Zahnärztlicher NewsLetter Nr. 07/2008/ 1. Juli 2008

"Allen PR-Nebelbomben von Politikern zum Trotz: Wir haben schon lange eine klammheimliche Rationierung im deutschen Gesundheitswesen. Nur spricht keiner darüber. Das könnte ja Wählerstimmen kosten. Letztlich ist es aber kein anderer als Dr. med. Vater Staat selbst, der hinter den Kulissen die Strippen zieht und der - so scheint es mir - mehr die eigenen Finanzen als die Gesundheit seiner Bürger im Sinne hat", schreibt die Hamburger Fachjournalistin Gaby Guzek in ihrem dieser Tage erschienenen Buch "Patient in Deutschland - verraten und verkauft."
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Ihre ZahnNewsLetter Redaktion


Inhalt

 1.) Fester Biss dank Bits und Laser - Dentalmarkt im Umbruch
 2.) Parodontitis ("Zahnfleischentzündung") - Krankheitsrisiko für den ganzen Körper
 3.)
Nano-Medizin: Winzlinge transportieren Wirkstoffe
 4.) Paracetamol - Leberversagen durch Überdosis
 5.)
Diabetiker - Zucker nicht austauschen
 6.) Wie gut ist die Qualität des Trinkwassers in Haushalten mit Kindern?
 7.)
Tipps für weißere, gesunde Zähne
 8.)
Mit der "Weissen Liste" das passende Krankenhaus finden
 9.)
Wenn schon der Geschmack satt macht - Aromastoffe könnten die Sättigung beeinflussen
10.)
Sicherheitsfirma: Hacker bieten Patientendaten zum Kauf an
11.) "Tag des Kusses" am 6. Juli 2008
12.)
Zum Schluss: Zahnarztwerkzeug aus dem Baumarkt
 

 


1.) Fester Biss dank Bits und Laser - Dentalmarkt im Umbruch

Der weltweite Dentalmarkt ist in Bewegung. Die Herstellung von Zahnersatz bleibt auch künftig ein Milliardengeschäft, aber es zeichnet sich eine neue Entwicklung ab, die massive Auswirkungen auf die gesamte Branche haben könnte: Die automatisierte Herstellung von Zahnersatz. In Deutschland – wie auch im restlichen Europa und den USA – etablieren sich Fertigungszentren, die sich auf die automatisierte Produktion von Zahnersatz in hohen Stückzahlen spezialisiert haben. Sie liefern tagtäglich Hunderte von Brücken und Kronen an Zahntechniklabore und Zahnärzte und entlasten diese vor allem in Spitzenzeiten. Immer mehr Fertigungszentren setzen dabei auf ein Verfahren aus Deutschland, das an Präzision, Schnelligkeit und Kosteneffizienz kaum zu überbieten ist: Die Laser-Sinter-Technologie der Firma EOS bei München, auch e Manufacturing genannt. Laser-Sintern ermöglicht jedoch nicht nur dem produzierenden Gewerbe in Zukunft ein lukratives Milliardengeschäft, auch die Patienten könnten mittelfristig von der automatisierten Herstellung profitieren – durch qualitativ hochwertigen Zahnersatz, der schneller und günstiger gefertigt wird als es bislang möglich war.

Innovationsmotor Deutschland

„Wir beobachten im Moment zwei scheinbar entgegengesetzte Entwicklungen auf dem globalen Dentalmarkt“, erklärt Martin Bullemer, Key Account Manager Medical bei EOS. „Einerseits den Trend zur automatisierten Fertigung per e-Manufacturing in den westlichen Industriestaaten und andererseits die manuelle Massenfertigung von Brücken und Kronen in Billiglohnländern wie China. Mit unserer neuartigen Fertigungsmethode bieten wir den Labors nicht nur das Potenzial, schneller und kostengünstiger zu fertigen, sondern stärken auch die Standorte in Europa und den USA. e Manufacturing bietet zudem einen höheren Qualitätsstandard – bei gleich niedrigen Kosten pro Einheit wie in China. So holen wir die Fertigung zurück nach Deutschland.“

Outsourcing kurbelt den Markt an

In Deutschland wird Zahnersatz aus der seit über 75 Jahren bewährten Metalllegierung Kobaltchrom zunehmend per Laser-Sinter-Verfahren in speziellen Fertigungszentren produziert. Sirona Dental Systems, einer der führenden Konzerne auf dem deutschen Dentalmarkt, betreibt ein solches Fertigungszentrum für Zahnersatz in Bensheim. Dort werden täglich Hunderte von Zahnkronen und Brückengerüsten mit der Laser-Sinter-Technologie von EOS gefertigt und an deutsche Zahntechniklabore ausgeliefert, wo sie anschließend verblendet und ästhetisch aufgewertet werden. Ein ganz ähnliches Konzept verfolgt das im Herbst 2007 gegründete Fertigungslabor Suntech in Düsseldorf, das zu der internationalen Sun Dental-Gruppe gehört. Es nutzt ebenfalls die EOS-Technologie und beliefert bereits heute 300 Dentallabore in Deutschland. Bis 2010 hat sich Suntech das ehrgeizige Ziel gesetzt, allein in Deutschland 2.000 Dentallabore und Zahnarztpraxen mit Brücken und Kronen zu beliefern.

