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Zahnärztlicher NewsLetter Nr.
9/2005/ 1. September 2005
Wenn der NewsLetter diesmal schon erheblich früher erscheint, so hat
dies seinen Grund darin, dass sich die Redaktion bis Anfang September auf
dem Zahnärzte-Weltkongress in Montreal befindet und wir das Risiko nicht
eingehen wollten, mehrere tausend Mails aus einem fremden Land zu
versenden. Die Oktober-Ausgabe erscheint dann wieder zum gewohnten Termin.
Wir hoffen, dass wir Ihnen wieder Interessantes zum Lesen anbieten können.
Ihre ZahnNewsLetter-Redaktion
Inhalt
1.)
Welche
Schallzahnbürste ("Sonic Zahnbürste") ist empfehlenswert?
2.) Moderne Zahnheilkunde
setzt auf Prophylaxe und Früherkennung
3.) US-amerikanische Zahnärzte warnen:
Modedroge "Crystal Meth" beschädigt das Gebiss
4.)
Zahncreme Konzentrat
von One Drop Only mit "sehr gut" bewertet
5.)
Neue Atemwegs-Viren sind aggressiver als gedacht
6.)
Reise-Krankenversicherungen registrieren immer häufiger
Betrugsversuche
7.)
Klinikvergleich im Internet
8.)
Missbrauch im Gesundheitswesen vorbeugen
9.) Tolle Knolle gleich
Energiebombe? - Versteckten Fetten bei Kartoffelprodukten auf der
Spur
10.)
Umfrage: Arztberuf hat hohes Ansehen –
Politiker-Image immer schlechter
11.)
Der
ultimative Wahltest
12.)
Zeitschrift ELTERN: Das sind die
schlimmsten Zahnsünden bei den Kleinen
13.)
Tabuthema Mundgeruch
14.)
Zum Schluss:
Schlafende Frauen zu küssen ist verboten
1.)
Welche Schallzahnbürste ("Sonic
Zahnbürste") ist empfehlenswert?
Elektrische Zahnbürsten sind IN und bei richtiger
Anwendung in vielen Fällen den Handzahnbürsten überlegen. Doch das
ehemals rotierende oder oszillierende Prinzip einer Elektrischen der
1. Generation wird seit Jahren durch Techniken auf Schallbasis
verdrängt. Diese "Sonic Zahnbürsten" sollen eine Reinigung auch an
schwer zugänglichen Stellen noch besser bewirken und auch einen
anregenden Effekt auf das Zahnfleisch haben. Eines haben die
Sonic-Bürsten der neusten Generation gemeinsam: Sie sind in der
Anschaffung und z.T. auch im täglichen Betrieb nicht ganz billig. Da
sollte schon vor einem Kauf die richtige Entscheidung getroffen
werden.
Einen ersten großen Vergleichstest der 6 gängigen Marken - Sonicare
elite™, Sonicmax™, Synchro-Sonic plus™, Sonic Plakaway©, Weltec© und
Sonic Complete™ wurde am Universitätsklinikum Ulm durchgeführt und in
den
Zahnärztlichen
Mitteilungen (ZM) am 1.8. veröffentlicht. In der Diskussion
heißt es dazu:
"Wer sich eine elektrische Zahnbürste zulegen möchte, kann aus einem
sehr vielfältigen Angebot auswählen. Sonic Zahnbürsten gehören in
jüngster Zeit zu den stark umworbenen Bürsten. Im Vergleich zu
konventionellen Zahnbürsten sind Sonic Zahnbürsten in der Anschaffung
(und bei der Sonicare™ auch im Unterhalt) um ein vielfaches teurer. Im
Test wurden sechs der aktuellen Schallbürsten getestet. Keine konnte
absolut zufrieden stellen. Bei Produktpreisen von teilweise deutlich
über 100 Euro sind bei jeder Zahnbürste dennoch Mängel vorhanden. Bei
dieser Preisklasse sind problematische Schmutznischen, veraltete
Akkus, nicht abgerundete Borsten und korrodierende Austauschköpfe
schwerlich zu erklären. Durch den Test ist klar geworden, dass für die
simplen und preisgünstigen Produkte keine Empfehlung ausgesprochen
werden kann. Mit der Technik der sehr schnell schwingenden Bürsten
waren alle Probanden sehr zufrieden. Dringend erforderlich ist, dass
die Firmen die Produkte noch einmal überarbeiten und sie hinsichtlich
der besprochenen Mängel verbessern."
Den gesamten Bericht mit ausführlicher Besprechung der Vor- und
Nachteile der verschiedenen Typen können Sie im Internet unter:
http://www.zm-online.de/
nachlesen.
Basics:
elektrische Zahnbürste, Mundhygiene auf
www.zahnwissen.de
2.)
Moderne Zahnheilkunde setzt auf
Prophylaxe und Früherkennung
Gesunde und schöne Zähne ein Leben lang sind heute
dank einer prophylaxeorientierten Zahnheilkunde keine Utopie mehr,
aber in Deutschland noch zu selten Realität. Hauptgründe für
frühzeitigen Zahnverlust sind Karies und Parodontitis
("Parodontose"). Gegen beide Erkrankungen kann man gezielt
vorgehen, denn ihre Ursachen sind bekannt: Bakterien. Sie bilden einen
Belag, auch Plaque oder Biofilm genannt, der fest an den Zähnen
haftet. Die darin verankerten Kariesbakterien produzieren aus
Kohlenhydraten, vor allem aus Zucker, zahnschädigende Säuren. Andere
Bakterien lösen Entzündungen des Zahnfleischs aus. Diese Entzündungen
müssen rechtzeitig behandelt werden, damit sie nicht auf das Zahnbett
übergreifen. Durch eine regelmäßige Zahn- und Mundhygiene, die
professionelle Entfernung des Zahnbelags mindestens einmal jährlich,
eine zahngesunde Ernährung und eine gesunde Lebensweise ist eine
Vorbeugung von Karies und Parodontitis möglich. Doch dies allein
reicht nicht immer aus.
Warum kann trotz einer regelmäßigen Zahn- und Mundhygiene dennoch
Karies eintreten? Es ist tückisch: Karies kann sich auch unter einer
gesund erscheinenden Zahnschmelzoberfläche im Dentin (Zahnbein)
bilden. Eine solche "versteckte Karies" ist mit bloßem Auge nicht zu
erkennen und selbst mit Sonden und Röntgenaufnahmen nur schwer zu
diagnostizieren.
Die Diagnose-Möglichkeiten haben sich heute jedoch soweit verbessert,
dass selbst versteckte Karies schnell und sicher erkannt werden kann.
Möglich ist dies durch eine welt-weite Neuheit, die Verbrauchern in
jedem Lebensalter zugute kommt: Ein neues Lasergerät scannt den Zahn
in wenigen Minuten ohne Beschädigungen, Strahlenbelastung und
Schmerzen. Das ist High-Tech im Mund: Mit dem neuen, kabellosen
Spezial-Laser wird Licht auf die Zähne geleitet und die Reflexion
gemessen. Denn gesunde Zahnsubstanz reflektiert das Licht anders als
kranke. Durch das unterschiedliche Leuchtverhalten (Fluoreszenz)
werden kariöse Stellen erkannt. Es geht gleichzeitig keine gesunde
Zahnsubstanz verloren, weil der Zahnarzt nicht die Zahnoberfläche mit
seinen Instrumenten ankratzen muss, um die kariösen Stellen zu
entdecken. Das neue, prophylaxeorientierte Verfahren bietet für
Verbraucher und besonders ängstliche Patienten erstmals die
Möglichkeit, versteckte Karies schnell, einfach und sicher zu
diagnostizieren. Selbst feinste Läsionen und Karies in
Zahnzwischenräumen können so frühzeitig aufgespürt werden.
Die moderne Zahnheilkunde ist prophylaxeorientiert und setzt auf
Früherkennung. Werden Karies und Parodontitis rechtzeitig bemerkt,
können sie meistens einfach und ohne größere Schäden an Zähnen und
Zahnfleisch behandelt werden. Eine sorgfältige Zahn- und Mundhygiene,
eine zahngesunde Ernährung und die Vorsorgeuntersuchungen zweimal
jährlich in einer prophylaxe- und verbraucherorientierten
Zahnarztpraxis lohnen sich also. Denn innerhalb der Prävention, die
ein Leben lang möglich und nötig ist, bildet die Kariesfrüherkennung
eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt der Zähne bis ins hohe
Alter.
[Weitere Infos auf
www.rundum-zahngesund.de / Homepage der Sektion
Zahngesundheit im Deutschen Grünen Kreuz e.V. ]
Basics:
Kariesdiagnostik,
Prophylaxe auf
www.zahnwissen.de
3.)
US-amerikanische Zahnärzte warnen:
Modedroge "Crystal Meth" beschädigt das Gebiss
Die US-Droge "Crystal Meth" verursacht bei vielen Konsumenten kariöse
Zähne. Das berichten amerikanische Zahnärzte. Ein großes Problem bei der
Bekämpfung: Die Droge ist billig und kann mit wenig Aufwand selbst hergestellt
werden.
Für die massiven Auswirkungen von "Crystal Meth" auf das Gebiss machen die
Zahnärzte in den USA mehrere Faktoren verantwortlich: Zum einen lasse die Droge
den Speichelfluss, der normalerweise ein Schutz gegen Karies sei, versiegen.
Zudem wecke sie den Appetit auf zuckrige Getränke, deren synthetische
Bestandteile sehr aggressiv für die Zähne sein könnten. Hinzu komme, dass die
Konsumenten im Rausch ihre Zahnpflege vernachlässigten.
Inzwischen sind im Internet Rezepte verfügbar, wie sich die Droge aus frei
verkäuflichen Mitteln, wie beispielsweise Ammoniak und aus Mitteln gegen
Erkältung, herstellen lässt. "Crystal Meth" kann als Pulver durch die Nase
gezogen, geraucht oder gespritzt werden. Konsumenten werden euphorisch, fühlen
sich stark und können längere Zeit ohne Schlaf auskommen.
Ein Ausschuss des US-Senats prüft nun, ob der freie Bezug von Erkältungs- und
Allergiemedikamenten mit dem Wirkstoff Pseudoephedrin eingeschränkt werden soll.
Pseudoephedrin gilt als eine der entscheidenden Zutaten von "Crystal Meth".
Die Droge ist auch unter den Namen "Yabaa" oder "Crystal-Speed", in Europa
ebenfalls unter dem Namen "Thaipille" bekannt.
http://www.ramiworld.de/
[ Quellen :
zm-online , eigene Recherchen ]
4.) Zahncreme Konzentrat von One Drop
Only mit "sehr gut" bewertet
Das Magazin Öko-Test kommt in seiner aktuellen Ausgabe von Juli
2005 zu dem eindeutigen Ergebnis: One Drop Only medizinisches
Zahncreme Konzentrat erhält erneut die Bestnote „sehr gut“. Getestet
wurden 10 antibakterielle Zahnpasten, das begehrte Prädikat "sehr
gut" wurde dabei nur zwei Mal vergeben.
Die Tester von Öko-Test legten in ihrer Untersuchung nicht nur Wert
auf die Wirksamkeit der getesteten Zahncremes, sondern vor allem
auch auf die Verträglichkeit und Unbedenklichkeit der Inhaltsstoffe.
Wie bereits 2001 erhielt das One Drop Only medizinisches Zahncreme
Konzentrat die Bestnote.
Das Berliner Unternehmen verzichtet völlig auf das hautreizende
Schäumungsmittel Natriumlaurylsulfat und auf PEG/PEG-Derivate, die
die Haut für Fremdstoffe durchlässiger machen können. Anstelle von
gesundheitsgefährdenden, chemischen Zusatzstoffen zur Abtötung von
Keimen enthält das Zahncreme Konzentrat antibakteriell wirkendes,
natürliches Teebaumöl. Auszüge aus Pfefferminze, Nelke und Kamille
sorgen für lang anhaltende Atemfrische. Ein ausgewogener
Fluorid-Anteil schützt den Zahnschmelz und beugt der Entstehung von
Karies medizinisch wirksam vor. Gemäß dem Credo von One Drop Only (=
Nur 1 Tropfen) reicht eine sehr geringe Menge beim Zähneputzen, so
dass die Tube lange hält - und die Umwelt weniger belastet. Die
sparsame Verwendung eignet sich speziell für den kleinen Kopf
elektrischer Zahnbürsten.
[©:
http://www.one-drop-only.de/ ]
Basics: Mundhygiene auf
www.zahnwissen.de
5.)
Neue Atemwegs-Viren sind aggressiver als gedacht
Virale Atemwegsinfekte gehören zu den häufigsten Erkrankungen bei
Kleinkindern. Gerade bei Frühgeborenen oder immungeschwächten
Patienten bleibt es oft nicht bei einem harmlosen Husten, sondern
die Viren können auch auf die Lunge übergreifen - mitunter mit
lebensbedrohlichen Folgen. In den letzten Jahren wurden mehrere neue
Viren identifiziert, die Atemwegserkrankungen auslösen können.
Mediziner und Biologen der Universitäten Bonn und Essen versuchen
nun herauszufinden, wie gefährlich die neu entdeckten Erreger sind.
Anders als ursprünglich gedacht, scheinen sie hinsichtlich ihrer
Aggressivität den altbekannten Atemwegs-Viren in nichts
nachzustehen.
Vor vier Jahren entdeckte ein Mediziner-Team aus Holland ein bis
dahin unbekanntes Virus, das die Atemwege infizieren kann. Nach
aktuellen Schätzungen ist das "Humane Metapneumovirus" (HMPV) für
jeden fünften Atemwegsinfekt bei Säuglingen und Kleinkindern
verantwortlich. Wirklich "neu" ist der Erreger aber nicht:
Inzwischen wurde er bereits in 50 Jahre alten Patientenproben
nachgewiesen. "Das Problem bei unbekannten Viren ist, dass man
häufig einfach nicht weiß, wonach man suchen muss", erklärt der
Bonner Virologe Dr. Oliver Schildgen. "Man findet nur, was man schon
kennt."
Bei nahezu jedem zweiten Patienten mit einem Atemwegsinfekt
fahndeten die Mediziner daher bislang vergeblich nach dem Erreger.
Das HMPV schließt diese Lücke nur zum Teil: In mindestens 20 Prozent
aller Fälle ist die Krankheitsursache nach wie vor unklar. Das
erschwert einerseits die Therapie: "Wenn der Arzt den Erreger nicht
kennt, versucht er es zunächst häufig mit einem Antibiotikum", weiß
Dr. Arne Simon vom Bonner Zentrum für Kinderheilkunde. "Gegen Viren
helfen Antibiotika nicht. Der unbedachte Einsatz kann jedoch dazu
führen, dass gefährliche Bakterien resistent werden."
