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Zahnärztlicher NewsLetter Nr.
12/2009/ 1. Dezember 2009
Wieder setzt ein Jahr zum Endspurt an. Uns gibt dies Gelegenheit, Ihnen
für die Aufmerksamkeit beim Lesen der kostenlosen ZahnNewsLetter zu danken.
Sollten auch Sie sich für diesen Service bedanken wollen, so würden wir uns über
eine Spende - wie unter Punkt 11.) dargelegt - im Namen der
Hilfsbedürftigen sehr freuen.
Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit und fröhliche
Weihnachtstage!
Ihre ZahnNewsLetter Redaktion
Falls dieser NewsLetter
nicht richtig dargestellt wird, klicken Sie bitte diesen Text an
Inhalt
1.)
Fluoride – die Nummer 1 beim Kampf gegen Karies
2.)
Die 10 häufigsten
Irrtümer rund um das Thema zahngesunde Ernährung
3.)
Nerviges Knirschkonzert: Fast jeder Dritte zermahlt nachts seine
Sorgen
4.) Nur Bares ist Wahres: Viele verschenken Geld
beim Zahnersatz
5.)
Limonaden und Sportdrinks
mit deutlichem Warnhinweis ausstatten
6.) Wie ein Steak
nebenbei / Die meisten Menschen unterschätzen die Kalorien aus
Getränken
7.)
Urteil: Dritte Zähne nicht aufs
Tablett legen
8.)
Probiotika: Wundermittel oder
Monster?
9.)
Muttermilch - Inhaltsstoffe helfen Babys nachts beim
Einschlafen
10.)
Bei Lippenherpes auf Hygiene
achten
11.)
Wir haben eine Bitte ...
12.)
Zum Schluss: eine etwas andere
Weihnachtsgeschichte
1.)
Fluoride
– die Nummer 1 beim Kampf gegen Karies - Andere Maßnahmen zur
Kariesprävention sind weniger effektiv
Ob als Zahnpastazusatz, Tablette oder Gel – Fluoride sind das Mittel
der Wahl bei der Kariesbekämpfung. Karies ist eine multifaktorielle
Erkrankung. Versuche, Karies mit anderen Maßnahmen zu begegnen, wie zum
Beispiel durch Änderung des Ernährungsverhaltens, sind längst nicht so
erfolgreich wie die Kariesprävention mit Fluoriden. Zu diesem Ergebnis
kam Prof. Dominique Declerck von der belgischen Universität Leuven. Der
Grund liegt darin, dass Fluoride den Zahnschmelz stärken und die Zähne
widerstandsfähiger gegenüber den Kariesbakterien machen. Wird nach dem
Putzen auf das Ausspülen der aufgeschäumten Zahnpasta verzichtet, wird
der Fluoridierungseffekt sogar noch gesteigert. Bis zum 6. Lebensjahr
sollten Kinder eine Zahnpasta mit niedrigerem Fluoridgehalt (500 ppm)
verwenden. Eine erbsengroße Menge reicht in aller Regel aus. Danach ist
der Umstieg auf eine Zahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 1.000 bis
1.500 ppm problemlos möglich. Ob man nun Himbeergeschmack oder Menthol
bevorzugt, ist bei der Wahl der Zahnpasta reine Geschmackssache.
Durch gründliches und regelmäßiges Zähneputzen – nach Möglichkeit
dreimal täglich nach den Hauptmahlzeiten, mindestens aber einmal morgens
nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen – kann das
Kariesrisiko gering gehalten werden. Sowohl die bakteriellen Zahnbeläge
als auch die an und zwischen den Zähnen haftenden Nahrungsreste werden
entfernt. Ergänzt werden kann die Mundhygiene durch die regelmäßige
Verwendung von Zahnseide. Ein sauberer und gut gepflegter Zahn wird
nicht krank. Wer Zahnbeläge regelmäßig entfernt, schützt nicht nur seine
Zähne, sondern auch seine allgemeine Gesundheit. Denn kranke oder gar
fehlende Zähne stören nicht nur die Ästhetik, sondern können auch zu
Krankheiten außerhalb der Mundhöhle führen, wie Migräne, Augenleiden
oder Gefäßerkrankungen.
Mehr Informationen dazu gibt es in der aktuellen Broschüre „Gut Lachen
mit gesunden Zähnen“ des Informationskreises Mundhygiene und
Ernährungsverhalten (IME). Sie kann kostenfrei bestellt oder unter
www.imeonline.de
heruntergeladen werden.
[ ©
IME, Frankfurt/M. ]
Basics:
Fluoride
im
Zahnlexikon-Online
2.)
Die 10 häufigsten
Irrtümer rund um das Thema zahngesunde Ernährung
1. Brauner Zucker ist gesünder als weißer
Brauner Zucker ist weniger stark gereinigter Rohzucker, der allerdings
keine nennenswerte Menge an Vitaminen oder Mineralstoffen enthält. Er
ist dementsprechend genauso gesund oder ungesund wie weißer Zucker.
