Zahnärztlicher NewsLetter Nr. 07/2006/ 1. Juli 2006

Es wird wieder einmal in Sachen Gesundheit nach einem Patentrezept gesucht, dass der Quadratur des Kreises nahe kommen soll. Es geht im Prinzip um die Frage, wie kann ein Gesundheitssystem auf hohem Niveau langfristig ohne Kostensteigerung finanziert werden?
Die "Westdeutsche Zeitung" schreibt dazu:
"Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Gesundheitsreform ein hässliches Monster wird: Mit noch mehr Staat wird noch mehr umverteilt, statt die Eigenverantwortung der Menschen zu stärken. Die große Chance, Kosten transparenter zu machen und dort für mehr Marktwirtschaft zu sorgen, wo mächtige Verbände jeden Wettbewerb im Keim ersticken, bleibt wohl ungenutzt. Zudem wächst die Gefahr, durch die Steuerfinanzierung eine Gesundheitsversorgung nach Kassenlage zu bekommen."

Siehe dazu auch unter Punkt 9.)

Ihre ZahnNewsLetter-Redaktion


Inhalt

 1.) Der Parodontitis auf der Spur - Rostocker Mikrobiologen erforschen Volkskrankheit
 2.) Gesunde Zähne bis ins hohe Alter - Feste Kost macht feste Zähne

 3.)
Alkohol in jungen Jahren zerstört die Zähne
 4.) Pflegetipps für die Dritten

 5.)
Nasenspray zur Impfung gegen Karies
 6.) Lesenswert: "Rund um den Mund
"
 7.)
Defizite in der Jodversorgung
 8.)
Heilmittelwerbegesetz - Grenzen für die Schönheit
 9.)
Skepsis der Bevölkerung gegenüber Gesundheitsreform wächst
10.)
Unentbehrlich für den Körper: Magnesium
11.) Fischfarmen als Quelle von Antibiotika-Resistenzen
12.)
Schokolade macht glücklich - Lust oder Frust beim Naschen?
13.)
Zum Schluss: Der große Benimm-Test
 


1.) Der Parodontitis auf der Spur - Rostocker Mikrobiologen erforschen Volkskrankheit

Bakterien sind für die Zahnfleischerkrankung Parodontitis zuständig. Sie sammeln sich in Zahntaschen, entzünden das Zahnfleisch und können sogar zu Herzkrankheiten führen. Welche Vorgänge dabei ablaufen, ist noch immer weitgehend unbekannt. Ein soeben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufener Forschungsverbund soll die Erkrankung und ihren Verlauf untersuchen. Beteiligt sind neben mehreren deutschen Universitäts- und Industriepartnern auch die Mikrobiologen vom Universitätsklinikum Rostock. Sie untersuchen mit einem speziellen Verfahren die Parodontitis-Bakterien, um Aufschlüsse über die Entwicklung der Zahnfleischkrankheit zu erhalten und neue Behandlungsverfahren zu testen.

"Die Parodontitis ist eine der chronischen Volkserkrankungen Deutschlands. Es gibt praktisch keinen 45-jährigen oder älteren in Deutschland, der nicht zumindest vorübergehend an einem oder mehreren seiner Zähne parodontitische Veränderungen aufweist", sagt Professor Dr. Andreas Podbielski, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene am Universitätsklinikum Rostock. Wenn diese nicht sachgerecht behandelt und die Zähne inklusive der Zahnzwischenräume ordentlich geputzt werden, drohe der Verlust der befallenen Zähne und als besondere Komplikation sogar eine Infektion der Herzinnenhaut, so Professor Podbielski weiter. Ausgelöst wird die Parodontitis durch eine krankhaft veränderte Bakterienflora in vertieften Zahntaschen. "Es ist bekannt, dass Rauchen zu diesem Prozess beiträgt, die genauen Ursachen der Floraveränderung sind aber weiter unbekannt", sagt der Rostocker Mikrobiologe.

Die zahnärztliche Behandlung der Parodontitis besteht maßgeblich in der mechanischen Entfernung der Bakterienflora. Dies kann, muss aber nicht den Prozess zum Stehen bringen. Da auch andere chronische Erkrankungen durch eine Mischung vieler Bakterienarten ausgelöst werden können, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung wegen des herausragenden Beispiels der Parodontitis ein Verbundprojekt zur Erforschung des multibakteriellen Hintergrunds dieser Erkrankung ausgeschrieben.

Die Rostocker Forscher konnten dabei mit ihrer Expertise in der Kultur und Untersuchung von so genannten Mischbiofilmen, d.h. dünnen Oberflächen-Überzügen aus verschiedenen Bakterienarten, punkten. Die Technik ist besonders anspruchsvoll, weil insbesondere solche Bakterien kultiviert werden, die nur unter Ausschluss von Luftsauerstoff wachsen. Die Rostocker Forscher werden nun beobachten, inwieweit sich die Bakterien typischer Parodontitis-Biofilme in ihrer Genexpression gegenseitig beeinflussen, umso die Grundlagen der Entwicklung der Parodontitis besser zu verstehen. Ferner werden sie das Verfahren nutzen, um alternative Behandlungsmethoden zur Parodontitis zu testen. Dazu gehören Naturstoffe, die die Münsteraner Kollegen isolieren, Mund-Antiseptika eines führenden deutschen Herstellers und als gänzlich neuartiger Ansatz Probiotika-Präparate der zwei diesbezüglich größten deutschen Pharmazeutikaproduzenten.

[
e-mail: andreas.podbielski@med.uni-rostock.de   ]

 Basics:   Zahnfleischerkrankungen  im  Zahnlexikon-Online

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2.) Gesunde Zähne bis ins hohe Alter - Feste Kost macht feste Zähne

"Good Aging" - dieses Schlagwort drückt gut aus, worum es beim Älterwerden geht: Die Erhaltung von Gesundheit und Fitness trotz steigender Lebensjahre. Eine gute Zahn- und Mundgesundheit trägt Wesentliches dazu bei. Mit konsequenter Zahn- und Mundhygiene und zahngesunder Ernährung kann jeder Mensch dafür selbst eine gute Grundlage schaffen. Der Lohn: Wohlbefinden und hohe Lebensqualität im Alter. Denn nicht das höhere Lebensalter an sich, sondern bestimmte Lebensumstände und Einflüsse schaden der Zahn- und Mundgesundheit.
Dazu gehört zum Beispiel eine verminderte Speichelproduktion. Denn der Speichel ist außerordentlich wichtig für die Zähne, er übt verschiedene Schutzfunktionen aus: Er neutralisiert zahnschädigende Säuren, regeneriert die Zahnsubstanz mit Mineralien, transportiert Abwehrstoffe und trägt zur Selbstreinigung des Mundes bei. Im Alter geht die Speichelbildung häufig zurück, ausgelöst zum Beispiel durch Krankheiten wie Diabetes mellitus, Depressionen oder Autoimmunerkrankungen. Auch viele Arzneimittel verringern als Nebenwirkung die Produktion des Speichels, beispielsweise Herz-Kreislauf-Medikamente, Abführmittel, Antidepressiva oder entwässernde Mittel. Außerdem lässt oft das Durstempfinden nach, so dass viele ältere Menschen zu wenig trinken - dann steht zu wenig Flüssigkeit für die Speichelproduktion zur Verfügung.

Zunächst ist es wichtig, dieses Symptom ernst zu nehmen: Betroffene sollten ihren Arzt fragen, ob ihre Medikamente damit zu tun haben und durch andere ersetzt werden können. Die tägliche Trinkmenge sollte überprüft werden: Zu jedem Essen gehören ein bis zwei Gläser Flüssigkeit und auch zwischen den Mahlzeiten sollte man regelmäßig trinken. Am besten gelingt das, wenn man morgens eine Flasche Mineralwasser bereit stellt oder eine Kanne Tee kocht und diese über den Tag austrinkt. So gelangt man leicht auf die empfohlenen 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit täglich. Besonders geeignete Getränke sind kohlensäurefreies Mineralwasser oder ungesüßte Kräutertees. Ebenso können wasserreiche Obstsorten, Gemüsebrühen oder Suppen einen Beitrag zur Flüssigkeitsversorgung leisten. Auch zuckerfreie Bonbons mit Anis, Fenchel oder Salbei regen den Speichelfluss an; besonders empfehlenswert sind spezielle Zahnpflegebonbons.

Nach wie vor stellen Zucker und zuckerhaltige Speisen eine große Gefahr für die Zähne dar. Deshalb sollte Süßes den Hauptmahlzeiten vorbehalten bleiben; zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten können durch zahnschonende Snacks ersetzt werden, beispielsweise durch Obststücke, Käsewürfel oder Milchmix-Getränke. Kaffee oder Tee kann mit Süßstoff gesüßt werden. Wer nicht auf ein süßes "Betthupferl" verzichten will, darf hinterher auf keinen Fall das Zähne putzen vergessen.

Probleme mit dem Zahnersatz, Druckstellen oder Verletzungen im Mund lassen viele Senioren vermehrt zu weichen Speisen wie Püree, Brei, zu weich gekochtes Gemüse, Weißbrot, Kuchen und ähnlichen Nahrungsmitteln greifen. Besser ist es aber, das Übel an der Wurzel zu packen, das heißt die Beschwerden mit dem Zahnarzt zu besprechen und für Abhilfe zu sorgen. Denn wer vorwiegend weiche oder breiige Speisen isst, dessen Ernährung wird unausgewogen und einseitig. Die Gefahr ist hoch, dass es zu einer Unterversorgung mit bestimmten Nährstoffen kommt, beispielsweise zu Vitaminmangel. Auch fehlen dann meistens ausreichend Ballaststoffe. Das Kautraining fördert außerdem die Speichelbildung und hält den Zahnhalteapparat funktionsfähig. Fehlt dem Kiefer die dauernde Beanspruchung durch das Kauen, bilden sich mit der Zeit Kieferknochen und -muskulatur zurück. Dadurch entsteht der typisch "greisenhafte" Gesichtsausdruck. Deshalb sollten auch ältere Menschen Nahrung bevorzugen, die gut gekaut werden muss, beispielsweise Salat, knackiges Gemüse oder dunkles Brot. Falls dennoch über einen bestimmten Zeitraum Kauprobleme überbrückt werden müssen, sollten die verzehrten Speisen zumindest einen leichten Kauanreiz bieten, wie zum Beispiel Salzkartoffeln, zarte Gemüsesorten, weiches Obst oder Hackfleisch. Außerdem erleichtern dann mundgerechte Stücke die Nahrungsaufnahme und mit reichlich Flüssigkeit in Form von Soßen, Suppen oder Getränken "rutscht" das Essen besser.

Mit steigenden Lebensjahren ändert sich meistens auch das Körpergewicht. "Junge alte Menschen", das heißt Personen zwischen 60 und 70 Jahren, sind häufig übergewichtig, weil sie nach wie vor die selbe Menge Nahrung zu sich nehmen, aber eigentlich weniger Energie benötigen. Je älter ein Mensch jedoch wird, desto häufiger treten Mangel- und Unterernährung auf. Die Ursachen dafür sind vielfältig, hängen aber oft auch mit der Zahn- und Mundgesundheit zusammen, zum Beispiel mit Kauproblemen oder dem Rückgang der Speichelbildung. Andere Faktoren sind Veränderungen im Geschmacks- und Geruchssinn oder Appetitlosigkeit. Ein guter Gesundheitszustand - und damit auch eine gute Zahn- und Mundgesundheit - können aber langfristig nur mit einer vielseitigen, mineralstoff- und vitaminreichen Kost erhalten werden! Der Speiseplan sollte deshalb abwechslungsreich sein und neben viel Obst und Gemüse Getreideprodukte, Milchprodukte, Fleisch und Fisch beinhalten. Bei mangelndem Appetit hilft regelmäßige Bewegung wie Spaziergänge oder Gymnastik. Auch eine gemütliche Atmosphäre und Gesellschaft beim Essen fördern den Appetit. Kommt es dennoch zu Untergewicht, sollte der Hausarzt binnen kurzem aufgesucht und in Rücksprache mit ihm frühzeitig Zusatznahrung oder Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden.

 [ ©:  www.rundum-zahngesund.de ]

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3.) Alkohol in jungen Jahren zerstört die Zähne

Alkohol schädigt die Zähne bei Jugendlichen. Das haben Wissenschaftler im englischen Birmingham festgestellt. Beim so genannten Zahnsubstanzverlust handelt es sich um eine chemische Auflösung der Zähne, wobei zuerst der Zahnschmelz und dann das darunter liegende Zahnbein betroffen sind. Die so genannte Zahnerosion lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Vorbeugung ist jedoch durch gute Mundhygiene und Zahnpflege möglich.