Gefahr von Mehrfachinfektionen
In Krankenhäusern birgt die Wissenslücke noch eine zusätzliche
Gefahr: "Normalerweise werden stationäre Patienten mit gefährlichen
Infektionskrankheiten isoliert, damit sie nicht andere Kranke
anstecken", erläutert Dr. Simon. "Wenn man nun einfach alle
Patienten mit Atemwegs-Erkrankungen ohne Erregernachweis
zusammenlegt, können sie sich gegenseitig infizieren." Die
Projektpartner wollen daher unter anderem eine schnelle und einfache
Diagnose-Methode für das HMPV entwickeln. Dazu sammeln die Bonner
Kinderärzte Proben von ihren jungen Patienten und dokumentieren den
Krankheitsverlauf. Ein Antikörpertest, den die Bonner und Essener
Virologen entwickeln wollen, soll Aufschluss über den jeweiligen
Erreger geben. "Wir wollen so herausfinden, wie häufig Infektionen
mit dem HMPV wirklich sind und wie gefährlich sie verlaufen", sagt
Oliver Schildgen. "Ein Fernziel ist natürlich auch die Entwicklung
schlagkräftiger Medikamente." In den nächsten zwei Jahren fördert
die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung das Projekt mit insgesamt rund
160.000 Euro.
Keine harmlose Erkältung
Wer Atemwegsinfekte als harmlose Erkältung abtut, unterschätzt die
Gefahr, die von den Erregern ausgehen kann: Vor allem bei
Kleinkindern, deren Immunsystem noch nicht so "fit" ist wie bei
Erwachsenen, können Atemwegsinfekte wie z.B. die vom Influenzavirus
ausgelöste Grippe einen dramatischen Verlauf nehmen; "das geht bis
zum Lungenversagen", erklärt Arne Simon. Besonders gefährdet sind
Frühgeborene, AIDS-Kranke oder Krebspatienten, deren Immunsystem
durch eine Chemotherapie geschwächt ist, aber auch ältere Patienten.
"An Unikliniken, die ja vor allem Schwerkranke behandeln, gehören
bis zu 40 Prozent aller Patienten zu einer der Risikogruppen",
betont der Mediziner. Auch das HMP-Virus scheint nach einer Bonner
Studie aggressiver als zunächst erwartet: "Schwere Verläufe sind
vielleicht sogar häufiger als bei einem weiteren wichtigen Erreger
von Atemwegserkrankungen, dem so genannten RS-Virus", fasst Dr.
Schildgen die Ergebnisse zusammen.
Inzwischen haben die Bonner einen weiteren HMPV-Subtyp gefunden, den
sie ebenfalls genauer untersuchen wollen. Ihr besonderes Augenmerk
gilt aber einem Virus, das erst im April 2004 ebenfalls in den
Niederlanden entdeckt wurde. Wie viele Krankheitsfälle jährlich auf
sein Konto gehen, ist noch unbekannt; auch spricht nichts für eine
extreme Aggressivität. Die Forscher ließ jedoch aufhorchen, dass der
neue Erreger zu den so genannten Coronaviren gehört - die SARS-
Epidemie wurde ebenfalls von einem Coronavirus ausgelöst!
[©: Dr.
Oliver Schildgen Institut für Medizinische Mikrobiologie und
Immunologie Universitätsklinikum Bonn Telefon: 0228/287-1697 E-Mail:
schildgen@mibi03.meb.uni-bonn.de oder Dr. Anja Wilkesmann
oder Dr. Arne Simon Zentrum für Kinderheilkunde Telefon:
0228/287-3254 E-Mail:
asimon@ukb.uni-bonn.de ]
6.)
Reise-Krankenversicherungen registrieren immer häufiger
Betrugsversuche
Viele Urlauber versuchen offenbar, sich mit
gefälschten Arztrechnungen aus dem Ausland ihren Urlaub zu
finanzieren: Einem Bericht des "WDR" zufolge, klagen
Reise-Krankenversicherungen zunehmend über Betrugsversuche.
"Die eingereichte Arztrechnung war nahezu perfekt: Die
Gebührenziffern stimmten, der Stempel wirkte echt, die angegebene
Summe für die Behandlung schien plausibel", berichtet der "WDR" im
Internet über einen Betrugsfall. Die DEVK hätte die Summe auch
bezahlt – wäre da nicht die Postleitzahl gewesen: 90210 Beverly
Hills. "Darüber stolperte eine Kollegin von uns, die die
gleichnamige TV-Serie kannte und wusste, dass diese Postleitzahl
erfunden ist", sagt Iris Kluge, Leiterin der Abteilung
Auslandskrankenversicherung bei der DEVK, in dem Bericht. Recherchen
im Internet hätten ergeben, dass das angegebene Krankenhaus nicht
existiere. Das Dokument sei per Computer gefälscht worden, offenbar
von jemandem mit Insiderwissen.
"Mit Fällen wie diesen müssen sich Kluge und ihre Kollegen in
anderen Versicherungen immer häufiger auseinandersetzen: Da versucht
jemand, neuen Zahnersatz im Rahmen einer angeblichen Akutbehandlung
im Ausland abzusetzen. Andere behaupten, im Urlaub böse die Treppe
hinunter gefallen zu sein und wollen die Kosten für eine
Gesichtsoperation erstattet bekommen", heißt es in dem Bericht.
