sowie einige risikoreiche Umwelt- und
Lebensbedingungen erforscht. Zu letzteren zählen u.a. die Grösse des familiären
Netzes, Merkmale der Drogenkarriere sowie die Intelligenz und psychische
Auffälligkeiten der Mütter. Im Fokus der Fragestellung stand die Entwicklung von
Intelligenz und Verhalten der Kinder.
Die mittlere Intelligenz lag in der untersuchten Gruppe von Kindern - die von
Säuglingen bis zu Schulkindern reichte - unter der Norm der Bevölkerung, und der
Anteil an Kindern mit unterdurchschnittlicher Intelligenz war bedeutsam erhöht.
Die sogenannte Handlungsintelligenz stand in einer systematisch negativen
Beziehung zum Ausmass des Drogenkonsums während der Schwangerschaft. Diese
Negativ-Beziehung war vornehmlich durch den Konsum von Heroin oder Methadon
geprägt. Keiner der umweltbedingten Risikofaktoren zeigte eine derartige
Beziehung zur Intelligenz. Damit belegt dieser Teil der Studie die ungünstigen
Auswirkungen des Drogenkonsums während der Schwangerschaft auf die geistige
Entwicklung der Kinder.
Andere Beziehungen zu den untersuchten Risikofaktoren wurden im Falle von
Verhaltensauffälligkeiten dieser Kinder aufgedeckt: Es zeigte sich, dass
psychische Störungen der Mütter, deren niedriger Bildungsstand sowie ein kleines
soziales und familiäres Netz mit Verhaltensauffälligkeiten bei den Kindern
einhergingen. Die verschiedenen biologischen Risikofaktoren spielten dabei keine
bedeutsame Rolle. Der stärkste Zusammenhang konnte zwischen kindlichen
Verhaltensauffälligkeiten und mütterlichen, psychischen Störungen nachgewiesen
werden.
[ Kontakt: Prof. Dr. Dr. H.-C.
Steinhausen Ärztlicher Direktor Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Universität Zürich Telefon: +41 (0)43 499 27 30,
hc.steinhausen@kjpd.uzh.ch
< www.caps.unizh.ch >]
12.) 2.900 Euro kostet jeden Deutschen die Gesundheit
Die Ausgaben für Gesundheit in
Deutschland sind 2005 um 2,4 Prozent auf 239,4 Milliarden Euro
gestiegen. Das sind 10,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Nach
Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden pro Kopf der
Bevölkerung 2900 Euro ausgegeben, im Jahr zuvor waren es 2830 Euro.
Größter Ausgabenträger mit 135,9 Milliarden Euro - das entspricht
einem Anteil von 57 Prozent - war die gesetzliche
Krankenversicherung. Deren Ausgaben stiegen leicht
überdurchschnittlich um 3,3 Prozent. Noch stärker stiegen allerdings
die Leistungsausgaben der privaten Krankenversicherung: um 4,2
Prozent auf 22 Milliarden Euro.
32,4 Milliarden Euro gaben die privaten Haushalte für Gesundheit
aus. Pro Kopf der Bevölkerung sind dies gut 405 Euro, die die Bürger
aus der eigenen Tasche - etwa für Selbstmedikation oder an
Zuzahlungen - bezahlt haben. Der Anstieg liegt bei 1,2 Prozent.
Fast jeder zweite Euro im deutschen Gesundheitswesen wird in der
ambulanten Versorgung ausgeben. In etwa konstant blieben 2005 die
Ausgaben, die an ambulante Arztpraxen flossen mit 35,2 Milliarden
Euro. Fast genauso groß ist der Umsatz der Apotheken mit 34,8
Milliarden Euro. Das meiste Geld fließt stationären Einrichtungen
mit 87,4 Milliarden Euro zu. Davon entfallen 62,1 Milliarden Euro
auf Krankenhäuser und 18,1 Milliarden Euro auf stationäre Pflege.
[ ©
Ärztezeitung ]
13.) Zum Schluss: Schoko aufregender als ein Kuss
Der Geschmack von Schokolade törnt die meisten Menschen mehr an
als ein Kuss! Das haben englische Wissenschaftler um Dr. David Lewis von der
Middlesex University in einer kleinen Studie herausgefunden. Das erregende
Gefühl, wenn Schoko im Mund schmilzt, sei etwa vier Mal so intensiv wie das
Vergnügen durch einen leidenschaftlichen Kuss.
Wie die Online-Agentur Ananova berichtet, wurden bei den zwölf Probanden während
der Testreihen sowohl die Hirnströme als auch die Herzaktivitäten gemessen. Beim
zarten Schmelz der Schokolade kletterte die Herzfrequenz von 60 Schlägen pro
Minute auf bis zu 140, und auch das Hirn reagierte viel stärker als beim Kuss.
"Die Resultate haben uns überrascht", so Lewis. "Wir hatten erwartet, dass
Schokolade, insbesondere die dunkle, die Herzaktivität steigert, da sie
stimulierende Substanzen enthält. Aber die Dauer des Anstiegs und die starken
Effekte aufs Gemüt waren einfach verblüffend."
[ © Smi , Ärztezeitung ]
Direkter WEB-Zugriff auf diesen Letter
![]()
Zum Archiv 2001 - 2007
NewsLetter abonnieren
Impressum
Herausgeber: Dr. Klaus de Cassan, GF der ZiiS-GmbH
Verantwortlich: Dr. Klaus de Cassan
Gesetzliche Pflichtangaben unter:
http://www.ziis.de/impressum.htm
Alle Rechte vorbehalten. Jegliche Vervielfältigung oder
Weiterverbreitung in jedem Medium als Ganzes oder in Teilen bedarf der
schriftlichen Zustimmung der ZiiS-GmbH.
Bitte beachten Sie das
Copyright (c) 2001-2007: