|
Zahnärztlicher NewsLetter Nr.
08/2008/ 1. August 2008
Fast jeder zehnte Deutsche verzichtet komplett auf das Frühstück - bei den
Frauen acht Prozent und bei den Männern elf Prozent. Das ergab eine aktuelle
Umfrage der Gesellschaft für Erfahrungswissenschaftliche Sozialforschung (GEWIS).
Wie ungesund der Verzicht auf das Frühstück ist, wissen die wenigsten. Das
Frühstück ist nämlich der wichtigste Energielieferant für die Leistungsfähigkeit
am Tag - auch für die geistige Fitness. Ideal ist daher ein ausgewogenes
Frühstück mit allen wichtigen Nährstoffen wie Kohlenhydraten, Eiweiß und
Vitaminen. Wer zum Abnehmen auf das Frühstück verzichtet, erreicht zumeist das
Gegenteil.
Ihre ZahnNewsLetter Redaktion
Inhalt
1.)
Patientenberatung, Zweitmeinung und Gutachter - Unterstützung bei
Ihrer Behandlung
2.)
Kinder müssen nach Zahnunfall sofort zum Zahnarzt
3.)
Achtung Taucher: Zahnfüllungen gefährlicher als Haie
4.) Zähne reinigen - immer schön glatt
5.)
Smoothies - gesund, aber
mit Vorbehalten
6.)
Arznei-Rückstände im Trinkwasser - Experten sehen wachsendes Problem
7.)
Tattoos und Piercings können krank
machen - Kampagne warnt vor riskanter Körperkunst
8.)
Kalter Kaffee - Wie Espresso zum
kühlen Genuss wird
9.)
5 am Tag-Spiel: Obst- und
Gemüsearten kinderleicht kennenlernen
10.)
Gesunde Kinderzähne - Neuer
Online-Ratgeber
11.)
Zum Schluss: arabische Medizinerweisheit
1.)
Patientenberatung, Zweitmeinung und Gutachter - Unterstützung bei
Ihrer Behandlung
Die zahnärztlichen Behandlungen sind komplexer geworden und
bekanntlicherweise führen viele Wege nach Rom. Wie wir aus zahlreichen
an uns gerichtete Mails wissen, besteht häufig Verunsicherung darüber,
ob der angeratene Behandlungsvorschlag der richtige ist, ob der Preis
dafür OK ist und ob es nicht noch andere Lösungen gibt. Aber auch nach
der Behandlung tauchen zuweilen Fragen oder Reklamationen auf und wenn
dann die eigene Praxis nicht mehr weiter helfen kann, ist man als
Patient häufig ratlos. In einem kürzlich erschienen Ratgeber der
Bundeszahnärztekammer werden die vielfältigen Möglichkeiten der
Patientenberatung aufgezeigt, aus denen wir nachfolgend auszugsweise
berichten. Die komplette Information können Sie
hier im PDF-Format downloaden.
Individuelle Beratung: behandelnder Zahnarzt - Patient
Die individuelle Beratung beim behandelnden Zahnarzt umfasst:
1. Aufklärung über Befund und Diagnose
2. Aufklärung über die Prognose der Erkrankung
3. Therapieaufklärung einschließlich der möglichen Alternativen
4. Aufklärung über mögliche Risiken bei Diagnostik und Therapie
5. Aufklärung über die Unterlassung einer notwendigen Diagnostik und Therapie
6. Aufklärung über die entstehende Kosten
Patientenberatungsstellen
Die Zahnärztekammern und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen haben bundesweit
ein flächendeckendes Netz von Patientenberatungsstellen eingerichtet, das
teilweise in Zusammenarbeit mit den Verbraucherzentralen oder anderen
unabhängigen Beratungsstellen funktioniert. Hier besteht für den Patienten die
Möglichkeit, telefonisch oder auch persönlich entsprechende Informationen durch
Zahnärzte, Mitarbeiter der Zahnärztekammern bzw. der Kassenzahnärztlichen
Vereinigungen oder Justitiare zu seiner zahnärztlichen Versorgung zu erhalten.
Eine Untersuchung findet dabei in der Regel nicht statt. Insbesondere dienen die
zahnmedizinischen Patientenberatungsstellen jedoch dem Transparenzgebot der
Patienten. Durch ihren strukturierten einheitlichen Aufbau kann der Patient
sicher gehen, dass seine Belange an die Stelle weitergeleitet werden, wo ihm
bestmöglichst geholfen werden kann. Den Patientenberatungsstellen kommen somit
Clearings- und Vermittlungsfunktionen zu.
-- Patientenberatungsstellen geben u.a. Informationen zu folgenden Fragen:
-- Neueste Behandlungsmethoden
-- Alternative Behandlungsmethoden
-- Auskünfte über Risiken oder Allergien bei therapeutischen Eingriffen
-- Auskünfte über Ärzte vor Ort
-- Hilfen zur Kostenübernahme durch Krankenkassen
-- Fragen zu Heil- und Kostenplänen bzw. Gebührenvorausberechnungen
-- Fragen zur Rechnungslegung
-- Verfahrenshilfe bei vorgeworfenen Kunstfehlern.