Wieder andere erlägen der Versuchung, wenn sie am fernöstlichen
Strand gegen wenig Geld eine gefälschte Arztrechnung über mehrere
tausend Euro erstehen könnten.
Laut DEVK haben Betrugsfälle dieser Art innerhalb eines Jahres um
etwa 15 Prozent zugenommen. Für Kluge sei ein Motiv die
wirtschaftliche Flaute. "Die Leute wollen in Urlaub fahren, das Geld
ist aber knapper und die Versuchung deshalb größer geworden." Peter
Hemschik vom ADAC glaube dagegen nicht an existenzielle Gründe. Er
wisse von 400 Fällen, in denen der ADAC im letzten Jahr eine Zahlung
verweigert habe. Im Jahr davor seien es nur etwa 300 gewesen.
Dennoch: "Verglichen mit den insgesamt 120.000 Fällen, in denen wir
Beträge erstattet haben, liegen die Missbrauch-Fälle im
Promillebereich."
"Viele Kunden mit Betrugsabsichten sind sich wohl nicht über die
letzten Konsequenzen ihres Handels klar", meint Hemschik vom ADAC,
der mit vier Millionen Policen Deutschlands größter
Auslandskrankenversicherer ist. "Sie denken: Die Versicherung ist
8.000 Kilometer entfernt, wie will sie das kontrollieren." Fakt sei
aber, dass viele Versicherer bei ihren Recherchen in den
Urlaubsregionen auf ein Netz von Kooperationspartnern zurückgreifen
können. "Oft hilft uns die deutsche Botschaft bereitwillig und
kostengünstig", sagt Sabine Wolff, Gruppenleiterin der Abteilung
Auslandskrankenversicherung bei der DKV. Man habe auch die
Möglichkeit, Rechtsanwälte und private Ermittler einzuschalten, die
schnell und ortskundig ermitteln könnten. Zudem hilft der Austausch
von Daten, so manchen Betrüger zu entlarven.
"Fliegt der Schwindel auf, könnten die Konsequenzen ganz
unterschiedlich sein", berichtet der "WDR". Beim ADAC verzichte man
in der Regel auf eine Anzeige. Begründung: Es sei oft sehr aufwändig
und teuer, die Beweise für einen möglichen Betrug zu erbringen. "Wir
lehnen bei zweifelhaften Rechnungen einfach die Zahlung ab. Dann ist
der Fall meist erledigt. Die Leute sehen dann, dass nichts zu holen
ist." Auch für die DKV sei am wichtigsten, einen finanziellen
Schaden zu vermeiden. Sie behält sich zugleich rechtliche Schritte
vor.
Radikaler geht dem Bericht zufolge die DEVK vor. Sie stelle
Strafanzeige und kündige dem Kunden fristlos den Vertrag. Die
Strafen bei einer Verurteilung könnten unterschiedlich hoch sein:
Sie reichten von einer Geldstrafe bis zu mehreren Jahren Haft. Das
hänge auch davon ab, ob jemand schon einmal unangenehm aufgefallen
sei und ob er einen Betrug nur versucht oder ihn wirklich begangen
habe.
[ ©:
Facharzt.de Publishing Services GmbH ]
7.)
Klinikvergleich im Internet
Patienten können sich
seit August über Qualität und Spezialgebiete von Krankenhäusern im
Internet informieren. Auf der Homepage
www.g-qb.de haben
gesetzliche und private Krankenkassen bisher rund 50 Qualitätsberichte
deutscher Kliniken veröffentlicht. Aus den Berichten geht hervor, wie
oft die Kliniken bestimmte Operationen durchgeführt haben und worauf sie
sich spezialisieren. Jedes der mehr als 2000 deutschen Krankenhäuser ist
per Gesetz zur Abgabe eines Qualitätsberichts verpflichtet, der auch für
medizinische Laien verständlich sein soll. Die Kassen wollen diese
Berichte nach und nach auf die Internet-Seite stellen. Dadurch sollen
Patienten die für ihre Krankheit beste Klinik leichter finden können.
[ ©: FVDZ-NewsLetter vom 2.8. / Süddeutsche
Zeitung]
8.)
Missbrauch im Gesundheitswesen
vorbeugen
Studie der Kaufmännischen Krankenkasse
zeigt: Ärzte und Versicherte sehen Vorlage des Personalausweises
zusammen mit Krankenversicherungskarte positiv
ots) - Mehr als 90 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten wären
bereit, den Personalausweis zusätzlich zur Krankenversicherungskarte bei
jedem Arztbesuch vorzulegen. Rund 50 Prozent der niedergelassenen Ärzte
befürworten diese Methode, um Missbrauch vorzubeugen. Das ist das
Ergebnis zweier repräsentativer Untersuchungen der
Marktforschungsinstitute forsa und TNS Infratest Bielefeld im Auftrag
der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH). Für die Studie gaben über 1.000
Versicherte Auskunft zu ihrer Bereitschaft, den Personalausweis in der
Arztpraxis vorzulegen. Die Ärzte wurden dazu befragt, ob sie den Ausweis
ihrer Patienten zum Abgleich der Identität kontrollieren würden.