Hochwertiger Zahnersatz von der Stange

Bislang wurde Zahnersatz aus Metall per Gusstechnik hergestellt. Mit der konventionellen Gussmethode kann ein Zahntechniker durchschnittlich 10 Zahnkronen pro Tag produzieren. Die Laser-Sinter-Technologie ist dieser Fertigungsmethode deutlich überlegen: So produziert eine Laser-Sinter-Anlage bis zu 500 Gerüste für Zahnkronen vollautomatisiert in 24 Stunden bei gleich bleibend hoher Fertigungsqualität. Die Zeitersparnis und der wirtschaftliche Vorteil für die Dentallabore sind enorm. Und die Zahntechniker profitieren von dieser Entwicklung. Sie werden von dem „schmutzigen“ Teil ihrer Arbeit mit dem Gussrohling befreit und können sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren. Dazu gehört, das metallene Gerüst des Zahnersatzes nachzubehandeln, ästhetisch aufzuwerten und mit Keramik zu verblenden.
Der Dentalmarkt ist nur einer von vielen Märkten, wo die Produktion direkt ab elektronischen Daten mittels e-Manufacturing auf dem Vormarsch ist. Überall dort, wo Fertigung nach individuellen Maßgaben gefragt ist, setzt sich die Laser-Sinter-Technologie von EOS durch. So auch bei der Herstellung von Implantaten, Werkzeugen, Industriekomponenten, Ersatzteilen oder Designartikeln.

[ © PM der  EOS GmbH Electro Optical Systems ; www.eos.info ]

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2.) Parodontitis ("Zahnfleischentzündung") - Krankheitsrisiko für den ganzen Körper

Gesunde Zähne, gesundes Zahnfleisch und eine insgesamt gesunde Mundhöhle sind wichtige Voraussetzungen zum Schutz vor Allgemeinerkrankungen. Bei unzureichender Hygiene kann der Mund zur Eintrittspforte für schädliche Bakterien in den Körper werden. Vor allem Keime, die zu einer Entzündung des Zahnhalteapparates, einer Parodontitis, führen, können das Risiko für systemische Erkrankungen erhöhen. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass eine Parodontitis ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, akuten und chronischen Atemwegserkrankungen, Diabetes und das metabolische Syndrom sein kann. Neueste Ergebnisse zeigen sogar, dass eine Parodontal-behandlung die Funktionsfähigkeit der Blutgefäße wieder verbessern kann. Außerdem kann eine unbehandelte Parodontitis zu Komplikationen in der Schwangerschaft führen. Darüber hinaus werden auf Basis aktueller wissenschaftlicher Daten Wechselwirkungen einer Parodontitis mit weiteren systemischen Erkrankungen wie Osteoporose, Alzheimer, rheumatoide Arthritis und Krebserkrankungen der Mundhöhle diskutiert.
"Wird eine Parodontitis nicht behandelt, können Bakterien und Entzündungsbotenstoffe vom Mundraum über die Blutbahn in andere Körperregionen vordringen und dort Erkrankungen auslösen oder vorhandene Erkrankungen begünstigen", erklärt Professor Jörg Meyle, Direktor der Poliklinik für Parodontologie der Universität Gießen und Vorstandsmitglied der European Federation of Periodontology, die Wechselwirkungen zwischen Mund- und Allgemeingesundheit.