Adressen:
Patientenberatungsstellen
der Zahnärztekammern/Kassenzahnärztlichen Vereinigungen
Zweitmeinungsmodell der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV ,
Festzuschussberatung)
Vor dem Hintergrund des Festzuschusssystems und der damit einhergehenden
erweiterten Entscheidungsfreiheit des Patienten wird ein „Zweitmeinungsmodell“
zwecks neutraler und fachlich fundierter Beratung zu Heilund Kostenplänen von
den Patientenberatungsstellen angeboten. Bei entsprechenden Anfragen der
Patienten wird gezielt über ein Verweisungssystem in den zahnärztlichen
Organisationen/Patientenberatungsstellen diese Möglichkeit eröffnet. Die
Beratung zu einem vorliegenden Heil- und Kostenplan bezieht sich auf die Art des
Therapievorschlages (z.B. Implantat oder Brücke) sowie die Kosten der
vorgeschlagenen Therapie und kann darüber hinaus auch auf weitere
Fragestellungen eingehen.
Das Zweitmeinungsmodell der KZBV erweitert somit das Patientenberatungsangebot -
insbesondere zur Zahnersatzversorgung - und erfüllt ein wichtiges Bedürfnis der
Patienten. Es erhebt aber nicht den Anspruch, den wissenschaftlichen Kriterien
einer "Zweiten Meinung“ zu genügen oder diese zu ersetzen.
Zweite Meinung
(Abklärung einer medizinischen
Entscheidungssituation bei schwerwiegendem Eingriff oder vor kostenintensiver
Behandlung)
Es ist das Recht des Patienten, sich seinen Zahnarzt frei zu wählen und
gleichzeitig bei Bedarf eine entsprechende „Zweite Meinung“ bei einem weiteren
Zahnarzt einzuholen. Die Zweite Meinung dient in der Regel der Abklärung
einzelner Fragen oder bezieht sich auf die Absicherung der diagnostischen und
therapeutischen Entscheidungen des ersten Zahnarztes. Eine „Zweite Meinung“ kann
nur von einem Fachmann (Arzt oder Zahnarzt) und nicht von einem Laien (nicht zur
Ausübung der Medizin oder Zahnmedizin qualifiziertem) abgegeben werden.
Die Einholung einer Zweiten Meinung zur Absicherung der diagnostischen und
therapeutischen Entscheidungen des behandelnden Zahnarztes (und die evtl.
Ausarbeitung eines zweiten Heil- und Kostenplanes) erfordert die nochmalige
eingehende Untersuchung des Patienten sowie die Berücksichtigung aller
vorangegangenen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.
Aus dem Ergebnis der Bewertung der Befunde und der daraus gestellten Diagnose
können auf Grund der unterschiedlichen Erfahrungen des Behandlers mit
Therapiemethoden und zahnmedizinischen Technologien unterschiedliche
Therapievorschläge resultieren.
Gutachterwesen
Vor, während und nach seiner zahnärztlichen Behandlung kann der Patient eine
zahnärztliche Begutachtung in Anspruch nehmen. Zahnärztekammern und KZVen
bestellen besonders qualifizierte erfahrene Zahnärzte zu Gutachtern, die in der
Regel für den Patienten wohnortnah zu erreichen sind. Das flächendeckende
Gutachtersystem in Deutschland dient vor allem dem Patientenschutz und hat sich
auch im Vergleich zum Ausland, wo es so etwas kaum gibt, außerordentlich
bewährt.
Schlichtungsstellen
Die Einrichtung von Schlichtungsstellen ist in den Heilberufsgesetzen
geregelt. Mit Zahnärzten und Juristen besetzte Schlichtungsstellen vermitteln im
vorgerichtlichen Streitfall zwischen Patient und Zahnarzt. Hochschullehrer und
erfahrene Zahnärzte stehen als Sachverständige darüber hinaus bei Gericht zur
Verfügung. Obgleich die Schlichtungsstellen nur im Einverständnis beider
Parteien tätig werden können, spricht ihr Erfolg für sich: 90% aller Fälle
werden geschlichtet, nur 10% gehen vor Gericht. Auch hier halten die
Zahnärztekammern eine für die betroffenen Patienten wesentliche Hilfe vor.
Missbrauch des Begriffes „Zweitmeinung“ in Internet-Auktionsbörsen
Seit einiger Zeit wird der Begriff „Zweitmeinung“ gelegentlich dazu
missbraucht, konkrete Heil- und Kostenpläne für geplante zahnprothetische
Versorgungen in Form hauptsächlich internetbasierter auktionsähnlicher
Bieterbörsen zu versteigern. Dies ist wettbewerbswidrig und berufsrechtlich
bedenklich, weil die damit verbundene Reduzierung des
Arzt-Patienten-Verhältnisses auf den Preis einer Vergewerblichung des
zahnärztlichen Berufes Vorschub leistet. Es verletzt gleichzeitig die Regeln der
zahnärztlichen Wissenschaft, weil der mitsteigernde Zahnarzt ein Angebot abgibt,
ohne den Patienten und seine Vorgeschichte zu kennen und ohne ihn selbst
untersucht zu haben. Darüber hinaus werden durch die Zahnersatz-Auktionsportale
die Zahnarzthonorare gedrückt, welches Folgen für die Qualität der Versorgung
haben kann (OLG Bayern).
Mit einer Zweiten Meinung im beschriebenen Sinne oder dem Zweitmeinungsmodell
der KZBV hat das begriffsnotwendig nichts zu tun.
Von besonderer Bedeutung für den Erfolg einer zahnärztlichen Behandlung ist das
ungestörte Vertrauensverhältnis zwischen Zahnarzt und Patient. Deswegen muss
jeder wettbewerbswidrige und gegen das Berufsrecht verstoßende Eingriff in
dieses Verhältnis abgelehnt werden.