„Alco-Pops schädigen die Zähne wesentlich intensiver als zum Beispiel Wein, denn die süßen, alkoholhaltigen Modegetränke enthalten - wie auch normale Softdrinks ohne Alkohol - sehr viel Säuren, insbesondere Zitronensäure. Diese greifen die Zähne an und demineralisieren sie. In der Folge treten - insbesondere auf den Kauflächen, in den Zahnzwischenräumen und an den Zahnhälsen - Erosionen (die Entkalkung der Zähne) verbunden mit Karies auf. Werden Alco-Pops mit Strohhalm getrunken, verlängert sich die Einwirkzeit der Säuren und die Zahnschäden werden verstärkt", erklärt Dr. Herbert Michel, der Vorsitzende der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit e.V., ein Zusammenschluss der Krankenkassen und Zahnärzte in Bayern.
Neben den Alco-Pops sind insbesondere Softdrinks (auch Colahaltige) wegen ihres Gehalts an Phosphor- und Zitronensäure zahnschädigend. Vor allem, wenn man die Softdrinks über den Tag verteilt nebenbei trinkt, kann es zu dramatischen Zahnzerstörungen kommen. Was viele nicht wissen: Auch Light-Getränke sind kariogen! Egal, ob mit oder ohne Zucker zubereitet, sind es vor allem die Säuren, die den Zahn direkt schädigen. Eine Verdünnung mit Wasser verringert die Gefahr fast nicht, unterstützte auch Prof. Dr. Dr. Brita Willershausen kürzlich bei einer Veranstaltung in Mainz diese Aussage.

Daher sollten Getränke wie Limonade, aber auch Säfte und Sportgetränke nur in Maßen genossen werden. Auch zu viel säurehaltiges Obst, wie etwa Orangen, könne Zahnsubstanzverlust verursachen. Nach dem Verzehr säurehaltiger Lebensmittel solle jedoch mit dem Zähneputzen eine halbe Stunde gewartet werden. Hilfreich sei auch, den Mund mit klarem Wasser auszuspülen, um die Wirkung der Säuren zu neutralisieren.

 [  www.quintessenz.de , zm-online  ]

 Basics: erosionsbedingte Zahnschäden  im  Zahnlexikon-Online

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4.) Pflegetipps für die Dritten

Ob natürlich oder nicht: Ein echter Gewinn und gleichzeitig auch ein toller Schmuck sind Zähne und ihr Ersatz nur bei gründlicher und regelmäßiger Pflege. Dabei erschöpft sich die Prothesenreinigung nicht im Abspülen unter Wasser, sie erfordert vielmehr spezielle Mundhygienemittel, damit die bakterielle Plaque vollständig entfernt werden kann. Wenn Sie Probleme mit der richtigen Handhabung dieser Produkte haben, ihr Zahnarzt oder eine geschulte Prophylaxeassistentin zeigt Ihnen am besten wie's geht - ansonsten gilt (entnommen aus "Anbiss" 2/06):

 Spülen Sie die herausnehmbare Prothese nach jeder Mahlzeit unter fließendem Wasser ab - innen und außen

 Ein mit Wasser gefülltes oder mit einem Handtuch ausgelegtes Waschbecken verhindert einen möglichen Bruch, falls Ihnen die Prothese oder die Brückenkonstruktion beim Reinigen aus den Händen fällt

 Jeden zweiten Tag sollten Sie Ihren Zahnersatz im Wasserbad mindestens zehn Minuten desinfizieren (entweder mit einer Prothesen-Reinigungstablette, einem Ultraschallgerät oder einer 0,2prozentigen Chlorhexidin-Lösung aus der Apotheke)

 Wenn Sie aufgrund einer Entzündung im Mund oder im Rachen eine antibakterielle Mundspüllösung verwenden, säubern Sie damit auch ihren Zahnersatz, so verhindern Sie eine erneute Infektion

 Reinigen und massieren Sie täglich Gaumen, Kieferkämme und Zunge mit einer weichen Zahnbürste. Das fördert die Durchblutung und Gesunderhaltung - denn auch Zahnfleisch und Zunge verlangen nach Pflege!

 Xylithaltige Pastillen sind als zusätzliches Hilfsmittel bestens geeignet, die Bildung von Zahnbelag zu reduzieren

 Spezielle Prothesenzahnbürsten erleichtern die tägliche Reinigung an schwerzugänglichen Stellen

 Für die Zungenpflege gibt es heute Spezial-Zungenbürsten

 Auch eine druckstarke Munddusche kann das Reinigungsergebnis zusätzlich zur Bürste verbessern

 Mit Superfloss-Zahnseiden lassen sich die Ränder von Kronen und Brücken effizient reinigen - am besten täglich

 Vergessen Sie bei Geschiebe- und Ankerzähnen nicht die kleinen Ösen und Rillen. Eine spezielle Zahnseide ist auch hier sehr nützlich

 Bei Zahnstein an der Prothese sollten Sie zum Zahnarzt gehen. Mit einer professionellen Zahnreinigung (PZR) entfernt er sicher und schnell den festsitzenden Belag

 Ein wirksames Mittel zur Vorbeugung gegen Wurzelkaries ist eine regelmäßige Mundspülung mit dem Antiseptikum Chlorhexidin

 Für Implantate gibt es einen Hygieneratgeber im Internet. Unter dem Titel "Implantate - lange haltbar, lange schön" wird ausführlich und bebildert erklärt, worauf man besonders rund um die künstlichen Zahnwurzeln achten muss. Download unter: http://www.bdiz.de/service/oav10/artikel.asp?lnr=77 oder: Tel.: 0228 9359244 zum Anfordern der kostenlosen Broschüre.