Ein Blick in die Vierte Deutsche Mundgesundheitsstudie aus dem Jahr 2006 zeigt die Brisanz des Themas: Etwa 70 Prozent der 35- bis 50-Jährigen und über 80 Prozent der Senioren leiden in Deutschland an einer Parodontitis an mindestens einem Zahn. Neben den Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit ist die Erkrankung nach dem 45. Lebensjahr die häufigste Ursache für Zahnverlust. Anfänglich meist schmerzlos, kann es infolge der Entzündung fast unbemerkt zu Zahnfleischtaschen durch den Abbau des Kieferknochens kommen. In vielen Fällen äußert sich die Entzündung in einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Rötung und Schwellung des Zahnfleischs, die Blutungsneigung des Zahnfleischs etwa beim Zähneputzen ist erhöht. Weitere Symptome sind Zahnfleischrückgang und in der Folge empfindliche Zahnhälse. Später kommen unangenehmer Mundgeruch und Zahnlockerung hinzu. Auslöser einer Parodon-titis sind Keime im Zahnbelag, auch Plaque genannt, die sich vor allem ober- und unterhalb des Zahnfleischrandes befinden. Zudem bestimmen körpereigene Abwehrmechanismen den Krank-heitsverlauf. Raucher haben ein besonders hohes Risiko, eine Parodontitis zu entwickeln.

Eine effektive Mundhygiene zu Hause und eine gesunde Lebensführung können das Parodontitisrisiko senken. Wichtig ist die regelmäßige Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide und Zahnzwischenraumbürstchen. Die Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt sollten am besten zweimal im Jahr wahrgenommen werden. Denn nur der Zahnarzt kann die Schwere einer Parodontitis mithilfe des Parodontalen Screening Index (PSI) und Röntgenbildern individuell feststellen. "Die Prognose ist dann umso günstiger, je früher die Erkrankung erkannt wird und gezielte Therapiemaßnahmen erfolgen", sagt Meyle. Die Behandlung besteht nach einer ausführlichen Mundhygiene-Anleitung zunächst aus einer professionellen Zahnreinigung, bei der alle Beläge vor allem in den Zahnzwischenräumen und ober- und unterhalb des Zahnfleischrandes entfernt werden. "Ein gereinigter Zahn mit einer sauberen, möglichst glatten Wurzeloberfläche ist die Grundvoraussetzung, die in Kombination mit einer regelmäßigen gründlichen Mundhygiene des Patienten in vielen Fällen einen langfristigen Erfolg garantiert", erklärt Meyle. Unter Umständen kann auch eine zusätzliche antibakterielle Therapie mit Chlorhexidin oder Antibiotika sinnvoll sein. Abhängig vom Erkrankungsrisiko sind weitere zahnärztliche Kontrolluntersuchungen notwendig und gegebenenfalls weitere Behandlungsschritte.

[ © http://www.rundum-zahngesund.de/ ]

 
Basics:  Parodontitisrisikofaktoren  im Zahnlexikon-Online

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3.) Nanomedizin: Winzlinge transportieren Wirkstoffe

Die Nanomedizin ist prinzipiell in der Lage, einige Probleme der modernen Pharmakologie zu lösen: Wie bringt man etwa eine Arznei, die inhaliert werden soll, in den Körper, ohne dass sie an der Lungenoberfläche hängen bleibt? Wie kommt ein Molekül Erbsubstanz bei einer Gentherapie dorthin, wo es hin soll, und nur dort hin? Wie lassen sich sehr wirksame Bestandteile des Immunsystems gezielt als Medikamente nutzen, ohne dass andere Körperfunktionen beeinträchtigt werden? Nanopartikel könnten hier Abhilfe schaffen: Sie sind klein und kommen fast überall hin. Dabei können sie therapeutische Substanzen mitnehmen.

Damit sich Nanopartikel jedoch für medizinische Zwecke eignen, ist eine Eigenschaft ganz wichtig: Sie müssen sich gezielt in den kranken Organen und Geweben anreichern. Ist ein solches Trägerpartikel im Nanomaßstab gefunden, können Ärzte es mit einem Arzneimittel koppeln. Dadurch wird der Wirkstoff gezielt dorthin gebracht, wo er benötigt wird, erläutert Professor Claus- Michael Lehr vom Institut für Biopharmazie und Pharmazeutische Technologie an der Universität des Saarlands. Kandidaten sind Kunststoffe und Gold als Trägersubstanz.

So koppeln Lemor und seine Kollegen in dem EU-geförderten Projekt "Adonis" die winzigen Goldmoleküle an Antikörper, die gegen das Prostata-spezifische Antigen (PSA) gerichtet sind. "Das ist eine wichtige Struktur beim Prostatakrebs. Das Gold reichert sich mithilfe der Antikörper in dem Tumorgewebe an, aber nicht in angrenzendem, gesundem Gewebe", erläutert Lemor.

Am Fraunhofer-Institut ist man im Augenblick vor allem daran interessiert, das Gold als Kontrastmittel für Ultraschalluntersuchungen der Prostata zu nutzen. Mit einem Laserimpuls wird das im Prostata-Tumor angereicherte Gold kurz und dezent erhitzt. Dabei entsteht eine Druckwelle, die mit dem Ultraschallkopf nachgewiesen werden kann. Mit speziellen Geräten lassen sich dabei hoch aufgelöste Ultraschallbilder des Tumorgewebes erzeugen.