"Hintergrund der Umfrage ist die zunehmende Gefahr des Missbrauchs von
Krankenversicherungskarten. Durch Schwarzmarkthandel, Diebstahl, Verlust
oder illegalen Verleih von gültigen Versicherungskarten können der
gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) finanzielle Schäden entstehen",
erklärt Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender der Kaufmännischen. Vor
allem in Großstädten hat der illegale Handel mit gültigen
Krankenversicherungskarten zugenommen. Die Vorlage des Personalausweises
ist eine einfache und zugleich kostengünstige Möglichkeit, dieses
Problem in den Griff zu bekommen. Kailuweit: "Zumindest als
Übergangslösung bis zur flächendeckenden Einführung der elektronischen
Gesundheitskarte (eGK) mit Passfoto ist die Ausweis-Vorlage eine
sinnvolle Variante, die ohne großen Aufwand umsetzbar ist."
Zahlen und Fakten
Für die KKH-Studie hat das renommierte Meinungsforschungsinstitut
forsa über 1.000 Personen befragt, die in der GKV krankenversichert
sind. Insgesamt befürworten es mehr als 90 Prozent der Befragten, neben
der Krankenversicherungskarte zusätzlich den Personalausweis beim
Arztbesuch vorzulegen. In Ostdeutschland stimmten sogar 95 Prozent für
die Vorlage des Ausweises. Bei der Staffelung nach Altersgruppen waren
in der Untersuchung mit 94 Prozent vor allem die 31- bis 40-Jährigen für
diese Lösung.
Die Firma TNS Infratest Bielefeld befragte für die Untersuchung ca. 230
niedergelassene Ärzte. Rund die Hälfte der Mediziner erklärte sich damit
einverstanden, dass in ihren Arztpraxen der Personalausweis der
Versicherten vor der Behandlung kontrolliert wird. Keiner der Ärzte gab
an, dass für die Ausweis-Kontrolle eine zusätzliche Verwaltungsgebühr
notwendig wird. Ein weiteres interessantes Ergebnis der Befragung: Nur
annährend zwei Prozent der befragten Mediziner glauben, dass die
elektronische Gesundheitskarte die Missbrauchsprobleme lösen wird.
"Für uns ist dies ein weiterer Beleg dafür, dass der gigantische
Aufwand, von rund 60 Millionen Versicherten Passfotos einzusammeln und
auf die elektronische Gesundheitskarte zu übertragen, in keinem
Verhältnis zum Nutzen steht", kritisiert der KKH-Chef. Die dafür
notwendigen Kosten von rund 250 Millionen Euro könnten sinnvoller für
die medizinische Versorgung von Patienten verwandt werden, so Kailuweit
weiter.
[ ©: Uljana Klein: Kaufmännische Krankenkasse - KKH;
E-Mail: presse@kkh.de , Internet:
www.kkh.de
]
9.)
Tolle Knolle gleich
Energiebombe? - Versteckten Fetten bei Kartoffelprodukten auf der Spur
(aid) - Der Deutschen liebste Beilage ist immer noch die
Kartoffel. Sie ist nicht nur schmackhaft, sondern auch vielseitig.
Insbesondere bei jüngeren Verbrauchern ist die Vorliebe für Pommes und
andere Kartoffelprodukte ungebrochen. Was viele von uns beim
Kartoffelgenuss jedoch schnell aus den Augen verlieren, ist die
Tatsache, dass sich je nach Zubereitungsart auch der Energiegehalt der
tollen Knolle ändert. Sobald Fett mit ins Spiel kommt - ob zum Garen
oder als Soßendipp - kann aus der Kartoffel schnell eine Energiebombe
werden. Für alle, die aufs Gewicht achten müssen, ist es oft schwierig
zu entscheiden, welche Kartoffelbeilage die richtige ist. Ein kleiner
Überblick soll helfen:
Die Kartoffel selbst ist ein sehr wertvolles und kalorienarmes
Lebensmittel, das als Grundnahrungsmittel und Sattmacher gilt. Den
niedrigsten Energiegehalt haben Pell- und Salzkartoffeln sowie
Kartoffelpüree mit circa 70-80 Kilokalorien (kcal) pro 100 Gramm, denn
die Zubereitung erfolgt ohne bzw. mit wenig Fett. Bratkartoffeln,
Kroketten und Kartoffelpuffer haben einen mittleren Energiegehalt (um
die 100-200 kcal pro 100 Gramm), obwohl sie in Fett gebacken werden.
Richtig voll mit Fett saugen sich aber die Pommes aus der Friteuse und
haben deshalb mit durchschnittlich 270 kcal pro 100 Gramm auch den
höchsten Energiegehalt. Pommes aus dem Backofen schneiden etwas besser
ab (circa 255 kcal pro 100 Gramm). Sie werden zwar auch beim Hersteller
vorfrittiert, nehmen beim Rösten im Ofen aber kein weiteres Fett mehr
auf. Country Potatoes (frittierte Karfoffelviertel) sind größer als die
Pommes-Stifte und nehmen deshalb nicht ganz soviel Fett auf. Mit
schlechtem Gewissen sollte natürlich niemand essen, egal ob Pommes oder
Schweinshaxe, aber es kommt eben auch auf die Mischung an. Alternativ
können die energiereichen Pommes bei einer Mahlzeit durch einen Salat
oder ein Brötchen ersetzt werden. Ebenso ist eine Ofen- oder
Folienkartoffel vom Grill eine sehr kalorienarme und leckere Beilage.