2. Wer viel Zucker isst, bekommt die Zuckerkrankheit (Diabetes)
Ein so simpler Zusammenhang existiert nicht. Allerdings ist diese
Aussage wiederum indirekt richtig. Zuckerkonsum fördert das Übergewicht
und Übergewicht kann Diabetes zur Folge haben.
3. Tee ist schlecht für die Zähne
Das Gegenteil ist die Wahrheit. Auch wenn er Verfärbungen verursacht,
haben viele Inhaltsstoffe eine positive Wirkung. Dazu gehört Fluorid,
das den Schmelz schützt und Enzyme, die die Umwandlung von Stärke in
Zucker stoppen.
4. Ein Apfel nach dem Essen ersetzt die Zahnbürste
Das wäre schön einfach, doch zur Zahnpflege ist er völlig ungeeignet.
Zwar entfernt er oberflächliche Beläge, doch kritische Stellen,
beispielsweise in den Zahnzwischenräumen, erreicht er nicht. Obendrein
greifen seine Säuren den Schmelz an, sein Zucker liefert den
Kariesbakterien Nahrung.
5. Statt Zähneputzen hilft auch ein Kaugummi
Weit gefehlt: Viele Kaugummis enthalten Zucker, der von Bakterien in
schädliche Säuren umgewandelt wird. Aber auch so genannte
Zahnpflegekaugummis, die zuckerfrei sind, können Zahnbeläge nicht
ausreichend entfernen. Allerdings regen sie den Speichelfluss an, sodass
Säuren im Mund schneller neutralisiert werden.
6. Alte Menschen brauchen irgendwann "Dritte Zähne"
Experten sehen das anders: Mit der richtigen Pflege und bewusster
Ernährung können die natürlichen Zähne durchaus ein Leben lang halten.
7. Das Milchzahngebiss der Kinder braucht keine intensive Pflege
- es fällt doch eh aus!
Schäden durch Karies an Milchzähnen können durchaus die folgenden Zähne
krank machen. Zahnlücken stören außerdem die Sprachentwicklung und das
Kieferwachstum des Kindes.
8. Manche Menschen haben wegen ihrer Erbanlagen schlechte Zähne
So einfach funktioniert die Natur nicht: Heute wissen Forscher, dass
auch die Gene einen gewissen Anteil zum Kariesrisiko beitragen. Doch
wichtige Faktoren wie Ernährung, Pflege, Lebensweise und Alter spielen
eine nicht minder bedeutende Rolle.
9. Nur durch den Verzehr von Zucker entsteht Karies
Neben Zucker sind auch kohlehydrathaltige Speisen eine Ursache für
Karies. Denn Stärke kann bereits im Mund durch Enzyme im Speichel in
Zucker umgewandelt werden. Eine regelmäßige Zahnpflege ist also
unverzichtbar.
10. "Zuckerfrei" bedeutet "ohne Zucker"
Neben dem Haushaltszucker gibt es noch weitere Zuckerarten
(beispielsweise Traubenzucker, Fruchtzucker, Malzzucker, Milchzucker
etc.), die der Gesetzgeber nicht als Zucker im engeren Sinne definiert
hat. Lebensmittel, die mit dem Aufdruck "zuckerfrei" verkauft werden,
dürfen also lediglich keinen Rohrzucker enthalten.
[
©:
Aktion zahnfreundlich ]
3.)
Nerviges Knirschkonzert: Fast jeder Dritte zermahlt nachts seine
Sorgen
Ein nächtliches Knirschkonzert kann nicht nur dem Partner den letzten
Nerv rauben. Auch der "Knirscher" kann darunter leiden, weiß aber
zumeist gar nicht, was sich nachts in seinem Mund abspielt. Er merkt es
vielleicht erst durch einen leichten Muskelkater in den Kiefergelenken
am nächsten Morgen. Fast ein Drittel aller Deutschen knirschen mit den
Zähnen, so Schätzungen von Zahnexperten.
Bei normaler und entspannter Mundstellung haben die Zähne gar keinen
Kontakt miteinander. Erst beim Essen werden die Zähne zum Mahlen und
Kauen verwendet. Das Zähneknirschen im Schlaf beziehungsweise das
"Zähnezusammenpressen" in Phasen höchster Konzentration ist ungesund.
Denn beim Knirschen wird großer Druck auf die Zähne ausgeübt: Bis zu 100
Kilo pro Quadratzentimeter können beim Zusammenbeißen der Zähne
aufeinander treffen.
Was viele nicht wissen: Unter dem enormen Druck kann das Gebiss
abschleifen, das Zahnfleisch zurückgehen und der Kiefer überlastet
werden. Weitere Folgen können auch Verspannungen im Hals-Kopf-Bereich
sowie Gesichts- und Kopfschmerzen sein. Wer durch das Knirschen
dauerhaft seine Kaumuskeln und Kiefergelenke überbeansprucht, bei dem
können irreparable Schäden am ganzen Kauapparat auftreten. "Stellt man
selber fest oder wird vom Partner darauf aufmerksam gemacht, dass man
mit den Zähnen knirscht, sollte man unbedingt einen Zahnarzt
konsultieren", so Dr. Ernst Sobotta, Zahnarzt beim Ärztezentrum der
Techniker Krankenkasse (TK).
