Zahnärztlicher NewsLetter Nr. 09/2004/ 1. September 2004

Herzlich willkommen bei einer weiteren Ausgabe der ZahnNewsLetter.
Sie haben es schon in den letzten Tagen aus den Medien entnommen: Mit der gesetzliche beschlossenen Herausnahme des Zahnersatzes aus der gesetzlichen Krankenversicherung wird es wohl doch nichts zum 1.1.2005 werden. Hintergrund dürfte die Gunst um Wählers Stimme sein, die die beiden Volksparteien jetzt diesen Schlingerkurs fahren lässt. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass keiner der Verantwortlichen zu echten Reformen im Gesundheitswesen fähig ist. Und so ist erneut ein vollmundig angekündigtes "Reformgesetz" zu einem reinen "Spar-, Zahl- und Bevormundungsgesetz" mutiert. Aber noch schlimmer ist, dass mit derartigen Wortbrüchen die Politik zum wiederholten Male zeigt, wie wenig Verlass nicht nur auf ein Politikerwort sondern auch auf einen Gesetzestext ist. Lesen Sie mehr dazu unter Punkt 8.)

Ihre ZahnNewsLetter-Redaktion

Inhalt

 1.) "Gesund beginnt im Mund – vom ersten Schluck an" ...
 2.) Neue Erkenntnisse zu Schmerzen nach Weisheitszahnoperationen
 3.) Wenn Zucker verboten ist - Zahnfreundliche Süßwaren unterstützen auch die Glyx-Diät
 4.)
Vergleich der Gebühren bei Kassenpatienten und Privaten
 5.)
Natürliche Geschmacksverstärker - das Geheimnis der Fleischbrühe
 6.)
Begriffsverwirrungen um "Bürgerversicherung" und "Kopfpauschale"
 7.)
Milli-Methas Reise in den Körper
 8.)
Hick-Hack den Zahnersatz - es geht um mehr
 9.) Medikamente im und durch das Internet

       a)  - ein Leitfaden
       b)  - Experte beantwortet alle Fragen rund ums Arzneimittel
10.) Per SMS schnell die nächste Notapotheke finden
11.) Akademie für kosmetische Chirurgie warnt vor dauerhafter Faltenbeseitigung
12.) Bitterschokolade stärkt die Gefäße - herzschützenden Wirkung des Kakao
13.)
Zum Schluss: Standesgemäß

1.) "Gesund beginnt im Mund – vom ersten Schluck an" ...

... so lautet das Motto zum Tag der Zahngesundheit, der alljährlich am 25. September stattfindet. Besonderes Augenmerk wird dieses Jahr auf die Getränke und die Gefäße, mit den derartiges getrunken wird, gelegt:

Gerade bei den Kleinen sind derartige Hinweise besonders wichtig:
  Bei frisch durchgebrochenen Zähnen hat sich noch kein schützendes "Schmelzhäutchen" über die Zahnkrone gelegt - die Zähnchen sind besonders anfällig gegen Süßes und Saures
Neben der bekannten Schädlichkeit von Nuckel- und Schnabeltassen bei den Kleinen hat sich eine neuer Trend bei den Jugendlichen fortgesetzt, und Armstrong, Ullrich & Co haben es vorgemacht: Es ist IN, an Ventil-Nuckelflaschen seinen Flüssigkeitsbedarf zu stillen, auch dann, wenn man gar nicht auf dem Rad sitzt. Kommt dann noch der entsprechende Inhalt dazu, so sind schwere Schäden an den Zähnen vorprogrammiert ( erosive Zahnschäden)
Es geht nichts über kauaktive Nahrungsmittel - notfalls auch Kaugummis -, denn diese regen den natürlichen Speichelfluss an, und dieser ist der beste Schutz für die eigenen Zähne
Neue Untersuchungen haben eindeutig belegt, das der Hang nach Süßem in späteren Lebensalter schon im Säuglingsalter geprägt wird, nämlich dann, wenn in diesen frühen Jahren Süßes im Übermaß eingenommen wird
Kalorienzufuhr in Form von flüssiger Nahrung - viele IN-Getränke haben mehr als genug davon - ist um Vieles leichter, als wenn diese Kalorien erst noch zerkaut werden müssen. Auch hier ist die Ursache für unsere übergewichtigen Kinder und Jugendlichen mit zu sehen. Es kann doch wohl nicht angehen, dass der sog. "Altersdiabetes" immer mehr schon bei nicht schulpflichtigen Kindern anzutreffen ist! siehe auch Punkt 3.)

Infomaterial: Bei Ihrem Zahnarzt, Ihrer Krankenkasse oder unter:

                                    http://www.daj.de/tdzg_muster.htm

 Basics:  erosive Zahnschäden, Kariesrisiko, Nursing-Bottle-Syndrom, versteckter Zucker  Lexikonteil

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2.) Neue Erkenntnisse zu Schmerzen nach Weisheitszahnoperationen

Untere Weisheitszähne gehören zu den überflüssigen und zudem noch schmerzhaften Zähnen im Mund, wenn es darum geht, diese zu entfernen. Selbst nach der erfolgreichen Operation bereiten sie im Heilungsprozess häufig Beschwerden. Über einen Erfolg versprechenden Ansatz, diese Schmerzen zu verringern, wird in jüngster Zeit berichtet: Neben der örtlichen Betäubung wird zusätzlich noch ein zentral wirkendes Medikament (Midazolam, bekannt z.B. unter dem Handelsnamen Dormicum) verabreicht. Dadurch lassen sich die Schmerzen während und besonders nach dem Eingriff erheblich reduzieren. Der FVDZ-NewsLetter berichtet:

"(BSMO) Schmerzen während und nach einer Weisheitszahnextraktion können durch die Gabe von Midazolam deutlich gesenkt werden. Das konnten Kieferchirurgen aus Newcastle in einer Studie belegen. An der Studie nahmen 125 Patienten mit verkeiltem mandibulären Weisheitszahn, der unter Lokalanästhesie entfernt werden sollte, teil. Sie wurden randomisiert zwei Gruppen zugeordnet: Die Patienten der ersten Gruppe (n=64) erhielten mittels Titration i.v. Midazolam, bis der klinische Endpunkt der wachen Sedation erreicht war. Anschließend erfolgte die Operation unter Lokalanästhesie. In der zweiten Gruppe wurde nur das Lokalanästhetikum verabreicht. Die standardisierte Extraktion wurde immer von dem selben Operateur durchgeführt. Das Ergebnis wurde anhand von vier primären Endpunkten bewertet: Schmerzintensität, die stündlich mit Hilfe einer 100 mm visuellen Analogskala und einer Vierpunkte-Skala über acht Stunden erfasst wurde, Zeitdauer bis zur Einnahme des ersten Schmerzmittels, Gesamt- Schmerzmitteleinnahme (Ibuprofen) während der ersten 48 Stunden, und grundsätzliche Gesamteinschätzung des Patienten nach einer Fünfpunkte-Skala (dabei bedeutet 0=schlecht und 4=ausgezeichnet). Während der achtstündigen Beobachtungsperiode gaben die Patienten in der Midazolam Gruppe signifikant niedrigere Schmerzintensitätswerte als diejenigen in der Kontrollgruppe an (19,0 ± 13,2 mm vs. 28,1 ± 12,8 mm). Darüber hinaus waren bei den Patienten in der Midazolamgruppe die Zeitspannen bis zur ersten Analgetikaeinnahme signifikant länger. Auch die Gesamtschmerzmitteleinnahme war geringer und die Gesamteinschätzung insgesamt besser."

[©: FVDZ-NewsLetter vom 12.8. ]

 Basics: Weisheitszahn im Lexikonteil

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3.) Wenn Zucker verboten ist - Zahnfreundliche Süßwaren unterstützen auch die Glyx-Diät

Naschen verboten - jedenfalls, was klassische Süßigkeiten betrifft: Das müssen alle beachten, die mit der so genannten GLYX-Diät ( Newsletter_12_03) leichter, aber auch gesünder und fitter werden wollen. Bei diesem Ernährungskonzept wird darauf geachtet, dass der glykämische Index (GLYX) eines Lebensmittels möglichst niedrig ist - das führt zu einem ebenfalls niedrigen Insulinspiegel im Blut mit dem Effekt, dass der „kleine Hunger“ deutlich später wiederkommt und Fettgewebe leichter abgebaut werden kann. Anders beim Zucker: Glucose und Saccharose werden vom Körper schnell aufgenommen und treiben den Blutzuckerspiegel in die Höhe.
Das in manchen Supermärkten mehrere Meter lange Regal mit Süßigkeiten ist für GLYX-Aktive daher eine regelrechte Tabu-Zone - mit einer Ausnahme: Süßwaren mit dem Zahnmännchen. Mittlerweile gibt es rund 100 verschiedene Sorten Süßes mit dem wissenschaftlichen Qualitätssiegel „Zahnmännchen mit Schirm“ (s. Abb.) - angefangen von Bonbons und Lutschern über Toffees bis hin zu Schokolade. Mit diesem Symbol werden von der Aktion zahnfreundlich - einer gemeinnützigen Vereinigung von Wissenschaftlern, (Zahn-)Ärzten und Wirtschaftsunternehmen - nur solche Süßwaren ausgezeichnet, die nachweislich zahnfreundlich sind und keine Zuckerarten enthalten, also auch keinen Fruchtzucker, Malzzucker oder Traubenzucker.
Für GLYX-Aktive sind sie daher ideal für Genuss-Momente im ansonsten süß reduzierten Alltag. Die Produkte mit Zuckeraustauschstoffen sind dabei sogar für Diabetiker besonders geeignet, da sie neben der Süßkraft (1 : 1 zu Zucker, bei Süßstoffen 1 : 100 bis 1.000 zu Zucker) noch eine ballaststoffreiche Wirkung haben und die wenig verdaulichen Kohlenhydrate verlangsamt abgebaut werden. Der Austausch von Zucker durch diese Substanzen - allesamt für die Verwendung in Lebensmitteln ausdrücklich zugelassen - reduziert zudem deren Kalorienwerte. Die bekannten Nebenwirkungen lassen sich gut gering halten: Nur bei übermäßigem Verzehr kann es zu Blähungen kommen oder einer abführenden Wirkung. Die zahnfreundliche Wirkung beruht auf dem Effekt, dass die mundaktiven Bakterien diese Substanzen nicht als Nahrung nutzen können und es daher auch keine Zahn schädigenden Abbauprodukte gibt.