"Ein interessanter Aspekt der Nanomedizin besteht darin, dass Nanopartikel nach der Diagnose auch zur Therapie genutzt werden können, wenn sie einmal am Ort sind", so Lemor. An seinen Goldpartikeln lässt sich das gut illustrieren: Nach der Ultraschalldiagnostik könnten die Goldpartikel mit weiteren, stärkeren Laserimpulsen beschossen werden. Die dadurch entstehende Hitze würde das umliegende Tumorgewebe schädigen und könnte den Krebs auf diese Weise zurückdrängen.


 Lesen Sie den vollständigen Artikel unter:
  
   http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/default.aspx?sid=497386

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4.) Paracetamol - Leberversagen durch Überdosis

Die Überdosierung von Paracetamol ist oft die Ursache für ein akutes Versagen der Leber - Tendenz steigend. Zu diesem Ergebnis kommt die Essener Studie „Acute Liver Fallure Study Group". Besonders oft seien übergewichtige Frauen betroffen. Die Forscher fordern daher eine Rezeptpflicht des Medikaments. Zudem solle ein Arzt vor Einnahme die Leber im Ultraschall begutachten. Besonderer Risikofaktor ist den Wissenschaftlern zufolge eine sogenannten Fettleber. Durch den erhöhten Fettanteil könne das Organ eine Überdosierung von toxischen Arzneimitteln wie Paracetamol oder Marcumar nicht abbauen.

Die Forscher nennen die Folgen: Leberzellen sterben, die Leber fällt zusammen. Die Betroffenen sind Bewusstseinsgetrübt, fallen ins Koma, entwickeln eine gelbliche Hautverfärbung und haben Spontanblutungen. Der Krankheitsverlauf endet, wenn nicht transplantiert werden kann, in 80 Prozent der Fälle mit dem Tod, berichten sie weiter.

  [ ©: zm 98, Nr. 77, 1. 6. 2008, (1558)]

  Bekannte Handelsnamen des reinen Wirkstoffs sind z. B. ben-u-ron®, Captin®, Dafalgan®, Fensum®, Mexalen®, Paedialgon, Paracetamol-ratiopharm®, Perfalgan® und weitere

  Basics:   Analgetika  im Zahnlexikon-Online

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5.) Diabetiker - Zucker nicht austauschen

Diabetiker sollten statt Zuckeraustauschstoffen lieber geringe Mengen Haushaltszucker verwenden, rät die Deutsche Diabetes Gesellschaft. Das berichtet die Neue Apotheken Illustrierte. Und auch beim Naschen gilt: Lieber »normale«, mit Haushaltszucker hergestellte Süßigkeiten in kleinen Portionen, statt sogenannter Diabetiker-Lebensmittel.

Zwar lassen Zuckeraustauschstoffe wie Maltit oder Sorbit den Blutzucker im Vergleich zu normalem Zucker nicht so schnell und nicht so hoch ansteigen, trotzdem ist ihr Nutzen für Diabetiker zweifelhaft. Bei empfindlichen Menschen können sie bereits in geringen Mengen heftige Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Völlegefühl und Bauchschmerzen hervorrufen. Das gilt auch für Fruchtzucker-Mengen von 25 Gramm pro Mahlzeit oder 60 Gramm pro Tag. Wer zudem Fruchtzucker nicht gut verträgt, sollte auch bei anderen Zuckeraustauschstoffen vorsichtig sein. Denn Zuckeralkohole wie beispielsweise Sorbit können die Beschwerden einer Fruktose-Unverträglichkeit verstärken.

Im Gegensatz zu Süßstoffen sind Zuckeraustauschstoffe zudem nicht völlig kalorienfrei, sondern sie enthalten 2,4 bis 4 Kilokalorien pro Gramm. Wer als Diabetiker auf die Kalorien achten muss, weil sich ein paar Fettpolster zu viel angesammelt haben, wählt besser die kalorienfreien Süßstoffe.

  [ © Neue Apotheken Illustrierte, Dr. Frank Schäfer, E-Mail: redaktion@nai.de ]

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6.) Wie gut ist die Qualität des Trinkwassers in Haushalten mit Kindern?