 [ ©: "Anbiss" 2/06 ]

 Basics: Mundhygiene  im  Zahnlexikon-Online

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5.) Nasenspray zur Impfung gegen Karies

Amerikanische Wissenschaftler möchten jetzt mit einem Nasenspray Kinder gegen Karies impfen. Dieser Spray soll die Schleimhäute anregen, Antikörper gegen Streptococcus mutans, Bakterien die Karies auslösen, zu bilden. Die Forscher entdeckten Teile der Streptokokken, die beim Menschen eine Immunantwort auslösen. Tierversuche wurden schon erfolgreich durchgeführt. Diese Abwehrproteine sollen die Schlüsseleiweiße hemmen, die die Bakterien für ihre Vermehrung benötigen. Taubman und Smith meinen, das einjährige Kinder am besten dafür geeignet seien, da deren Zähne noch nicht von den Streptokokken besiedelt sind. Zu diesem Zeitpunkt könne die Karies noch aufgehalten werden. Das Nasenspray rege die Schleimhaut an, die Antikörper abzugeben und er sei Kindern leicht zu verabreichen.
Neu ist diese Impfung gegen Karies nicht, schon 2001 wurde darüber im New Scientist berichtet. Erfolge im Sinne eines breiten Einsatzes stellten sich bisher nicht ein.

[ © : FVDZ-NewsLetter, zahn-online ]

 Basics: Kariesimpfung im  Zahnlexikon-Online

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6.) Lesenswert: "Rund um den Mund"

Die völlig überarbeitete und erweiterte Neuauflage des Prophylaxe-Handbuches "Rund um den Mund" enthält eine Fülle von Lernspielen, Unterrichtsmodellen und Motivationsliedern für Kinder und Jugendliche von der Geburt bis zum 16. Lebensjahr. Es wird ein auf langjährige praktische Erfahrungen basierendes Unterrichtswerk präsentiert. Das Buch ist präzise und fachlich hochwertig mit Einbeziehung und Nutzung aller Wahrnehmungssinne für eine ganzheitliche zahnmedizinische Gesundheitsvorsorge.

Diese Lernmedien erleichtern auf eine spielerische Weise, unter Einbeziehung aller Wahrnehmungssinne, das Verstehen und Festigen von Lerninhalten. Sie heben den Bildungsanspruch in der Prophylaxe-Pädagogik auf ein europaweit vorbildliches Niveau. Den Schulzahnärzten, Prophylaxe-Fachkräften, Eltern und Pädagogen bieten sich eine Vielzahl von abwechslungsreichen Motivationshilfen sowie sachlich fundierte Anleitungen im Bereich der Zahnpflege und Mundgesundheit bei Kindern und Jugendlichen.

Das gesamte Themenspektrum der zahnmedizinischen Gesundheitsvorsorge wird in diesem umfassenden Werk berücksichtigt: Mundhygiene für Eltern mit Kleinkindern, der Umgang mit der Handpuppe, Ernährung, Bakterien und Säureentstehung, Karies, Zahnpflegetechniken für die jeweiligen Altersstufen, Vorbereitung und Angstminderung für den Zahnarztbesuch, Zahnkunde, Spangen und Brackets, der Speichel, Fluoride sowie ausführliche pädagogische Erläuterungen mit themenübergreifenden Lernmodulen für Jugendliche bis zur 10. Klasse.

Infos: Mausini - "Rund um den Mund"; ISBN 3-87652-662-0 Quintessenz Verlags GmbH, Berlin; € 48.00

[©: http://www.quintessenz.de/ ]

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7.) Defizite in der Jodversorgung

(sto). Deutschland ist nach den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach wie vor ein Jodmangelgebiet. Darauf hat Professor Peter Scriba vom Arbeitskreis Jodmangel hingewiesen. Jodmangelbedingte Schilddrüsenerkrankungen seien hierzulande die häufigsten endokrinen Erkrankungen. Umweltbedingter Jodmangel könne nur durch regelmäßigen Verzehr von Seefisch, durch die Verwendung von Jodsalz und durch die Einnahme von Jodtabletten ausgeglichen werden.