Weitere Infos:
Originaltext:
hier im PDF-Format
Schaubild:
Struktur der Patientenberatungsstellen
Adressen:
Patientenberatungsstellen
der Zahnärztekammern/Kassenzahnärztlichen Vereinigungen
[ ©
PM der
Bundeszahnärztekammer ]

2.)
Kinder müssen nach Zahnunfall sofort zum Zahnarzt
Der Oberarzt Dr. Pohl von der Poliklinik für Chirurgische Zahn-,
Mund und Kieferheilkunde in Bonn berichtet im Interview mit proDente über
Zahnunfälle im Milchzahngebiss.
1) Welche Zahnverletzungen werden im Milchgebiss am
häufigsten beobachtet?
Überwiegend werden im Milchgebiss Zahnverlagerungen beobachtet, die Zähne sind
also aus ihrer normalen Position verschoben. Je nach Unfallsituation werden die
Zähne seitlich verlagert, in den Kiefer hineingetrieben oder aus ihrem
Knochenfach teilweise oder ganz herausgehoben. Zahnfrakturen im Milchgebiss sind
dagegen selten. Dies ist ein deutlicher Unterschied zu den Beobachtungen im
bleibenden Gebiss, in dem die Zahnfrakturen deutlich überwiegen. Häufig werden
auch Verletzungen der Weichgewebe - Einrisse im Zahnfleisch, Riss-Quetsch-Wunden
der Lippen - beobachtet. Selten sind Knochenfrakturen.
2) Was raten Experten den Eltern, deren Kind einen
Zahnunfall hat?
Nach einem Zahnunfall sollte das verletzte Kind immer einem Zahnarzt vorgestellt
werden. Nicht alle Verletzungen sind offensichtlich, und selbst kleinere
Verletzungen können erhebliche Folgekomplikationen nach sich ziehen. Durch
Milchzahnverletzungen können z.B. die bleibenden Zähne so schwer geschädigt
werden, dass sie verloren gehen. Oft sind engmaschige Kontrollen angezeigt,
diese sollten unbedingt eingehalten werden. Dazu gehören auch ab und an
Röntgenaufnahmen.
Außerdem ist die Dokumentation der Verletzung durch den Zahnarzt Voraussetzung
dafür, dass zuständige Kostenträger (z.B. Unfallkassen, Unfallversicherungen)
für die Kosten des Akutfalles, aber auch die ggf. lebenslang anfallenden Kosten
für Folgebehandlungen in die Pflicht genommen werden können.
3) Welche Behandlungen sind möglich, wenn der
betroffene Milchzahn kaputt ist oder nicht mehr gerade steht?
Die Behandlungsmöglichkeiten hängen sehr vom Verletzungstyp, vom Schweregrad der
Verletzung, aber auch von Faktoren wie der Kooperationsfähigkeit des Kindes ab,
also vom Einzelfall. Fakturierte Zähne können wieder aufgebaut werden.
Verlagerte Zähne werden meist in ihre ursprüngliche Position reponiert, wenn sie
in ihrer verlagerten Position z.B. den Zusammenbiss stören. Oft wartet man
jedoch ein spontanes Wiedereinstellen ab, das häufig, aber nicht immer eintritt.
Es kann aber auch erforderlich sein, die Zähne zu entfernen. Dann muss überlegt
werden, ob ein Zahnersatz mit z.B. Kinderprothesen sinnvoll und möglich ist.
4) Manchmal werden Milchschneidezähne durch einen
Aufprall in den Kieferknochen hineingestoßen. Was ist hier zu tun?
Anhand von klinischer und Röntgenuntersuchung wird der Zahnarzt feststellen, ob
die Zahnwurzel des Milchzahnes in den sich entwickelnden bleibenden Zahn
hineingetrieben ist. Besteht ein solcher Verdacht, muss der Milchzahn vorsichtig
entfernt werden, um eine weitere bzw. fortgesetzte Schädigung des bleibenden
Zahnes zu vermeiden. Kann davon ausgegangen werden, dass der bleibende Zahn
nicht durch die Milchzahnwurzel tangiert wurde, wird meist das spontane
Wiedereinstellen des Milchzahnes in seine normale Position abgewartet. Dies
tritt in den meisten Fällen auch ein.
5) Werden vollständig herausgeschlagene Milchzähne
wieder eingesetzt?
Auch Milchzähne haben ihre Funktion. Sie werden zum Kauen benötigt und sind
wichtig für das Aussehen. Fehlende Milchzähne beeinträchtigen außerdem die
Ausformung des Kiefers und die Lautbildung. Nach vorzeitigem Milchzahnverlust
sind oft logopädische Behandlungen notwendig. Zahnersatz - in der Regel
Kinderprothesen - ist ausgesprochen lästig für die Patienten. Die Halteklammern
können die Zähne schädigen, an denen die Prothesen fixiert werden. Die
Kariesanfälligkeit steigt. Im wachsenden Kiefer müssen die Prothesen regelmäßig
angepasst bzw. neu angefertigt werden, da sie sonst das Kieferwachstum
beeinträchtigen können. Dies verursacht nicht unerhebliche Kosten. Grundsätzlich
sollte also versucht werden, verletzte Zähne zu erhalten.