Trinkwasser ist ein wichtiger Bestandteil der Nahrung. Die gesetzlichen Anforderungen sind eindeutig: Trinkwasser darf keinen Anlass zu gesundheitlicher Besorgnis bieten. Es muss alle Haushalte in einwandfreier Qualität erreichen. Die Qualität des häuslichen Trinkwassers kann aber schlechter sein als die Qualität des Wassers, das von den Wasserwerken abgegeben wird. Die Daten des Kinder-Umwelt- Surveys (KUS) des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen, dass in den meisten Haushalten im Vergleich zu den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) die Konzentrationen im häuslichen Trinkwasser gering sind. Der KUS liefert aber auch Hinweise, dass noch in den Jahren 2003/06 in einigen Haushalten die derzeitigen oder zukünftigen Grenz- oder Leitwerte für Blei, Kupfer, Nickel und Uran überschritten gewesen sein könnten. Der Bericht dieser aktuellen Daten kann im Internet unter der Adresse http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/survey/us03/uprog.htm kostenlos herunter geladen werden.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des UBA und des Robert Koch- Institutes nahmen von Mai 2003 bis Mai 2006 Trinkwasserproben in 1790 Haushalten, in denen 3- bis 14-jährige Kinder lebten. Das UBA und Vertragslaboratorien untersuchten in diesen Proben Blei, Cadmium, Kupfer, Nickel und Uran. Die aktuellen Auswertungen zeigen, dass sich die mittleren Blei-, Kupfer- und Nickelkonzentrationen des häuslichen Trinkwassers 2003/06 gegenüber 1998 vor allem in den östlichen Bundesländern verändert haben: Während dort die mittleren Blei- und Nickelkonzentrationen gesunken sind, nahm die mittlere Kupferkonzentrationen zu. Diese Veränderungen lassen sich mit der Sanierung der Trinkwasserinstallationen und dem Austausch alter Rohre - Blei- gegen Kupferrohre - erklären. Die Daten des KUS bekräftigen die Empfehlungen des UBA, Trinkwasser, das länger als vier Stunden in der Leitung gestanden hat, nicht zur Zubereitung von Speisen und Getränken zu verwenden. Vor allem Säuglingsnahrung sollte immer nur mit frisch abgelaufenem Wasser zubereitet werden. Solches Wasser ist beim Austritt aus der Trinkwasserleitung etwas kühler als Stillstandswasser. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Trinkwasseruntersuchungen des KUS rät das UBA den Gesundheitsämtern und Wasserversorgungsunternehmen: In Versorgungsgebieten mit einer erhöhten Kupferlöslichkeit des Trinkwassers und einem hohen Bestand an Kupferinstallationen, ist die Kupferlöslichkeit mittels zentraler Aufbereitung so zu reduzieren, dass sich der Grenzwert für Kupfer am häuslichen Wasserhahn sicher einhalten lässt. Es ist die Pflicht der Gesundheitsämter und der Wasserversorgungsunternehmen, den Leitwert für Uran von 10 µg/l im Trinkwasser sicherzustellen. Verunreinigungen des Trinkwassers mit Uran sind hauptsächlich geogen - also natürlich in der Erde vorkommend - bedingt und somit regional geprägt. Das UBA hat die Gemeinden, in denen gehäuft erhöhte Kupfer- oder hohe Urankonzentrationen im häuslichen Trinkwasser auftraten, hierüber informiert. Nach wie vor gilt, dass Bleirohre in der Hausinstallation auszutauschen sind. Weitere Hinweise für Verbraucherinnen und Verbraucher gibt das UBA in dem kostenlosen Ratgeber "Trink was - Trinkwasser aus dem Hahn" (http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3058.pdf).

 [ © Pressemitteilung Umweltbundesamt (UBA), Martin Ittershagen ]

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7.) Tipps für weißere, gesunde Zähne

Wer gesunde, strahlende Zähne besitzt, hat es im beruflichen und privaten Leben oft einfacher. Ein schönes Lächeln stärkt das Selbstvertrauen und gilt häufig als " Visitenkarte des Erfolges". Daher wächst das Bewusstsein für schöne Zähne zunehmend. Aber mit welchen Maßnahmen kann man seine Zähne pflegen und deren natürliches Weiß erhalten?

Die Zahnfarbe ist von Natur aus individuell unterschiedlich, welches teilweise genetisch bedingt ist, aber auch von der Zahnpflege und Ernährung abhängen kann. Die Zahnfarbe setzt sich aus der Farbe des inneren Zahnbeins (Dentin) und der des äußeren Zahnschmelzes zusammen und kann viele verschiedene Nuancen haben.

Die bekanntesten, alltäglichen "Dunkelmacher" für strahlend weiße Zähne sind Nikotin, Rotwein, Kaffee und schwarzer Tee. Gelegentlich können aber auch einige Nahrungsmittel (z.B. Johannisbeere, Sauerkirsche, Holunder) und bestimmte Medikamente Zahnverfärbungen hervorrufen. Trotz sorgfältiger Mundpflege lagern sich so häufig Farbstoffe dauerhaft und hartnäckig auf den Zähnen ab.