Um die Zielvorgaben der WHO zu erfüllen, müsste jodiertes Speisesalz in mehr als 90 Prozent der Privathaushalte und in mindestens 70 Prozent der angebotenen Lebensmittel und Speisen verwendet werden. Tatsächlich liege der Anteil aber nur bei 35 Prozent.
[©: Ärztezeitung ]

Zahnärztlicherseits  wird zusätzlich ein Fluoridzusatz im jodierten Speisesalz bei entsprechender Kariesanfälligkeit bzw. einer Fluoridminderzufuhr empfohlen: ==> www.kariesvorbeugung.de

 Basics:  Salzfluoridierung  im  Zahnlexikon-Online

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8.) Heilmittelwerbegesetz - Grenzen für die Schönheit

Schluss mit Vorher-Nachher-Werbung. Jedenfalls, wenn es um die Verbesserung der Körperform ohne medizinische Notwendigkeit geht, müssen sich Ärzte seit April 2006 hierbei an das Heilmittelwerbegesetz (HWG) halten.
Seit dem 1. April 2006 fallen so genannte Schönheitsoperationen, wie Brustvergrößerungen durch Implantate oder Fettabsaugung zur Verbesserung der Körperformen, in den Anwendungsbereich des HWG. Fachärzte für plastisch-ästhetische Chirurgie müssen bei der Werbung für ihre Operationsmethoden in Zukunft insbesondere die Schranken des § 11 HWG und die dort normierten unzulässigen Formen der Publikumswerbung beachten. So sind beispielsweise "Vorher-Nachher-Werbefotos" nicht mehr möglich.
Irreführende Werbung liegt nach dem HWG zum Beispiel vor, wenn für Verfahren oder Behandlungen eine therapeutische Wirksamkeit suggeriert wird, die sie nicht haben, oder wenn fälschlicherweise der Eindruck erweckt wird, dass ein Erfolg mit Sicherheit erwartet werden kann.
Wie die Zentrale gegen unlauteren Wettbewerb, Bad Homburg, erläutert, wurde mit dem 14. Gesetz zur Änderung des Arzneimittelgesetzes unter anderem § 1 des HWG geändert. Bisher waren vom Anwendungsbereich des HWG nur Werbeaussagen umfasst, die sich auf die Erkennung, Linderung oder Heilung von Krankheiten bezogen, nicht aber Verfahren wie Schönheitsoperationen, die lediglich der Optik dienen.

Angesichts der gestiegenen Zahl schönheitschirurgischer Eingriffe ohne medizinische Notwendigkeit ließ die Bundesregierung bestimmte Formen suggestiver Werbung für diese Eingriffe zum 1. April 2006 verbieten, nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 HWG.

[© pit/pm in zm ]

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9.) Skepsis der Bevölkerung gegenüber Gesundheitsreform wächst

(ots) - Die ohnehin große Skepsis der deutschen Bevölkerung gegenüber der Gesundheitsreform ist weiter gewachsen. Während im Mai noch 62 Prozent mit negativen Folgen der Reform für sich persönlich rechneten, sind es im Juni 68 Prozent, also sechs Prozentpunkte mehr. Mit negativen Folgen der Reform für das Gesundheitswesen rechneten im Mai und Juni jeweils 71 Prozent. Dies ergab jetzt eine repräsentative Bevölkerungsbefragung in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest. Es wurden bundesweit 1.255 Personen im Alter ab 25 Jahren befragt; Befragungszeitraum war vom 8. bis 10. Juni.

Auch darüber hinaus ist die Bevölkerung negativ eingestellt. Nur 27 Prozent meinen, die Reform werde die Finanzierung des Gesundheitswesens angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung sichern. Bedenklich: Der größte Teil der Bevölkerung rechnet gar nicht damit, dass sich die Reformer um eine optimale Lösung bemühen. 76 Prozent sagen, bei der Gesundheitsreform gehe es nur darum, kurzfristig mehr Geld in das Gesundheitswesen zu pumpen - nicht um die beste Lösung für alle Menschen. Rolf Bauer, Vorstandsvorsitzender der Continentale Krankenversicherung: "Für die Politik sollte es ein Alarmsignal sein, wenn die Bevölkerung meint, es werde nicht einmal versucht, eine gute Lösung zu finden. Die Menschen glauben nicht an die Gesundheitsreform; sie glauben, es gehe nur darum, Löcher im System zu stopfen. Die derzeit diskutierte Schwächung der zukunftssicheren privaten Krankenversicherung ist genau solch ein Schritt in die falsche Richtung."
Für alle Bereiche gilt: Die Skepsis gegenüber der Gesundheitsreform steigt mit Bildungsniveau und Einkommen der Befragten. Ferner sind Familien tendenziell besonders skeptisch, ebenso Berufstätige und die mittleren Altersgruppen. Wenn im Zuge der Gesundheitsreform Geld eingespart werden muss, dann hat die Bevölkerung eine recht genaue Vorstellung davon, wo dies geschehen sollte und wo nicht. 89 Prozent sagen, bei den Verwaltungskosten der Krankenkassen sollte gespart werden. 47 Prozent sprechen sich für die Kosten für Medikamente als Einsparungsfeld aus. Arzthonorare sind dagegen nur für 25 Prozent ein Bereich, in dem Einsparungen möglich sind; ebenso niedrig sind die Nennungen für die kostenfreie Mitversicherung von Familienangehörigen. Bei den Kosten für Zahnersatz und für Krankenhäuser sehen jeweils 22 Prozent die Möglichkeit von Einsparungen. Und nur 9 Prozent würden bei Vorsorgeuntersuchungen den Rotstift ansetzen.