Das Zurückpflanzen ausgeschlagener Milchzähne ist umstritten. Überwiegend wird
es abgelehnt, weil befürchtet wird, dass durch das Zurückpflanzen die Zahnkeime
der bleibenden Zähne geschädigt werden könnten. Mit angepasster Technik kann
dieses Risiko aber vermieden werden. Unter folgenden Voraussetzungen ist das
Zurückpflanzen ausgeschlagener Milchzähne sinnvoll und möglich: Die Zähne sind
richtig gerettet worden, so dass ein richtiges Wiedereinheilen erwartet werden
kann und nicht mit Heilungskomplikationen gerechnet werden muss. Richtig
gerettet bedeutet: Die ausgeschlagenen Zähne sollten innerhalb weniger Minuten
in die Zahnrettungsbox gelangt sein. Zahnrettungsboxen sollten deshalb an
Unfallschwerpunkten (Schulen, Kindergärten, Sportstätten, Schwimmbädern, in
Familien mit Kindern und in Notfalleinrichtungen sowie bei Ärzten und
Zahnärzten) vorrätig sein.
Bei der Behandlung ist die Kooperationsbereitschaft der Kinder zwingend, da das
Zurückpflanzen und Schienen der Zähne einige Zeit in Anspruch nimmt. Daher sind
bei Kindern, die jünger als zwei bis drei Jahre sind, derartige Behandlungen nur
im Ausnahmefall zugänglich. Stehen die Kinder kurz vor einem Zahnwechsel, also
ungefähr im Alter von 5 bis 6 Jahren macht es keinen Sinn, ausgeschlagene
Milchzähne zurückzuverpflanzen.
[ ©
PM der Iniative proDente ]
Poster
Zahnunfall
Basics: traumatische
Zahnverletzungen im
Zahnlexikon-Online
3.)
Achtung Taucher: Zahnfüllungen gefährlicher als Haie
Anders als ein Mensch, kann ein Hai seine Zähne immer wieder
erneuern. Das Maul gleicht einem Munitionslager. Ist ein Zahn abgenutzt,
fällt er aus, und von hinten rotiert Ersatz nach vorn. Selbst der beste
Taucher kann hier leider nicht mithalten. Wenn der Mensch nach nur einem
Zahnwechsel seine 32 Zähne bekommen hat, muss er sie schützen und
pflegen um sie dauerhaft zu erhalten. Besonders bei Tauchern kann der
Wasserdruck bei vorgeschädigten Zähnen jedoch schnell zum Problem
werden. Vor Urlaubsreisen sollte - ob Taucher oder nicht - ein Besuch
beim Zahnarzt zu den Vorbereitungen der Reise gehören. Schmerzende Zähne
können unter Wasser oder am Strand schnell die Urlaubsfreude trüben.
Sporttauchen erfreut sich zunehmender Beliebtheit. In vielen
Urlaubsorten werden Schnupperstunden, Anfänger-Kurse und Schnorcheln
angeboten um die Unterwasserwelt zu erkunden. Ein Tauch-Attest, das
die gesundheitlichen Voraussetzungen prüft, ist bei vielen
Tauchschulen vorgeschrieben. Die wenigsten Abenteuerlustigen machen
sich Gedanken über weitere mögliche, schmerzhafte Folgen des
Wasserdrucks.
Undichte Zahnfüllungen oder kleine nicht behandelte Löcher in den
Zähnen können beim Tauchen höllisches bewirken. Der erhöhte Druck
unter Wasser führt dazu, dass sich in den Hohlräumen eingeschlossene
Luft beim Auftauchen ausdehnt und Füllungen oder ganze Zahnteile
regelrecht "abgesprengt" werden können. Bereits in einer Tiefe von
nur 10 Metern ist der Druck bereits doppelt so hoch wie an der
Oberfläche.
Defekte Zähne können daher auch beim Schwimmen und Schnorcheln
schnell unangenehme Folgen haben. Neben der klassischen
Tauchuntersuchung sollte ein kurzer Besuch beim Zahnarzt zu jeder
Reisevorbereitung zählen, wenn die Unterwasserwelt gefahrlos und vor
allem ohne schmerzhafte Folgen erkundet werden soll:
1. Füllungen
Um Hohlräume zu vermeiden müssen Füllungen intakt und dicht sein,
so dass sich keine Lufteinschlüsse bilden können. Auch im Sinne der
Zahnerhaltung und zur Vorbeugung von Wurzelentzündungen sind solche
defekten Füllungen zu erneuern.
2. Zahnfleisch
Unbehandelte Zahnfleischentzündungen können ausstrahlen und zu
einer Bakterienbelastung des ganzen Körpers führen. Lockere Zähne,
die meist auch noch druckschmerzhaft sind können beim Mundstück des
Lungenautomaten oder beim Schnorchel zu Problemen führen. Aber auch
ohne den Tauchgang kann ein ausgefallener Zahn die Urlaubsfreude
trüben.
3. Röntgenübersichtsaufnahme beider Kiefer
Diese Aufnahme lässt Schwachpunkte erkennen. So können entzündete
Wurzelspitzen, die nahe an den Kieferhöhlen liegen, zu einer
Entzündung der Kieferhöhle und damit zum Ende des Tauchurlaubs
führen. Diese Entzündungen können unter Erhalt des Zahnes zumeist
operativ entfernt werden. Tote Zähne, die nicht wurzelbehandelt sind,
können bei Druckschwankungen einem Barotrauma unterliegen und extreme
Schmerzen verursachen. Selbst ein Klimawechsel allein kann zu akuten
Abszessen führen und die schönste Zeit im Jahr total vermasseln.
4. Abnehmbarer Zahnersatz
Damit die Prothese beim Tauchen nicht auf einmal quer im Halse
hängt, sollte der Sitz des herausnehmbaren Zahnersatzes regelmäßig
überprüft und ggf. korrigiert werden.