Anstelle von Majonäse oder Ketchup passt auch Kräuterquark als Dipp zu
Kartoffel & Co. und liefert noch eine extra Portion Eiweiß und Kalzium
dazu. Die tolle Knolle lässt sich so unbeschwert genießen.
[
©: aid,
Ira Schneider ]
10.)
Umfrage: Arztberuf hat hohes
Ansehen – Politiker-Image immer schlechter
Der Arztberuf genießt in Deutschland nach wie vor ein hohes Ansehen
– dies geht aus einer aktuellen Bevölkerungsumfrage des Instituts für
Demoskopie in Allenbach (IfD) hervor. Demnach rechnen 71 Prozent der
befragten Personen den Beruf des Arztes zu jenen Berufen, die sie am
meisten schätzen. "Seit den 60er Jahren, als das Institut an Hand
einer Liste zum ersten mal das Image verschiedener Berufe untersuchte,
hat sich daran nie etwas geändert", teilten die Initiatoren der
Umfrage heute mit.
An zweiter und dritter Stelle auf der Skala hoch angesehener Berufe
stehen zwei Berufe, die dem Institut zufolge zum ersten Mal auf der
Allensbacher Berufeliste erscheinen: der Beruf der Krankenschwester
und der des Polizisten. 56 Prozent der Bevölkerung attestieren dem
Beruf der Krankenschwester ein ganz besonderes Ansehen, 40 Prozent dem
Beruf des Polizisten.
Der Beruf des Politikers (sechs Prozent) hingegen bildet zusammen mit
dem des Fernsehmoderator (sechs Prozent) und dem Gewerkschaftsführer
(fünf Prozent) das Schlusslicht auf der 22 Berufe umfassenden
Allensbacher Berufsprestigeskala.
Befragt wurden rund 2.100 Personen über 16 Jahre im Zeitraum von Mai
bis Juni 2005.
Nähere Angaben
des Institutes zu der Befragung (mit Grafik) durch Anklicken dieses
Textes (bitte auf "News" klicken).
[
©:
http://www.facharzt.de ]
11.)
Der ultimative Wahltest
Sie sind mit Angela per du, und saßen im Guidomobil? Sie kennen
Schröder noch vom Bolzplatz und wissen, wie viel Fischer wiegt? Alles
schön und gut. Doch sind Sie wirklich fit für die Wahl? Testen Sie
sich selbst: Machen Sie den ultimativen Wahltest auf zm-online!
Und so geht's: Auf
http://www.zm-online.de/quiz.htm links oben unter Aktionen "Fit
für die Wahl" auswählen, per Mausklick sieben kurze Fragen beantworten
und abschicken. Einsendeschluss ist der 18. September. Wer dann bei
zm-online auf dem Siegertreppchen steht, bestimmt das Los. Es winken
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Frauenfeld und Luzern, Material: Schweizer Armee-Wolldecke. Ein
absoluter Blickfang - auch in Zivil.
4. Preis: ein DVD-Paket von Kinowelt. Filmklassiker, die Sie gesehen
haben müssen!
5. Preis: je eins von fünf literarischen Kochbüchern aus dem
Arche-Verlag. Damit Sie wissen, was bei Thomas Mann auf den Tisch kam.
6. Preis: ein Heyne-Sommerpaket. Für entspanntes Schmökern im
Liegestuhl.
7. Preis: je eins von fünf Überraschungspaketen aus dem Hause Body
Shop.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Losziehung erfolgt unter
rechtlicher Aufsicht. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
12.)
Zeitschrift ELTERN: Das sind die schlimmsten Zahnsünden bei den
Kleinen
Was kaum jemand weiß: Erst wenn Kinder die
Schreibschrift flüssig beherrschen, sind sie motorisch auch in der
Lage, sich selbständig richtig die Zähne zu putzen. Bis dahin heißt es
also für Mütter und Väter: dabeibleiben und nachputzen! Und die
schlimmsten Zahnsünden bei den Kleinen vermeiden. Welche das sind,
erklärt die Zeitschrift ELTERN.
Zahnsünde 1: zu oft Süßes!
Wenn Sie Süßigkeiten geben, dann am besten
nach den Hauptmahlzeiten. Denn: Entscheidend ist nicht, wie viel,
sondern wie oft genascht wird. Gesüßte Kindertees, Fruchtsäfte (auch
verdünnt), Limonaden und Schorlen sind eher Genussmittel als Getränke!
Besser gegen den Durst helfen Wasser oder ungesüßte Kräuter- und
Früchtetees. Wenn Sie Ihr Kind von klein auf daran gewöhnen, werden
Sie kein Problem haben!