Wichtige Zielgruppe: Übergewichtige Kinder

Vor wenigen Tagen erst hat Verbraucherministerin Renate Künast erneut darauf hingewiesen, dass ein Fünftel aller Kinder und ein Drittel aller Jugendlichen hierzulande übergewichtig sind. Bei fast 8 % aller Kinder und Jugendlichen wird der Altersdiabetes (Typ II) bereits zunehmend zu einer neuen Kinderkrankheit! Die Stiftung Warentest machte als Grund dafür aus: Zu viel Zucker, zu viel Fett - zu viel Energie für zu wenig Verbrauch. Zahnfreundliche Süßwaren können auch hier bei der Vorbeugung, aber auch bei der Gewichtsreduktion und Gesundheitsförderung eine Rolle spielen. Neben der Reduktion von Zucker, der durch zahnfreundliche Süßwaren erreichbar wäre, sei aber auch ein deutliches Zurückfahren von Fett und solchen Lebensmitteln nötig, die aufgrund ihrer Zusammensetzung nur kurzzeitig sättigen und rascher wieder Hunger auslösten.

 Basics: Aktion Zahnfreundlich im Lexikonteil

[ ©: Hedi Peters, hp@basic-dent.de ]

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4.) Vergleich der Gebühren bei Kassenpatienten und Privaten

Die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) und die Abrechnungs- und Beratungsgesellschaft für Zahnärzte (ABZ eG) haben im Juli 2004 die sog. "Bayerische Tabelle" herausgegeben. Diese Übersicht, die allen bayerischen Zahnärzten als Praxishilfe zur Verfügung gestellt wurde, stellt die unterschiedlichen Gebührensätze von BEMA (Basis: VdAK-Punktwerte), GOZ und GOÄ bei den einzelnen Leistungen gegenüber.

              Vergleich GOZ/GOÄ und Gesetzliche Krankenkassen (2004; sog. "Bayern-Tabelle", PDF)

[ Quelle: FVDZ ]

 Basics: BEMA, GOZ im Lexikonteil

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5.) Natürliche Geschmacksverstärker - das Geheimnis der Fleischbrühe

(aid) - Was gibt einer guten Rinderbouillon diesen kräftigen, unverwechselbaren Geschmack? Forscher des Institutes für Lebensmittelchemie der Universität Münster wollten es ganz genau wissen und zerlegten die Brühe in ihre chemischen Einzelteile. Bei der aufwändigen Geschmacksanalyse blieb schließlich nur ein einziger bisher unbekannter Stoff übrig: eine Verbindung aus Zucker und der Aminosäure Alanin. Alapyridain nannten die Forscher die Substanz, die selbst nach nichts schmeckt, aber den Geschmack sowohl süßer als auch salziger und pikanter Speisen verstärken kann. Als erster bekannter Stoff, der mehrere Geschmackssinne beeinflusst, könnte die Neuentdeckung künftig bei der Herstellung von Lebensmitteln mit weniger Zucker, Süßstoff, Salz oder Geschmacksverstärkern wie Glutamat zum Einsatz kommen. Obwohl wissenschaftlich nicht erwiesen, wird Glutamat mit Gesundheitsstörungen wie Asthma, Migräne und allergischen Reaktionen in Verbindung gebracht. Das so genannte "Chinarestaurant-Syndrom" (Unverträglichkeitsreaktionen nach dem Besuch) wird auf den hohen Glutamatgehalt der verzehrten Speisen zurückgeführt. Menschen, die nach dem Anbruch einer Chipstüte ihren Appetit nicht mehr zügeln können, verspricht Alapyridain ebenfalls Erleichterung, denn entgegen anderen Geschmacksverstärkern sorgt es nicht für wachsendes Verlangen nach einem Nahrungsmittel. Mögliche unerwünschte Nebenwirkungen sind noch nicht erforscht.
[ Quelle: Ruth Blettenberg, http://www.aid.de ]