[
©:
gekürzte PM des
Verein Prodente ]
Basics: Barodontalgie im
Zahnlexikon-Online
4.) Zähne reinigen - immer schön glatt
Mit einer speziellen Politur sorgt der Zahnarzt dafür, dass die Zähne
wieder weiß blitzen. Eine neue Messmethode ermittelt nun die
Polierwirkung der Pflegemittel und hilft, sie zu optimieren: So
schrubben sie die raue Zahnoberfläche schön glatt, schonen aber den
Zahnschmelz.
Zweimal täglich Zähne putzen! Inzwischen weiß jedes Kind, dass man nur durch
regelmäßige Pflege Karies verursachende Bakterien in Schach halten kann. Doch
manchmal reicht das nicht. Denn die Zahnoberfläche nutzt sich ab und wird
uneben. Das Problem: Auf der rauen Oberfläche haften Zahnbeläge besonders gut.
Zahnärzte bieten deshalb professionelle Reinigungen an:
Mit abrasiven Prophylaxepasten entfernen sie Beläge und Verfärbungen. Dabei wird
die Zahnoberfläche wieder schön glatt, Bakterien fassen dann nur schwer Fuß.
Natürlich besteht die Gefahr, dass durch die Polierbehandlung auch wertvoller
Zahnschmelz und an freiliegenden Zahnhälsen das Zahnbein abgeschliffen wird. Die
Hersteller müssen bei der Entwicklung der Prophylaxepasten deshalb die goldene
Mitte finden: Die Pasten sollen gerade so stark schleifen, dass sie
oberflächliche Verfärbungen und Zahnstein entfernen, Zahnschmelz hingegen
möglichst nicht abtragen.
Bislang fehlte es an realitätsnahen, objektiven Messmethoden, um die Abnutzung
der Zähne durch das Kauen und die Wirkung der Pasten zu beurteilen. Ein
führender Zahnpflegemittelhersteller wandte sich für die Entwicklung neuer
Prophylaxepasten an das Freiburger Fraunhofer- Institut für Werkstoffmechanik
IWM, das unter anderem darauf spezialisiert ist, die Rauigkeit von Oberflächen
zu analysieren und zu visualisieren.
Bislang wird die Wirkung einer Prophylaxepaste daran gemessen, wie gut die in
ihr enthaltenen Schleifkörnchen eine raue Oberfläche glätten können. Dazu raut
man Zahnschmelz oder auch Zahnersatzstoffe wie Keramik und Titan zunächst mit
einem aggressiven Schleifmittel bis zu einem exakt definierten Wert auf. Doch
dieser Wert bildet die Realität kaum ab, denn verschiedene Materialien nutzen
sich beim Kauen unterschiedlich stark ab. Die von den IWM-Forschern neu
entwickelte Messmethode, eine Art Kausimulation, berücksichtigt diesen
Zusammenhang.
Wie die Experten um Dr. Raimund Jaeger, Leiter der Abteilung Biomedizinische
Materialien und Implantate, beim Vergleich von Pasten und anschließenden
Oberflächenanalysen feststellten, polieren manche Pasten die Oberfläche zwar,
tragen aber das Zahnmaterial unnötig stark ab, sodass auf der Zahnoberfläche
leichte Riefen entstehen. Die optimale Paste poliert hingegen gerade so, dass
nur die Rauigkeiten verschwinden, der Zahnschmelz aber ansonsten wenig
geschliffen wird.
"Natürlich kommt es stets auf den Einzelfall an", sagt Jaeger. "Bei besonders
stark befallenen oder verfärbten Zähnen benötigt man abrasivere Pasten." Im
Normalfall reicht aber bereits eine sanftere Prophylaxepaste. Dank der IWM-
Forscher konnte der Hersteller nun die Rezeptur optimal einstellen.
Basics:
Professionelle Zahnreinigung ,
RDA-Wert im
Zahnlexikon-Online
5.)
Smoothies - gesund, aber mit Vorbehalten
Auch in Deutschland greifen immer mehr Verbraucher zu Smoothies. Für jene,
die aus verschiedenen Gründen selten Obst essen, leisten die sämigen
Zubereitungen aus der Flasche einen Beitrag zur gesunden Ernährung. Für alle
anderen sind die ursprünglichen Gemüse und Früchte vorteilhafter.
Smoothies sind konzentrierte, aus Obst und Gemüse hergestellte Produkte mit
Mark, Püree und Fruchtstückchen. Sie enthalten mehr Wirkstoffe als Säfte, aber
weniger Ballast- und sekundäre Pflanzenstoffe als Obst und Gemüse selbst,
berichtet Privatdozent Bernhard Watzl vom Institut für Physiologie und Biochemie
der Ernährung in Karlsruhe (Ernährungsumschau 6, 2008, 352).
Inwieweit sie einen Beitrag zu gesunder Ernährung leisten, hänge von der
Herstellung ab. Bilden Saft und Konzentrat die Grundlage, bleiben viele
sekundäre Pflanzen- und Ballaststoffe im Pressrückstand. Günstiger sind dagegen
Produkte aus dem kompletten Obst, also möglichst mit Schalen, da viele wertvolle
Inhaltsstoffe wie Polyphenole fast nur in den Randschichten liegen. Wichtig ist
nach Aussage Watzls auch eine Zubereitung aus möglichst vielen Fruchtsorten,
damit ein breites Spektrum an Nährstoffen abgedeckt ist.
Einige Hersteller werben, 100 ml Smoothie stellten die Hälfte der täglichen
Obst- und Gemüseration. Dabei beziehen sie sich auf die WHO, die 400 g pro Tag
empfiehlt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung jedoch rät zu 650 g täglich.