[ ©: Pressebereich, www.continentale.de  ]

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10.) Unentbehrlich für den Körper: Magnesium - wo ist der Mineralstoff drin und was bewirkt er?

(aid) - Vollkornprodukte, Samen und Nüsse, Hülsenfrüchte, grünes Gemüse und Schokolade haben eines gemeinsam: Sie sind äußerst magnesiumreich. Magnesium, das den meisten Menschen unter der Abkürzung Mg noch aus dem Chemieunterricht bekannt ist, ist ein Zentralatom des Chlorophylls und kommt daher in vielen pflanzlichen Produkten vor. In tierischen Produkten wie Fleisch, Milch oder Käse sind vergleichsweise geringe Mengen des Mineralstoffs enthalten, dafür kann es der Körper besonders gut verwerten. Auch einige Mineralwässer sind gute Magnesiumquellen. Der Blick auf das Etikett gibt Aufschluss: Enthält das Mineralwasser mehr als 100 Milligramm pro Liter, gilt es als magnesiumreich.
Erwachsenen wird empfohlen, am Tag rund 350 Milligramm Magnesium aufzunehmen. Bei Jugendlichen, Männern und Stillenden darf es sogar etwas mehr sein. Morgens zwei Scheiben Vollkornbrot mit Käse, mittags eine Portion Naturreis mit grünem Gemüse, abends noch einige Cashewnüsse und über den Tag verteilt zwei bis drei Gläser magnesiumreiches Mineralwasser: So lässt sich der tägliche Bedarf leicht decken.
Ein Mangel droht, wenn aufgrund einer einseitigen Ernährung dem Körper nicht genügend Magnesium zugeführt wird. Menschen, die eine Diät machen, Magersüchtige, Senioren und Fast Food-Liebhaber gehören zu den Risikogruppen. Wird vermehrt Magnesium ausgeschieden - zum Beispiel durch hohe sportliche Aktivität oder aufgrund bestimmter Medikamente - kann eine Unterversorgung die Folge sein.
Magnesium ist unter anderem an der Reizübertragung im Muskel, dem Energiestoffwechsel und der Aktivierung von Enzymen beteiligt. Besteht ein Mineralstoffmangel, kann sich dieser in Form von Muskelzuckungen, Waden- oder Fußkrämpfen, Konzentrationsstörungen oder Schwindel bemerkbar machen. Wer sich also weniger leistungsfähig fühlt oder nachts von Krämpfen geplagt wird, sollte einmal darüber nachdenken, ob das vielleicht an der Ernährung liegen könnte.

 [
©: aid, Friederike Küter ]

 Basics:  Ernährungsempfehlungen  im  Zahnlexikon-Online

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11.) Fischfarmen als Quelle von Antibiotika-Resistenzen

Während Antibiotika als Mastbeschleuniger in der Tiermast in vielen Ländern verboten sind, gibt es in der Fischindustrie oft keinerlei Restriktionen. In der "Aquakultur" kommen große Mengen von Antibiotika zum Einsatz, berichtet das Deutsche Ärzteblatt.
Die Aquakultur deckt laut DÄB bereits 29 Prozent aller Gesamtfischanlandungen. Die Fischzucht sei ähnlich intensiv wie die Tiermast. Die Fische werden auf engem Raum gehalten. Um sie vor Infektionen zu schützen, setzten viele Betriebe Antibiotika ein, die man dem Fischfutter beisetzt, das ins Wasser geschüttet wird. Damit gelangen die Antibiotika auch in die Umwelt.