 Basics: Geschmack im Lexikonteil

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6.) Begriffsverwirrungen um "Bürgerversicherung" und "Kopfpauschale"

Aus der Politik ist zur genüge bekannt, dass häufig mit geschickt gewählten Formulierungen dem Bürger etwas "vorgegaukelt" wird, was gar nicht so geplant ist. Auf dem Gesundheitssektor waren dies in den letzten Jahrzehnten immer wieder Schlagworte wie "Gesundheitsreformgesetz" oder "Gesundheitsreform 2000", welche den sprachlichen Eindruck erweckten, als gäbe es nun endlich die große und notwendige Reform. In der Praxis wurde aber an den kostentreibenden Strukturen wenig geändert und so folgte ein "Reförmchen" dem anderen. Seit etwa einem halben Jahr tauchen nun zwei neue Begriffe in der sozialpolitischen Diskussion auf, die wieder nur Worthülsen sind, denn über die eigentlichen Inhalte und Konsequenzen wird nur wenig geredet. Der FVDZ schreibt in seinem NewsLetter dazu:

Eine Umfrage von TNS Emnid - im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) - bestätigte zum wiederholten Male, dass der Begriff "Buergerversicherung" in der Bevölkerung überwiegend positive Assoziationen auslöst. Nur wenige wissen allerdings über die Inhalte und Folgen des von Rot/Grün präferierten Modells für eine Finanzierungsreform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Bescheid. Geht es um Detailfragen, sprechen sich nämlich paradoxerweise 68 Prozent der Interviewten für mehr Eigenverantwortung und "eine einheitliche Pauschalprämie für alle Versicherten mit einem Steuerausgleich für die sozial Schwächeren aus", was nichts anderes als das Prinzip der Kopfpauschalen ist. Weitere relevante Ergebnisse der Untersuchung sind u.a.:
  Nur noch 50 Prozent sind mit dem Gesundheitssystem zufrieden (Dezember 2003: 65 Prozent).
  73 Prozent halten die Praxisgebühr für unangemessen.
  40 Prozent haben im ersten Halbjahr 2004 wegen der Praxisgebühr einen Arztbesuch verschoben, weitere 40 Prozent ganz darauf verzichtet.
Außerdem fordern 89 Prozent, dass medizinische Innovationen stärker in der GKV berücksichtigt werden sollen. Dieser ausgeprägte Wunsch nach Zugang zum medizinischen Fortschritt (moderne Behandlungsformen, innovative Medikamente) wird durch eine aktuelle Emnid-Umfrage - im Auftrag des Pharmaunternehmens Janssen-Cilag - mit 87 Prozent fast punktgenau bestätigt.

[ Quelle: FVDZ-NewsLetter vom 9.8. ]

 Basics: Bürgerversicherung, Kopfpauschale im Lexikonteil  im Lexikonteil

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7.) Milli-Methas Reise in den Körper

Warum knurrt der Magen? Wie entstehen Darmwinde? Die kleine Milli-Metha will es ganz genau wissen. Sie begibt sich mit ihrer Flugmaschine, dem "Pilotöff", auf Entdeckungsreise durch den Körper eines Riesen. Dabei lernt sie den Aufbau des Körpers kennen und verfolgt den Weg der Nahrung. Zum Beispiel Korks, den Magen, der so empfindlich ist. Oder Klothilde, Herrscherin des Dickdarms, die gerne viel Wind macht. Außerdem findet sie alle Teile für die Goldene Ernährungs-Pyramide und versteht, warum es - natürlich nicht nur für Riesen - so wichtig ist, ausgewogen zu essen. "Kalter Walter", der Kühlschrank, hat außerdem noch ein paar tolle Spiele parat, die Kreativität, Reaktionsschnelligkeit und Merkfähigkeit fördern.
Mit Spielen, Spaß und Spannung lernen Kinder alles über (gesunde) Ernährung und die Verdauungsorgane des Menschen. Lehrkräfte bekommen eine Menge Material für den Unterricht mitgeliefert.