100 ml eines aus Saft und Konzentrat hergestellten Smoothies, so Watzl, könnten
nur eine der täglich fünf Portionen ersetzen. 200 bis 250 ml mit einem hohen
Anteil an Mark, Püree und Fruchtstücken könnten bis zu zwei Portionen abdecken.
[
©
Ärztezeitung ]
6.)
Arznei-Rückstände im
Trinkwasser - Experten sehen wachsendes Problem
Das Trinkwasser in Deutschland gilt als besonders sauber - und
doch finden sich Arzneimittelrückstände. Zehn Wirkstoffe seien
mehrfach nachgewiesen worden, berichtet Hermann Dieter, Toxikologe
vom Umweltbundesamt.
Darunter seien der Blutfettsenker Bezafibrat, das Antirheumatikum
Diclofenac, Röntgenkontrastmittel und das Antischmerzmittel
Ibuprofen, sagt Dieter. Bei anderen gebe es einen oder einige wenige
Befunde. Wie viele der 3.000 zugelassenen Wirkstoffe im Trinkwasser
vorkommen, könne nicht angegeben werden. Der Toxikologe rechnet
damit, dass verbesserte Analysemethoden künftig Rückstände weiterer
Arzneien zutage fördern.
"Die nachgewiesenen Mittel im Trinkwasser sind zwischen 100 und eine
Million Mal niedriger als die verschriebene Tagesdosis", erklärt
Dieter. Das bedeute aber nicht, dass sie unbedenklich seien: "Eine
Quantifizierung des Risikos auf einer wissenschaftlich fundierten
Grundlage ist noch nicht möglich. Ich sehe hier unbedingt mehr
Forschungsbedarf."
Vor allem sei die Wirkung unklar, die sich ergeben könne, wenn
Verbraucher viele Jahre lang mehrere Wirkstoffe gleichzeitig in
geringen Konzentrationen über das Trinkwasser zu sich nähmen.
Die Rückstände gelangten vor allem durch die menschlichen
Ausscheidungen ins Abwasser. Kläranlagen filterten sie in den
geringen Konzentrationen nicht ausreichend. Ein Problem ist aber dem
Bundesumweltamt zufolge auch, dass unwissende oder bequeme
Verbraucher nicht eingenommene oder abgelaufene Medikamente einfach
in der Toilette entsorgen. jr/dpa;
[
©: zm-Online ]
Basics: Ernährungsempfehlungen im
Zahnlexikon-Online
7.)
Tattoos und Piercings können krank machen - Kampagne warnt vor riskanter
Körperkunst
Tätowierungen und Piercings können gesundheitsschädlich sein. Darauf
weisen die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung im Rahmen ihrer
Präventionskampagne Haut hin. Ein Tattoo auf dem Steißbein oder ein
Bauchnabelpiercing mögen für manchen zwar schön aussehen, können die
Haut und den Körper jedoch krank machen. Experten zufolge führen bis zu
30 Prozent der Piercings und Tattoos zu Komplikationen. Betroffene haben
insbesondere mit allergischen Reaktionen, schmerzhaften Entzündungen
oder lang anhaltenden Infektionen zu kämpfen.
"Bei Tätowierungen können die in den Farben enthaltenen Azo-Farbstoffe
Auslöser für Erkrankungen sein." sagt der Dermatologe Dr. Bernhard Egger
vom AOK Bundesverband. Beim Tätowieren werden Farbmittel mit Hilfe von
Nadelstichen in die Haut eingestanzt. Damit die Färbung dauerhaft ist,
werden die Farbpigmente in die mittlere Hautschicht eingebracht. Welche
Folgen dies im gesamten Körper hat, ist jedoch noch weitgehend
unbekannt. Aber auch ein Piercing kann zur Gefahr für die Haut werden.
Denn häufig enthält der Schmuck Nickel, das bei Hautkontakt Allergien
auslösen kann. Seit drei Jahren gelten in der Europäischen Union zwar
Höchstgrenzen für Nickel, doch reicht es häufig schon aus, wenn
lediglich die Oberflächenbeschichtung nickelfrei ist, um eine
Kennzeichnung zu umgehen.
Anzeichen für eine Nickelallergie sind Rötungen, Jucken und
Bläschenbildung. In diesem Fall sollte der Schmuck sofort entfernt
werden. Studien zufolge leidet jeder zehnte Deutsche unter einer
Nickelallergie. Häufig tritt bei Piercings jedoch auch eine Entzündung
ein. "Gerade Piercings im Bereich von Nase und Mund haben ein deutliches
Infektionsrisiko. Wer auf den Körperschmuck nicht verzichten will, muss
auf sehr sorgfältige Hygiene achten", sagt Dr. Egger. So sollte der
Piercing-Schmuck während der Heilphase nach dem Stechen nur mit
desinfizierten Fingern berührt oder gedreht werden. Auch Schwimmbäder,
Solarien und Saunen sollten in dieser Zeit besser gemieden werden, rät
der Experte der Präventionskampagne Haut.
In den Studios auf Hygiene achten
Das Risiko von Infektionen mit Keimen und Viren lässt sich auch durch
strenge Hygienemaßnahmen in den Piercing- und Tattoo-Studios vermindern.