Nach Recherchen von Felipe Cabello, einem Mikrobiologen am New York Medical College gibt es zahlreiche Hinweise dafür, dass die Verfütterung von Antibiotika die mikrobielle Flora in der Umgebung von Fischfarmen verändert. Dort würden heute vermehrt antibiotikaresistente Bakterien gefunden.

Da die Fische nicht bakteriologisch steril auf den Markt gelangen, gerieten die antibiotikaresistenten Bakterien nach dem Verzehr der Fische mit menschlichen Erregern in Kontakt. Die Folge ist eine Veränderung der intestinalen Flora. Dort würden die Resistenzgene dann unter Umständen an Humanpathogene weitergereicht.

So war etwa 1992 in Lateinamerika eine Cholera-Epidemie mit resistenten V. cholera ausgebrochen. Die Resistenz war nach Auskunft Cabellos die Folge des ungehemmten Einsatzes von Antibiotika in Shrimpsfarmen. Kürzlich seien erstmals Chinolon-resistente gram-negative Erreger beim Menschen nachgewiesen worden, die diese Eigenschaft vermutlich von Bakterien erhalten haben, die Fische befallen. Gesundheitsprobleme können nach Einschätzung Cabellos auch durch den Verzehr von mit Antibiotika belasteten Fischen entstehen.

Die potenziellen Risiken wurden von vielen Ländern erkannt, die den Einsatz von Antibiotika einschränkten. In anderen Ländern, Cabello nennt Chile und China, gebe es keine Restriktionen. In Chile kämen in der Humanmedizin jährlich 10 bis 12 Tonnen Antibiotika zum Einsatz, in der Veterinärmedizin dagegen 100 bis 110 Tonnen, das meiste davon in der Aquakultur. In Chile, aber auch in China würden vermehrt Fluorochinolone eingesetzt, was negative Auswirkungen auf den Einsatz dieser Medikamente beim Menschen haben könnte. Cabello bringt in seinem Aufsatz die Zunahme von Fluorochinolon-Resistenzen beim Menschen in China mit dem ungehemmten Einsatz von Antibiotika aus dieser Gruppe in Verbindung.

[ © : ck/DÄB in zm-online ]

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12.) Schokolade macht glücklich - Lust oder Frust beim Naschen?

(aid) - Schokolade macht glücklich, so die einhellige Meinung aller Süßmäuler. Egal ob Vollmilch oder Zartbitter, als Riegel oder nur als Glasur. Der Geschmack ist einmalig und das cremige Schmelzen auf der Zunge unvergleichlich. Doch sind das die einzigen Gründe warum wir bei schlechter Stimmung gerne zu Schokolade greifen? Wissenschaftlich kann der Gute-Laune-Effekt der Schokolade mit der Serotonin-Hypothese erklärt werden. Der hohe Kohlenhydrat- und Fettgehalt der Süßigkeit führt dazu, dass die Aminosäure Tryptophan vermehrt ins Gehirn strömen kann. Aus ihr entsteht dort Serotonin, ein Botenstoff, der unter anderem für den Schlaf-Wach-Rhythmus, die Kreislaufregulation und die Befindlichkeit verantwortlich ist. Wird viel Serotonin im Gehirn gebildet, wirkt sich das positiv auf die Stimmung aus. Da man allerdings große Mengen Schokolade essen muss, um diesen Effekt zu erreichen (circa 2 kg) und außerdem das ebenfalls in der Schokolade enthaltene Eiweiß den Einstrom von Tryptophan ins Gehirn verhindert, ist diese Hypothese strittig. Unumstritten ist allerdings, dass Sonnenlicht den Serotoninspiegel im Körper erhöht. Darum neigt man besonders im Winter zu Trübsinn.
Der Genuss von Schokolade kann glücklich machen. Wenn die Serotonin-Hypothese auch wissenschaftlich umstritten ist - über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Aber Vorsicht, denn nur zu schnell wird aus Lust Frust - die Menge macht’s!

[ © : aid, Daniela Umbreit ]

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13.) Zum Schluss: Der große Benimm-Test

"Wie entsorge ich beim Dessert unauffällig die Kirschkerne? Ist der Büroklatsch auf dem Betriebsausflug ein absolutes No-No? Checken Sie Ihre Manieren - mit dem Knigge-Test auf zm-online.
Gutes Benehmen hat natürlich gar nichts mit dressiertem Verhalten oder steifer Etikette zu tun, sondern soll das Miteinander netter gestalten. Beherzigen Sie ein paar Regeln und Sie bewegen sich stilsicher auf dem sozialen Parkett.

Zum Test  http://www.zm-online.de/aktion/knigge.htm

P.S.: auch wir lagen nicht nur einmal daneben!

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