[Weitere Infos: http://www.lehrer-online.de/dyn/9.asp?url=410778.htm  oder
                         http://www.aid.de/shop/shop_detail.php?id=2779 ]

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8.) Hick-Hack um den Zahnersatz - es geht um mehr

Da hat man sich in 2003 monatelang über den Zahnersatz ab 2005 und seine Beitragshöhe gestritten, mit zweifelhaften Zahlen operiert, sich endlich zusammengerauft und diesen Kompromiss in ein Gesetz gefasst und bevor nun die Auswirkung dieses Gesetzes - dem Sozialgesetzbuch V - für den Zahnersatz in Kraft tritt, sagt man "Ätsch - war nichts"; so wie es z.Zt. aussieht: Außer Spesen nichts gewesen - es bleibt alles beim Alten. Ein Trauerspiel, mit dem unsere Sozialpolitiker zum wiederholten Male zeigen, wie wenig Verlass nicht nur auf ein Wort, sondern auch auf einen Gesetzestext ist.  Denn im oben erwähnten Sozialgesetzbuch wurde die Herausnahme des Zahnersatzes aus der Krankenversicherung festgelegt und dafür eine Pflicht-Zusatzversicherung vorgeschrieben. Und so sagt dann auch der für seine klaren Worte bekannte 1. Vorsitzende des ärztlichen Marburger Bundes, Dr. Montgomery, gegenüber dem Berliner Tagesspiegel "Da treffen sich die Sozialromantiker aller Parteien und wollen etwas abschaffen, bevor es eingerichtet ist. Bei dem Zahnersatz-Modell handle es sich um einen Versuch, die Kopfpauschale im Kleinen auszutesten. Wenn dieser Versuch jetzt blockiert werde, stecke dahinter offenbar „nur die Angst, dass er sich gut entwickeln könnte“. Und Ulla Schmidt hatte auch gleich entsprechendes parat: "Nach meinem Vorschlag wird eine Frau mit 500 Euro Rente einen Euro im Monat für den Zahnersatz zahlen. Nach dem Vorschlag der Union sechs bis sieben Euro". Prompt meint die niedersächsische Gesundheitsministerin Ursula von der Leyen dazu: "Man muss den Mut haben, die Dinge zu lassen, wie sie sind". So sieht es z.Zt. (Ende August) so aus, dass die bereits beschlossene Ausgliederung des Zahnersatzes aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen entweder auf die Zeit nach 2006 verschoben, oder zusammen mit einer Reform des Krankengeldes Mitte 2005 eingeführt wird - wenn nicht schon Morgen wieder ein anderer Beschluss durch die Landschaft geistert.
So wundert denn auch nicht der Kommentar des Präsidenten der Bundeszahnärztekammer: Dr. Dr. Jürgen Weitkamp, der damit Irritation und Unverständnis ausdrückt: "Wie soll man dazu stehen, wenn 90 Prozent aller Abgeordneten des Deutschen Bundestages einem Gesetz zugestimmt haben, von dem klar war, dass es einen Paradigmenwechsel herbeiführen werde, dann bei der Umsetzung aber wieder zurückzucken? Dieser fehlende politische Stil, die mangelnde Standfestigkeit, eine einmal getroffene Entscheidung dann auch tatsächlich umzusetzen, müssen die Bürger zwangsläufig verunsichern. Und dann darf man sich über entsprechende Reaktionen nicht wundern. Die ganze Idee von der Ausgliederung des Zahnersatzes sei doch nicht aus einer Bierlaune heraus entstanden nach dem Motto: Probieren wir jetzt einfach mal was Neues. Dahinter steht der überfällige Versuch, die verkrusteten Strukturen des Gesundheitssystems vorsichtig aufzubrechen und eine neue Form solidarischer Finanzierung zu finden. Nur so lässt sich ein solches System auf Dauer doch am Leben erhalten", erklärte Weitkamp und zieht einen eigenen Vergleich zur Echternacher Springprozession: "Heute vor, morgen zurück und übermorgen zur Seite weg".
Interessant und den Hintergrund beleuchtend, was in diesem Zusammenhang einer schreibt, der als Vorstandsvorsitzender der größten Betriebskrankenkasse Deutschlands die eigentlichen Gründe kennen sollte:

(ots) - Die Vorstellungen des Bundesgesundheitsministeriums zu den Kosten der künftigen Zahnersatzversicherung stiften neue Verwirrung. "Entweder hat das Ministerium falsch gerechnet oder Ulla Schmidt strebt eine paritätische Finanzierung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern bei der Zahnersatzversicherung an", sagte Ralf Sjuts, Vorstandsvorsitzender von Deutschlands größter Betriebskrankenkasse, der Deutschen BKK. Schmidt hatte angekündigt, der Maximalbeitrag liege bei 6,98 EUR, bzw. mache maximal 0,4 Beitragssatzpunkte aus. Bei diesem Satz läge der Monatsbeitrag an der Beitragsbemessungsgrenze (3487,50 EUR) aber bei 13,96 EUR. "Die rund Sieben Euro für den Versicherten werden also nur fällig, wenn der Arbeitgeber die andere Hälfte bezahlt. Damit gäbe die Regierung die Position auf, die Lohnnebenkosten weiter zu reduzieren."
Schmidt müsse ihre Position präzisieren, fordert Sjuts. Neben der Beitragshöhe stehe nach wie vor die Rolle der privaten Krankenversicherung in Frage. Unklar sei, ob die privaten Versicherer Vollpolicen anbieten können, die befreiende Wirkung für gesetzlich Krankenversicherte haben, die dann ihren Zahnersatz ein Leben lang privat abwickeln müssen. "Wir brauchen endlich Klarheit bei dieser Reform und dazu gehört Berechenbarkeit der Politik. Der Zahnersatz hat sich längst zu einem Systemstreit zwischen den Verfechtern von Prämien- oder Umlagesystem entwickelt. Die Verbraucher wollen aber endlich Klarheit", so Sjuts.
Sjuts kritisierte auch das Vorgehen auf Seiten der Sozialversicherungsträger, etwa den Beitragseinzug für Zahnersatz bei den Rentnern. Es sei ein instrumenteller Streit, wenn die Rentenversicherungsträger behaupten, sie könnten keine elektronische Buchungsanpassung für einen Pauschalbetrag vornehmen und die Spitzenverbände der GKV mit dadurch ausgelösten 250 Millionen Euro Mehrkosten bei der Beitragserhebung argumentierten. "In der Gemächlichkeit beim Umgang mit diesen Herausforderungen liegt das eigentliche Problem. Jedes Argument lässt sich trefflich von Freund und Feind drehen und wenden und verlängert den Stillstand auf den wichtigsten Reformfeldern."

Die "Rheinische Post" ("RP" vom 23.8; zitiert nach FVDZ) kommentierte die insbesondere von SPD und CSU verursachten öffentlichen Diskussionen über eine eventuelle Rücknahme der gesetzlichen Regelungen zum Zahnersatz wie folgt:

"Man muss sich die Zahnersatz-Argumentation auf der Zunge zergehen lassen: Wenn von jedem einzelnen Versicherten derselbe Einheitsbeitrag erhoben wird, entstehen angeblich gigantische Bürokratiekosten. Wenn aber für jeden einzelnen das Einkommen ermittelt werden muss, davon Freibeträge abzuziehen sind und schließlich ein je nach Ergebnis höherer oder niedrigerer Beitrag verlangt werden muss, dann ist das scheinbar ohne zusätzliche Bürokratie zu machen. Für diese originelle Logik braucht man eine spezielle Sehhilfe: Die Strukturbrille von Ulla Schmidt und Horst Seehofer. Die beiden haben offenbar gemerkt, dass die Einheitsprämie für Zahnersatz wie ein Kuckucksei im Nest des Gesundheitssystems liegt. Denn damit hält ein Denken Einzug, nach dem die Leistung über die Beiträge entscheidet und nicht mehr das Einkommen..."

 Basics:  Gesundheitsreform  im Lexikonteil

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9.) Medikamente im und durch das Internet
a)  - ein Leitfaden

Das Internet bietet eine kaum mehr überblickbare Informationsflut über Arzneimittel an. Weltweit gesehen würden sehr viele Websites keiner kritischen Begutachtung durch Fachleute standhalten. Gleiches gilt für Millionen von Seiten über medizinische Leistungen und Behandlungen. Für Laien ist es schwierig, korrekte von unzuverlässigen Informationen zu unterscheiden. Der neue Internetleitfaden der Schweizer Firma Swissmedic zum Thema Arzneimittel im World Wide Web (downloadbar als PDF-Datei) stellt die wichtigsten Kategorien von Informationsquellen vor und liefert eine Kurzbeurteilung über deren Verlässlichkeit. Zusätzlich gibt eine Checkliste Anhaltspunkte, wie sich eine Website kritisch überprüfen lässt. Der Laie wird so in die Lage versetzt, seriöse von unseriöser Information zu unterscheiden. Der Internetleitfaden wurde von Swissmedic in Zusammenarbeit mit einer Expertengruppe des Europarats verfasst und auf schweizerische Verhältnisse angepasst, die aber auch durchaus auf deutsche Gegebenheiten übertragbar sind.

[ weitere Infos: http://www.swissmedic.ch/ ]

b)  - Experte beantwortet alle Fragen rund ums Arzneimittel

Habe ich das richtige Medikament? Gibt es Empfehlungen? Wie steht es mit Wechselwirkungen? Auf www.apotheke.com darf jetzt nachgefragt und diskutiert werden. Ab sofort gibt es bei http://www.apotheke.com, dem Gesundheitsportal mit Apothekenkompetenz und Bestellfunktion, ein Internetforum für alle Fragen rund um das Arzneimittel. Das neue "Forum Arzneimittel" ist für jeden zugänglich und bietet als zusätzliches Plus eine kompetente Moderation und Kommentierung durch einen erfahrenen Experten. Als Moderator und Experte für das Forum konnte GEHE den selbstständigen Apotheker Friedrich W. Schomber, Inhaber der Bilstein Apotheke in Edermünde, gewinnen. Schomber besitzt bereits langjährige Moderationserfahrung im Internet und wird die Beiträge im Forum kompetent beantworten.
Der Zugriff auf das "Forum Arzneimittel" erfolgt direkt auf der Startseite http://www.apotheke.com unter dem Menüpunkt "Wissen". Innerhalb des Forums kann jeder Nutzer seine Fragen und Antworten in den Diskussionsbereich einstellen und sich mit dem Experten und anderen apotheke.com-Usern über Arzneimittelthemen via Internet unterhalten.