Mit Hilfe einer gezielten, modernen Mundhygiene bietet sich jedem Anwender die Möglichkeit, Prophylaxe zur Gesunderhaltung der Zähne zu betreiben und gleichzeitig etwas für die Zahnfarbe zu tun. Neben dem zweimal täglichen Zähneputzen gehört dazu auch der Zahnpflegekaugummi für zwischendurch.

Bewährt haben sich bei Zahnverfärbungen schonende Zahncremes, die reinigen und aufhellen, wie beispielsweise Colgate Sensation White, welche Micro-Reinigungskristalle enthält, die die Zähne gründlich reinigen und Verfärbungen wirksam entfernen. Bei täglicher Anwendung werden die Zähne laut Hersteller in nur 14 Tagen weißer. Mit entsprechenden Zahnbürsten, wie etwa der Colgate 360° Zahnbürste, kann die Mundpflege sinnvoll ergänzt werden. Die Zahnbürste beseitigt laut einer Studie bis zu 40 Prozent* mehr Plaque als herkömmliche Handzahnbürsten. "Wenn es unterwegs und nach einer Mahlzeit nicht möglich ist, die Zähne zu putzen, sind spezielle Zahnpflegekaugummis, beispielsweise Wrigley's Extra Professional White mit Mikrogranulaten, eine gute Ergänzung zur Kariesvorsorge und zur Vorbeugung von Verfärbungen", empfiehlt Professor Dr. Joachim Klimek von der Universität Gießen, "Zuckerfreie Zahnpflegekaugummis fördern nach Mahlzeiten die Remineralisierung des Zahnschmelzes, aktivieren den Speichelfluss und helfen dabei, die Zähne weiß zu erhalten."

 [ ©: ADAM:Health Public Relations, E-Mail: ca@adamhealth.de ]

 
Basics: Mundhygiene auf Zahnwissen.de

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8.) Mit der "Weissen Liste" das passende Krankenhaus finden

Für Patienten und Angehörige gibt es ab dem 5. Juni ein neues, interakti­ves Instrument, das sie bei der Suche nach dem für sie geeigneten Krankenhaus unterstützt: das Internetportal http://www.weisse-liste.de. Das unabhängige Portal ist ein gemeinsames Projekt der Ber­telsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen. Interessierte finden dort leicht verständliche Informationen zur Krankenhausqualität. Ein Suchassistent ermöglicht eine nach eigenen Vorstellungen gestaltete Auswahl unter den rund 2.000 deutschen Kliniken.

Die Initiatoren wollen mit der Weissen Liste eine individuelle Entscheidungshilfe für Patienten und Angehörige schaffen und die Arbeit von Patientenberatern und Ärzten unterstützen. Übergeord­netes Ziel ist es, das Gesundheitssystem transparenter und verständlicher zu machen. Patienten sollen bei der Auswahl von Gesundheitsanbietern aktiv mitreden können. Durch die größeren Ver­gleichsmöglichkeiten erhoffen sich die Patientenorganisationen und die Stiftung langfristig eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung insgesamt.

Die Weisse Liste hilft den Patienten durch den Dschungel der bereits vorhandenen Qualitätsinfor­mationen, etwa durch den krankheitsspezifischen Suchassistenten, eine umgangssprachliche Übersetzung von mehr als 4.000 Fachbegriffen und eine übersichtliche Darstellung. Ein integrierter Diagnosen-Dolmetscher ermöglicht es, dass der Nutzer zum Beispiel eine Diabetes-Fachklinik findet, egal ob er "Zucker", "Blutzucker" oder den Fachbegriff "Diabetes" eingibt. Der Suchassistent lotst den Nutzer Schritt für Schritt zum Ergebnis und gibt ihm leicht verständliche Informationen zur Einordnung der teilweise komplexen Daten zur Struktur- und Ergebnisqualität der Kliniken.

Das Portal ist ein gemeinsames Projekt von Bertelsmann Stiftung, Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE (BAG SELBSTHILFE), Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen, Forum chro­nisch kranker und behinderter Menschen im PARITÄTISCHEN, Sozialverband Deutschland (SoVD), Sozialverband VdK Deutschland und Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Schirmherrin der Weissen Liste ist die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel. Mit dem gemeinnützigen und kostenfreien Portal verfolgen die Initiatoren keine kommer­ziellen Interessen. Die Unabhängigkeit von Kostenträgern und Leistungserbringern wie Kranken­kassen und Kliniken soll es möglich machen, die Belange der Patienten in den Mittelpunkt zu stel­len. Die Patientenorganisationen sind nicht nur an der Projektsteuerung maßgeblich beteiligt, sie werden die Weisse Liste künftig auch in ihrer Beratungstätigkeit nutzen.