So sollte der Behandlungsraum von den anderen Räumen abgetrennt und
sauber sein. Die Piercer oder Tätowierer sollten ausführlich über
Pflege, mögliche Risiken und Spätfolgen aufklären. Handschuhe und steril
verpackte Einmalmaterialien bei Spritzen und Schmuck schützen vor einer
möglichen Infektion. Ein verantwortungsbewusstes Studio zeichnet sich
zudem dadurch aus, dass entsprechend der EU-Regelung kein
Piercingschmuck verkauft wird, der den zulässigen Nickel-Höchstwert
überschreitet.
Tätowierungen: Verordnung geplant
Im Gegensatz zu Kosmetika gibt es für die meisten Tätowierfarben keine
gesetzlichen Vorschriften. Oft, so haben Forscher der Universität
Regensburg herausgefunden, werden die gleichen Farben für industrielle
Zwecke wie etwa Autolackierungen eingesetzt. Das Bundesministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat aus diesem Grund
eine Verordnung zu Tätowiermitteln erarbeitet, die noch in diesem Jahr
in Kraft treten soll. Darin werden unter anderem gesundheitliche
Anforderungen an die Tätowierfarben und Kennzeichnungspflichten für
Hersteller vorgeschrieben. Zudem sieht die neue Verordnung ein Verbot
für Tätowiermittel vor, die als Krebs erzeugend, Erbgut verändernd oder
fortpflanzungsgefährdend gelten.
Die Präventionskampagne Haut
Die Präventionskampagne Haut ist eine gemeinsame Aktion von gesetzlicher
Kranken- und Unfallversicherung. Insgesamt werben rund 100 Krankenkassen
und Unfallversicherungsträger unter dem Motto "Deine Haut. Die
wichtigsten 2m2 Deines Lebens." dafür, das größte Organ des Menschen zu
schützen. Das Ziel der Kampagne lautet: "Gesunde Haut, weniger
Hauterkrankungen!"
Weitere Informationen zur Präventionskampagne:
www.2m2-haut.de
[
©: E-Mail: presse@dguv.de
]
Basics:
Piercing im
Zahnlexikon-Online
8.)
Kalter Kaffee - Wie
Espresso zum kühlen Genuss wird
Mit langem Löffel und Strohhalm verziert gehört ein Glas
Eiskaffee an Sommertagen in jede Eisdiele. Aufgrund der Sahnehaube und
dem zugefügten Vanilleeis ist das Getränk allerdings eher als Dessert
anzusehen. Eine sommerliche Alternative zur Tasse Kaffee zwischendurch
bieten hingegen Iced Caffè Latte, Frozen Cappuccino oder andere gekühlt
servierte Kaffeespezialitäten. Vorbild für den kalten Genuss ist der
griechische Café frappé, aus aufgeschäumtem und mit Eiswürfeln gekühltem
Instantkaffee. Für eiskalte Milchkaffees mischt der Profi zerstoßene
Eiswürfel, Kaffee und Milch - idealerweise in einem Mixer. Je nachdem
wie viel Milch zum Espresso kommt, ergeben sich ein Cappuccino, Latte
Macchiato oder Caffè Latte. Im Cappuccino sind Espresso, Milch und
Schaum zu ungefähr gleichen Anteilen vertreten. Eigentlich für Kinder
gedacht war der Latte Macchiato. Daher besteht er mehr aus Milch und
Schaum als aus Kaffee und bedeutet passend "gefleckte Milch". Im Caffè
Latte hingegen spielt der Espresso eine größere Rolle. Er kommt auch
schon mal ohne Schaum aus.
Wer es eilig hat, findet auch in den Kühlregalen von Supermärkten und
Tankstellen fertig zubereitete, kalte Kaffeegetränke. Als Stabilisator
enthalten die Produkte Carrageen (E 407). Der Zusatzstoff verhindert,
dass sich Partikel aus dem Kaffee-Extrakt oder dem zugefügten Kakao am
Boden absetzen. Manchem Kaffeeliebhaber schmecken die Fertigprodukte
allerdings zu süß. Das verwundert nicht, denn in 100 Millilitern
Kaffeegetränk sind je nach Produkt bis zu neun Gramm Zucker gelöst. Das
entspricht rund sieben Stück Würfelzucker in einem großen Becher.
Ganz nach dem eigenen Geschmack lassen sich Kaffeegetränke aus
Eiswürfeln, Milch, Espresso und Schaum auch selber mixen. Dafür entweder
den Espresso abkühlen lassen, in gewünschter Mischung mit kalter Milch
und Eiswürfeln aufgießen und mit Milchschaum abrunden. Oder statt
gewöhnlicher Eiswürfel aus Wasser den Espresso in Würfelform gefrieren
lassen und zur Milch geben. Das hat den Vorteil, dass die Mischung im
Laufe der Zeit nicht verwässert. Es tritt der umgekehrte Effekt ein: Je
mehr Eiswürfel schmilzen, desto intensiver wird der Kaffeegeschmack.
[ ©:
PM aid ; Nicole Rehrmann ]
9.)
5 am Tag-Spiel: Obst- und Gemüsearten kinderleicht kennenlernen
Ketchup ist aus Tomaten hergestellt. Das wissen vermutlich die meisten
Kinder. Wie aber sieht eine frische Ananas aus? Was kann man mit rohem Paprika
anstellen? Und womit lässt sich ein Schulbrot aufpeppen? Dieses Wissen um Obst
und Gemüse ist schon seltener.