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10.) Per SMS schnell die nächste Notapotheke finden

Zahnschmerzen oder Fieber kommen gerne zum unpassendsten Moment - abends, nachts oder am Wochenende, wenn kein Arzt erreichbar ist und die Apotheke um die Ecke schon längst geschlossen hat. Mit t-info findet man im Handumdrehen die nächstgelegene Notdienstapotheke. Dazu verschickt man einfach eine Kurznachricht mit dem Stichwort "Notapotheke" per SMS.
Bei einer plötzlichen, schweren Erkrankung ist keine Zeit zu verlieren. Wenn man nicht gleich den Rettungsdienst anrufen will, muss wenigstens so schnell wie möglich die Adresse einer geöffneten Apotheke her. Die SMS-Auskunft  hilft weiter: Wer mit dem Handy eine Kurznachricht mit dem Suchbegriff "Notapotheke" an die Kurzwahl t-i-n-f-o (Ziffernfolge 84636) schickt, erhält binnen Sekunden die Adressen der Apotheken, die im näheren Umkreis Notdienst haben. Möglich macht es die Lokalisierungsfunktion: Um den Dienst zu nutzen, muss man den Standort seines Mobilfunkgerätes vorher lediglich per Tastendruck ermitteln lassen. t-info nennt dem Suchenden dann neben der Adresse auch die genauen Öffnungszeiten und die Telefonnummer. Pro Abruf kostet der Service 69 Cent.
Mit t-info SMS kann man eine Vielzahl von Adressen im Umkreis aus den unterschiedlichsten Branchen abfragen - und das in allen deutschen Mobilfunknetzen. Wer beispielsweise einen Geldautomaten in der Nähe sucht, gibt "Geld" als Kurznachricht ein und schickt sie an t-info, "Parken" steht für die Suche nach dem nächsten Parkhaus und mit "Fisch" etwa findet sich das Fischrestaurant in der Nähe. Die komplette Liste gibt es, wenn man ein "L" (für Liste) als SMS-Text an die 84636 schickt.

[
Weitere Infos: E-Mail: antonio.demitri@telekom.de , http://www.t-info.de  
]

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11.) Akademie für kosmetische Chirurgie e.V. warnt vor dauerhafter Faltenbeseitigung

In Deutschland werden seit ca. 8 Jahren Faltenunterspritzungen mit nichtresorbierbaren Materialien angeboten. Diese meist mit Acrylderivaten vorbereiteten Injektionen werden mit der Hoffnung unter die Falten gespritzt, dass diese für immer beseitigt werden. Einmal eingebracht, können diese Fremdkörper nicht problemlos aus dem injizierten Gewebe entfernt werden. Mit der Zeit bildet sich um den Fremdkörper ein Narbengewebe mit der entsprechenden Kapselbildung. Diese werden im fortgeschrittenen Alter der Patienten tast- und evtl. sichtbar, da das nichtresorbierbare Material keinem dem menschlichen Gewebe entsprechendem Alterungsprozess unterliegt.
Durch Akne, Pickel oder entzündliche Reaktionen im Rahmen von Verletzungen der Haut oder Zahnfleischentzündungen, welche übergreifen können, unterliegt die Gesichtshaut einer permanenten Aussetzung von Erregern, wodurch nicht selten ebenfalls eine Entzündung dieser Fremdkörper im Gesicht beobachtet wird.
Obwohl in Deutschland dauerhafte Faltenunterspritzungen noch zugelassen sind, wurde in einigen europäischen Ländern die Verwendung dieser Materialien, wie zuletzt in der Schweiz, für kosmetische Zwecke verboten.
Als Europäische Akademie für kosmetische Chirurgie e.V. wollen wir die Patienten auf diese Tatsache hinweisen. In manchen Fällen können diese Verhärtungen nur mittels Operationen entfernt werden, welche Narben im Gesicht zur Folge haben können. Nichtresorbierbare, dauerhafte Materialien zur Faltenunterspritzung sollten deshalb unbedingt vermieden werden.