Neben den bereits vorhandenen Informationen, wie etwa zur apparativen Ausstattung, zur Qualifi­kation der Fachärzte oder zu Komplikationsraten, legt die Weisse Liste besonderen Wert auf Er­fahrungen der Patienten mit den behandelnden Krankenhäusern. Um diese deutschlandweit ver­gleichbar darstellen zu können, wurde eigens für das Projekt ein Fragebogen entwickelt (Patients' Experience Questionnaire - PEQ). Alle deutschen Kliniken haben nun die Möglichkeit, sich an der Befragung zu beteiligen. Die Ergebnisse werden anschließend in der Weissen Liste veröffentlicht. Die Krankenhaussuche im Portal ist jedoch nur der erste Schritt. Weitere Gesundheitsanbieter werden folgen. Langfristig soll das Internetportal zu einem Forum für Qualitätstransparenz im Gesundheitswesen werden.

 [ ©: Dr. Sebastian Schmidt-Kaehler; E-Mail: sebastian.schmidt-kaehler@bertelsmann.de ]

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9.) Wenn schon der Geschmack satt macht - Aromastoffe könnten die Sättigung beeinflussen

Wenn Lebensmittel ihre Aromen freisetzen, erfreut das nicht nur Gaumen und Nase. Neuen Forschungen zufolge können Aromastoffe möglicherweise auch die Sättigung beeinflussen. Dies berichtete Dr. Maurits Burgering von Nizo Food Research, Niederlande, auf der EUROFORUM-Konferenz "Aromen 2008" im April in München. Seinen Untersuchungen liegt unter anderem die Beobachtung zu Grunde, dass feste Lebensmittel besser sättigen als flüssige. Eine Ursache dafür könnten Unterschiede bei der Aromenfreisetzung sein. So setzen feste Lebensmittel ihre Aromen beispielsweise aufgrund ihrer Struktur über einen längeren Zeitraum frei als Flüssigkeiten. Der neue Ansatz sei, einer Flüssigkeit das Aroma eines festen Lebensmittels zuzusetzen und damit die Sättigungswirkung des Getränkes zu erhöhen, erklärte Burgering. In einer aktuellen Untersuchung benutzten die Forscher ein so genanntes Olfaktometer. Das Gerät sorgte mit Hilfe eines an der Nase befestigten Schlauches dafür, dass der Nasen-Rachen-Raum der Testpersonen mit zwei verschiedenen, als Gas vorliegenden Aromenprofilen in Kontakt kam. Beide Proben waren aus Erdbeeraroma hergestellt worden. Die eine Probe simulierte das Aromenprofil, das auch beim Verzehr eines Getränks freigesetzt wird. Die andere entsprach der Aromafreisetzung eines weichen Feststoffes. Gleichzeitig tranken alle Testpersonen ein gesüßtes Milchgetränk.
Wie die Ergebnisse zeigten, steigerte das Aromaprofil des festen Lebensmittels das Sättigungsgefühl deutlich stärker als die Aromen der Flüssigkeit. Die erhöhte Sättigung hatte allerdings in dieser Untersuchung keine direkten Auswirkungen auf die tatsächliche Trinkmenge.
Burgerings Studie ist Teil des EU-Projektes DiOGenes (Diet, Obesity and Genes; www.diogenes-eu.org) zur besseren Vorbeugung und Behandlung von Übergewicht. Ob seine Erkenntnisse einen Schritt in Richtung der Bekämpfung von Adipositas darstellen, wird frühestens Ende 2009 feststehen. Denn dann wird das Projekt vollständig abgeschlossen sein.

[ ©: PM aid, Barbara Zimny ]

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10.) Sicherheitsfirma: Hacker bieten Patientendaten zum Kauf an

Das Sicherheitsunternehmen Finjan hat im Internet von Cyberkriminellen kontrollierte Server in Argentinien und Malaysia mit über 500 MByte vertraulichen Daten entdeckt. Neben Daten einer US-Fluggesellschaft und Sozialversicherungsnummern befanden sich auf den Servern vor allem medizinische Daten von Patienten, die aus Krankenhäusern und Krankenversicherungen stammten, berichtet das Fachportal „ZDNet.de“. Die Gesamtmenge der entdeckten Daten entspreche ungefähr dem Inhalt aller deutschen Telefonbücher.