Der regelmäßige Umgang mit frischen Lebensmitteln und das sinnliche Erfahren
kann hier Abhilfe schaffen. In Ergänzung dazu motiviert das gerade überarbeitete
Spiel zur Gesundheitskampagne "5 am Tag" Kinder ab fünf Jahren, verschiedene
Obst- und Gemüsearten spielerisch kennen zu lernen. Wie wäre es mit einem
spannenden Ratespiel, einem Würfelspiel, einem Memory oder einer Bastelidee? Mit
dem Spielplan und dem beiliegenden Ausschneidebogen sind mindestens fünf
Spielvarianten mit unterschiedlichem Niveau möglich. In dem Würfelspiel
wetteifern die Mitspieler um Gemüse- und Obstkärtchen. Während jüngere
Mitspieler die etwa 30 Sorten nur benennen, müssen die Acht- bis Zehnjährigen
zusätzlich knifflige Fragen beantworten. Alles dreht sich um Gemüse und Obst und
wie Kinder fünf Portionen davon in ihrem Alltag unterbringen können.
aid-Spiel "5 am Tag"
Bestell-Nr. 61-3793, ISBN 978-3-8308-0748-3, Preis: 2,00 EUR, zzgl.
einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung
aid-Vertrieb DVG, Birkenmaarstraße 8, 53340 Meckenheim
Tel.: 02225 926146, Fax: 02225 926118
Österreich: ÖAV, av Buch, Sturzgasse 1A, 1140 Wien
E-Mail: Bestellung@aid.de,
Internet:
www.aid-medienshop.de
[ ©: PM
aid ]
10.)
Gesunde Kinderzähne - Neuer Online-Ratgeber
Gesunde Milchzähne sind ganz entscheidend für einen guten Start in die
Mundgesundheit und eine gute Entwicklung der bleibenden Zähne. Leider
unterschätzen viele Eltern diese zukunftsrelevante Bedeutung der ersten Zähnchen
– „sie fallen ja sowieso aus“, heißt es. Weil sie zu wenig über die
biologisch-komplexen Aufgaben der Milchzähne wissen, gehen viele Eltern auch zu
spät zu Kontrolluntersuchungen und nehmen leider manche Fehlbildung zu lange als
"typisch kindlich" hin. Mit fatalen Folgen: Ein "offener Biss" oder vorstehende
Frontzähne wachsen keineswegs automatisch in die richtige Position, wenn das
Kind älter wird - man muss sich frühzeitig darum kümmern.
Mit einem neuen Online-Angebot – der Milchzahnseite unter "www.milchzahnseite.de"
- erleichtert die Initiative Kiefergesundheit nunmehr Eltern, Großeltern und
Erziehern das Verständnis für die Milchzähne und verdeutlicht deren Wichtigkeit
für das Wachstum der Kiefer. So manche Zahnspange (kieferorthopädische
Versorgung) kann vermieden werden, wenn Eltern frühzeitig die Entwicklung der
Zähne und auch der Kiefer beobachten und regelmäßig überprüfen lassen. Auch auf
schädliche Angewohnheiten geht die neue Ratgeber-Seite ein: Es gibt Hinweise zum
Daumenlutschen, zur falschen Lage der Zunge, praktische Tipps zur Auswahl des
richtigen Schnullers und auch Empfehlungen zu kindgerechtem Abgewöhnen. Wichtig
auch: das Thema "Mund zu". Manche Kinder haben unbewusst ständig ihren Mund
offen - und Eltern greifen nicht ein, weil sie die biologischen und
medizinischen Folgen nicht kennen. Die neue Milchzahnseite beantwortet Fragen
über die Entwicklung der Zähne und Kiefer, erklärt, warum Milchzähne
"Milchzähne" heißen, und gibt zahlreiche Hinweise zur richtigen Pflege und zum
Schutz der ersten Zähne.
Die Initiative Kiefergesundheit e. V. (IKG /www.ikg-online.de)
ist ein von Kieferorthopädinnen und Kieferorthopäden gegründeter gemeinnütziger
Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Öffentlichkeit über gesunde und
gerade Zähne zu informieren und erworbene Kieferfehlstellungen durch frühzeitige
Aufklärung zu verhindern.
[
© + Kontakt: Birgit Dohlus,
info@zahndienst.de , T: 030 / 3082 4682]
Basics: Kinderzähne auf
www.Zahnwissen.de
11.)
Zum Schluss: arabische Medizinerweisheit
Was das Wort nicht heilt,
heilt das Kraut.
Was das Kraut nicht heilt,
heilt das Messer.
Was das Messer nicht heilt,
heilt der Tod.
[
©:
Fundsache im
ZMK-Journal / Dr. Firla ]
Direkter
WEB-Zugriff auf diesen Letter

Zum Archiv 2001 - 2008
NewsLetter abonnieren
Impressum
Herausgeber: Dr. Klaus de Cassan, GF der ZiiS-GmbH
Verantwortlich: Dr. Klaus de Cassan
Gesetzliche Pflichtangaben unter:
http://www.ziis.de/impressum.htm
Alle Rechte vorbehalten. Jegliche Vervielfältigung oder
Weiterverbreitung in jedem Medium als Ganzes oder in Teilen bedarf der
schriftlichen Zustimmung der ZiiS-GmbH.
Bitte beachten Sie das
Copyright (c) 2001-2008:
Copyright
Abmelden
----------
Der Bezug der ZahnNewsLetter ist kostenlos. Er wird ausschließlich an
User versandt, die sich zuvor
persönlich angemeldet und ein Kennwort
erhalten haben.
Wenn Sie den ZahnNewsLetter abbestellen wollen, so senden Sie bitte eine
E-Mail mit Angabe Ihres Kennwortes und dem Vermerk UNSUBSCRIBE
in der Betreff-Zeile an die Adresse
|