[ Quelle: http://www.europeancosmeticsurgery.org  ]

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12.) Bitterschokolade stärkt die Gefäße - herzschützenden Wirkung des Kakao

Kakao und Kakaoprodukte sind seit Jahrhunderten weltweit nicht nur wegen ihrer kulinarischen Vorzüge beliebt, in der traditionellen indianischen Medizin galt Kakao auch als magische und heilende Pflanze. Vielleicht gar nicht zu unrecht, wie jetzt die moderne Forschung zeigt. Denn Untersuchungsergebnisse haben in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt, dass dunkle Schokolade einen hohen Gehalt an Flavonoiden aufweist. Diese natürlichen Antioxidantien können bis zu einem gewissen Grad die negativen Auswirkungen von so genanntem oxidativen Stress neutralisieren, der in der Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten eine ungünstige Rolle spielt. Damit wird dunkle Schokolade in der Vorstellung von Wissenschaftlern vom wohlschmeckenden Genussmittel zu einem wertvollen, gesundheitsförderlichen Lebensmittel.
Abgeklärt ist allerdings noch nicht, inwieweit dieser zusätzlich Schokoladenkonsum eine erhebliche Gewichtszunahme bewirkt - die schädigende Wirkung auf die Zähne ist ja schon hinreichend bekannt.


Dunkle Schokolade stärkt die Blutgefäße: Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie, die auf dem Kongress der Europäischen Kardiologengesellschaft (ESC) in München vorgestellt wurde. Die Flavonoide des Kakao, berichteten griechische Herz-Spezialisten, verringern oxidativen Stress in den Zellen und verbessern über mehrere Stunden die Funktion des Endothels, einer für die Herzgesundheit wichtigen Zellschicht an der inneren Oberfläche der Blutgefäße.
"Wenn wir den Studienteilnehmern 100 Gramm dunkle Schokolade gaben, war ihre Gefäßfunktion deutlich verbessert. Und dieser Effekt dauerte üblicherweise mehr als drei Stunden an", berichtete Studienleiter Dr. Charalambos Vlachopoulos, Herz-Spezialist an der Medizinischen Universität in Athen. Bei gesunden jungen Erwachsenen, so zeigte sich im Detail, verbessert der Konsum von Schokolade mit hohem Kakao-Gehalt die so genannte Endothelfunktion deutlich messbar. "Diese Ergebnisse sind sehr bedeutsam, weil die Endothelfunktion ein 'Spiegel' des gesamten kardiovaskulären Systems ist", erklärte Dr. Vlachopoulos. "Ist die Funktion des Endothels der Arterien beeinträchtigt, so gilt das als zusätzlicher Risikofaktor - neben den klassischen Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck oder zu hohen Blutfettwerten." Das Endothelium beinhaltet eine dünne Zellschicht, die die innere Oberfläche aller Blutgefäße bedeckt, und unter anderem für die Elastizität der Gefäßwände verantwortlich ist und das Zusammenklumpen von Blutplättchen verhindern soll.

[ Quelle:  B & K - Bettschart und Kofler Medien- und Kommunikationsberatung GmbH; cdormer@escardio.org  ]

17.) Zum Schluss: Standesgemäß

 1. Der Gärtner beißt ins Gras.
 2. Der Maurer springt von der Schippe.
 3. Der Koch gibt den Löffel ab.
 4. Der Turner verreckt.
 5. Den Elektriker trifft der Schlag.
 6. Der Pfarrer segnet das Zeitliche.
 7. Der Spachtelfabrikant kratzt ab.
 8. Der Schaffner liegt in den letzten Zügen.
 9. Der Beamte entschläft sanft.
10. Der Religiöse muss dran glauben.
11. Der Zahnarzt hinterlässt eine schmerzliche Lücke.
12. Der Gemüsehändler schaut sich die Radieschen von unten an.
13. Der Fechter springt über die Klinge.
14. Die Putzfrau kehrt nie wieder.
15. Der Anwalt steht vor dem jüngsten Gericht.
16. Der Autohändler kommt unter die Räder.
17. Der Kfz-Mechaniker schmiert ab.
18. Der Förster geht in die ewigen Jagdgründe ein.
19. Der Gynäkologe scheidet dahin.
20. Der Schornsteinfeger erbleicht.
21. Der Rabbi geht über den Jordan.
22. Der Optiker schließt für immer die Augen.
23. Der Eremit wird heim gerufen.
24. Der Tenor hört die Englein singen.
25. Der Spanner ist weg vom Fenster.
26. Dolly Buster nippelt ab.
27. Die Fingernagelmodellistin hängt ihr Leben an den Nagel.
28. Der Windows - Benutzer stürzt ab.
29. Der Uhrmacher sieht seine Zeit ablaufen.

[ aus : http://www.drugster.com/anarcho/gut-gestorben.htm ]

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