Zahnsünde 2: zu oft Saures!
Säure aus Limonaden, Fruchtsäften, Schorlen
oder Sportlerdrinks sowie Fruchtgummis ist genauso schädlich wie
Zucker. ELTERN-Tipp: Nach dem Genuss von Saurem nicht gleich Zähne
putzen. Sonst bürsten Sie den aufgeweichten Zahnschmelz mit weg. Nach
einer Stunde Wartezeit ist diese Gefahr vorüber.
Zahnsünde 3: Klebriges
Absolute Vorsicht ist bei Lebensmitteln geboten, die an Zähnen und in
Zahnzwischenräumen haften: z. B. Honig, Trockenobst, Banane, Kekse.
Zahnsünde 4: Trinkflaschen
Nimmt man süße oder saure Getränke aus Saugerflasche, Schnabeltasse
oder Radfahrerflasche zu sich, umspülen Zucker bzw. Säure die Zähne zu
lange. Deshalb: Trinkflaschen nicht als Dauerbegleiter in den
Kinderwagen legen! Und: Ab dem zweiten Lebensjahr kann Ihr Kind aus
der Tasse trinken.
[
©: Eltern, Infos
kobelentz.andrea@guj.de
]
13.)
Tabuthema Mundgeruch
Jeder dritte Europäer hat Mundgeruch. Dennoch ist das, was Fachleute "Halitose"
nennen, weiterhin ein Tabuthema. Zungenreiniger in unterschiedlichen
Größen helfen bei der Therapie. In fast 90 Prozent der Fälle sind die
Ursachen für Halitose im Mund direkt zu suchen und nicht im Magen, wie
oftmals vermutet wird.
Zu den Ursachen für schlechten Atem zählen Zahnschäden, mangelnde
Mundhygiene, Zahnfleischentzündungen und Parodontose. All das bietet
geruchsbildenden Bakterien optimale Bedingungen. Am häufigsten sammeln
sich diese Bakterien direkt auf der Zunge, auf deren durchfurchter
Oberfläche sie gut haften und sich dort mit Essensresten und
abgestorbenen Hautzellen zu unangenehm riechendem Zungenbelag verbinden.
Mit einem einfachen Stofftaschentuch kann man sich übrigens selbst
schnell auf Mundgeruch testen: Reibt man damit mehrmals über die Zunge
und riecht etwa 45 Sekunden danach daran, erkennt man gleich, ob
Handlungsbedarf besteht.
Um Bakterien und Essensreste von der Zungenoberfläche zu entfernen,
empfiehlt sich der Einsatz eines Zungenreinigers. Dieses Gerät sollte
flach und am besten mit einer Bürsten- und einer Schaberseite
ausgestattet sein (z. B. von One Drop Only). Mit Hilfe der Borsten
werden Beläge von der Zungenoberfläche gelöst, der Schaber transportiert
die gelösten Beläge ab. Diese Prozedur reduziert die Zahl der
zahnschädigenden Keime in der Mundhöhle, was neben der Verbesserung des
Atems indirekt zu einer Verringerung des Karies-Risikos führt. Außerdem
verbessert sich bei Menschen ohne Zungenbelag das Geschmacksempfinden
deutlich. Für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Anwender gibt es
solche Zungenreiniger in zwei unterschiedlichen Größen.
Neben dem klassischen Format wird in Apotheken und Drogeriemärkten auch
eine kompakte Variante angeboten, die sich besonders für Kinder und
Jugendliche, Menschen mit schmalem Kiefer sowie all diejenigen eignet,
denen herkömmliche Zungenreiniger bisher zu sperrig waren.
[ ©: One Drop Only GmbH ]
Basics: Halitosis
,
Zungenschaber auf
www.zahnwissen.de
14.)
Zum Schluss:
Schlafende Frauen zu küssen ist
verboten
Im US-Bundesstaat Kentucky muss jeder Bürger einmal im Jahr
baden. In Utah sollten tanzende Paare so viel Abstand halten, dass man
zwischen ihnen noch das Tageslicht sehen kann. In Logan County
(Colorado) ist es Männern nicht gestattet, schlafende Frauen zu küssen.
Und wer in San Francisco sein Auto poliert, darf dazu keinesfalls
ausgemusterte Unterwäsche benutzen, will er/sie keine Strafe riskieren.
Die USA sind das Land der unbegrenzten Möglichkeiten - das trifft auch
auf die skurrilen Gesetze und Verordnungen zu, die zum Teil seit
Hunderten Jahren bestehen und nie offiziell abgeschafft wurden.
Manchmal wird ein solches Gesetz sogar noch angewendet: So wurde 1999
ein Mann aus Michigan zu 75 Dollar Bußgeld und drei Tage Gemeindearbeit
verurteilt, weil er, als er mit seinem Kanu ins Wasser stürzte, einen
lauten Fluch ausstieß - das aber war seit 1898 in Michigan per Gesetz
verboten. Immerhin wurde das Urteil 2003 aufgehoben und die Vorschrift
für ungültig erklärt. (ag)
[ ©:
http://www.aerztezeitung.de/ ]
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