„Die Cyberkriminellen hatten die Patientendaten Drogendealern angeboten, die sich auf diese Weise Zugang zu rezeptpflichtigen Betäubungsmitteln verschaffen. Während es den Kriminellen nur um Geld geht, besteht für die betroffenen Patienten die konkrete Gefahr falscher und möglicherweise gefährlicher Behandlung“, heißt es in dem Bericht, der auf einer Mitteilung des Sicherheitsunternehmens basiert.

Gesammelt wurden die Daten demnach mittels einer Schadsoftware, die gezielt IT-Systeme von Krankenhäusern und gesetzlichen Krankenversicherungen in den USA angreift. „Die äußerst raffiniert entwickelte Software ist in der Lage, mittels sogenannter Command-and-Control-Server gezielt Daten nach regionalen und inhaltlichen Gesichtspunkten zu filtern. So konnten Betäubungsmittel in den Gegenden beschafft werden, in denen die betroffenen Patienten ihren Wohnsitz haben, um möglichst nicht aufzufallen“, heißt es weiter.

Cyberkriminelle konzentrierten sich heute immer mehr auf Branchen, die bisher kein so großes Sicherheitsbewusstsein entwickelt hätten wie etwa Banken und Kreditkartenunternehmen. "Dieses Beispiel macht die Prozesse deutlich, mit denen Cyberkriminelle heutzutage Daten sammeln und zum Verkauf anbieten", habe Yuval Ben-Itzhak, CTO des international tätigen Sicherheitsunternehmens Finjan erläutert.

  [ ©: Meldung des zänd ]

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11.) "Tag des Kusses" am 6. Juli 2008

"Ein Lebenskünstler beginnt den Tag, indem er etwas Schönes küsst", meint Schauspieler Marcello Mastroianni. Aber der Kusspartner sollte nicht nur optisch ansprechend sein, sondern auch angenehm schmecken und riechen.

Schlechter Atem betrifft rund 35% der Deutschen. Viele vermuten die Ursache für Mundgeruch im Magen-Darm-Trakt und versuchen das Problem - zum Beispiel durch eine Ernährungsumstellung - in den Griff zu bekommen. Ein Versuch, der in den meisten Fällen scheitern wird: Mundgeruch geht in 90 Prozent aller Fälle von Bakterien aus, die sich in der Mundhöhle befinden und übelriechende Schwefelverbindungen produzieren.
Bekannte Hausmittel wie Gurgeln mit Teebaumöl, Spülen mit Kamillentee oder Kaffeebohnen kauen lindern das Problem, allerdings ist die Wirkung meist nur von kurzer Dauer. Die beste Empfehlung: die regelmäßige Prophylaxe in der Zahnarztpraxis.

"Hier gibt es allerdings gewaltige Unterschiede", erklärt Sylvia Fresmann, leitende Dentalhygienikerin der goDentis GmbH aus Köln. "Nur zweimal im Jahr die Zähne eine halbe Stunde lang reinigen zu lassen ist zu wenig und hat nichts mit moderner Prophylaxe zu tun. Jeder Mensch hat ein persönliches Risiko für eine Parodontitis, das durch eine standardisierte Diagnose und einer daraus resultierenden Risikobewertung regelmäßig bestimmt werden muss."

  [ ©: gekürzte PM von goDentis; presse@godentis.de  ]

 Basics: Mundhygiene auf Zahnwissen.de ;  "Beküsst"

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12.) Zum Schluss: Zahnarztwerkzeug aus dem Baumarkt

In Italien ist jetzt ein Mann von der Polizei festgenommen worden, der Jahre lang unrechtmäßig als Zahnarzt tätig gewesen ist - mit einer Do-it-yourself-Ausrüstung aus dem Baumarkt.
Alvaro Perez aus Ecuador betrieb seine seltsame Praxis in Sampierdarena nahe Genua. Er behandelte seine Patienten mit Werkzeugen, die man normalerweise als Heimwerker nutzt. Darunter befanden sich eine Handbohrmaschine, diverse Kneifzangen, Haushaltsscheren sowie verschieden große Schraubenzieher, wie die Online-Agentur "Ananova" berichtet.
Manche seiner Patienten fielen vor Schmerzen fast in Ohnmacht, heißt es. Einer rief in seiner höchsten Not die Polizei zur Hilfe, die den vermeintlichen Zahnarzt gleich mitnahm. Jetzt ist der 40-jährige Ecuadorianer wegen Betruges angeklagt worden. In seiner Praxis hat die Polizei Unterlagen sichergestellt, die darauf hinweisen, dass Perez Hunderte von Patienten hatte.

  [ ©: Fundsache im Deutschen Ärzteblatt ]

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