Oftmals hilft Zähneknirschern bereits eine so genannte "Knirscherschiene".
Diese Schiene wird aus Kunststoff hergestellt und vom Knirscher nachts
wie eine Schutzkappe auf die Zähne aufgesetzt. So haben die Zähne keinen
direkten Kontakt miteinander und eine Abnutzung kann vermieden werden.
"Besonders wichtig ist aber, den Ursachen für das Zähneknirschen auf den
Grund zu gehen", so der Zahnarzt vom TK-Ärztezentrum. Die Gründe können
unterschiedlich sein. Manchmal liegt die Ursache in einer
Zahnfehlstellung oder einem nicht richtig passenden Zahnersatz, was der
Zahnarzt bereits beheben kann. Häufig ist das Zähneknirschen auch Folge
von persönlichem und beruflichem Stress, Überforderung oder anderen
psychischen Belastungen. Jeder kann aber lernen, mit stressigen
Situationen zurechtzukommen. Dr. Ernst Sobotta empfiehlt: "Bei manchen
Menschen reicht bereits ein entspanntes Wochenende mit schönen
Unternehmungen oder sportlichen Betätigungen aus, um vom Alltagsstress
abzuschalten. Auch können Entspannungsübungen wie beispielsweise
Autogenes Training oder Yoga helfen."
[
PM
TK-Krankenkasse]
Basics: Knirschen
im
Zahnlexikon-Online
4.)
Nur Bares ist Wahres:
Viele verschenken Geld beim Zahnersatz
Die Deutschen stehen auf Bonusprogramme: Ob im Kaufhaus, an der
Tankstelle oder im Supermarkt - beim Sparen möchte fast jeder punkten.
Deshalb sind nach Schätzungen von Marktforschern in Deutschland
mittlerweile über 100 Millionen Kundenkarten im Umlauf. Umso
verwunderlicher scheint es, dass gerade das Bonusheft für den
Vorsorgetermin beim Zahnarzt, das bares Geld einbringt, von vielen noch
vernachlässigt wird. Laut einer aktuellen Umfrage des
Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse
(TK) verzichten knapp ein Viertel der gesetzlich Krankenversicherten in
Deutschland auf ein Bonusheft bei der Zahnvorsorgeuntersuchung.
Annelore Penno, Expertin für die zahnmedizinische Versorgung bei der TK:
"Wer seine Zähne konsequent pflegt, regelmäßig zu den
Vorsorgeuntersuchungen zu seinem Zahnarzt geht und sich dies im so
genannten Bonusheft bestätigen lässt, profitiert gleich doppelt: Er tut
nicht nur seinen Zähnen etwas Gutes, sondern bekommt im Falle eines
Zahnersatzes auf den Festzuschuss noch einen zusätzlichen Bonus von
seiner Krankenkasse." Regelmäßig heißt: bei Erwachsenen eine
Zahnvorsorgeuntersuchung im Kalenderjahr; bei Kindern und Jugendlichen
bis zum 18. Geburtstag ein Zahnarztbesuch je Kalenderhalbjahr.
Wer im Bonusheft nachweisen kann, dass er in den letzten fünf Jahren
regelmäßig zu den Zahnvorsorgeuntersuchungen gegangen ist, bekommt einen
um 20 Prozent höheren Festzuschuss. Werden die letzten zehn
Kalenderjahre belegt, erhöht sich der Festzuschuss sogar um 30 Prozent.
Je nachdem wie umfangreich der Zahnersatz wird, kann ein lückenlos
gepflegtes Bonusheft viele Euro wert sein, wie das folgende Beispiel
zeigt:
Ein defekter Zahn muss mit einer Krone repariert werden. Die Krone
kostet ungefähr 250 Euro. Der Festzuschuss der Krankenkasse für die
Krone beträgt 120,03 Euro. Mit einem Bonus von 20 Prozent beträgt der
Zuschuss 144,04 Euro; mit dem erweiterten Bonus von 30 Prozent sogar
156,04 Euro.
Für die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt fällt keine
Praxisgebühr an. Die Abrechnung erfolgt einfach über die
Krankenversichertenkarte. Den Nachweis der Untersuchungen bestätigt der
Zahnarzt im Bonusheft, das man in jeder Zahnarztpraxis bekommt.
"Wahrgenommene Termine, die nicht gleich im Bonusheft eingetragen
wurden, muss der behandelnde Zahnarzt auch nachträglich im Bonusheft
bestätigen", so Penno.
Für die bevölkerungsrepräsentative Umfrage hat das
Meinungsforschungsinstitut Forsa zwischen dem 1. und dem 9. Juli 2009 im
Auftrag der TK 1.000 Personen telefonisch befragt.
[ ©:
TK-Pressestelle, E-Mail:
daniel.burgstaler@tk-online.de ]
Basics:
Festzuschuss auf
www.Zahnwissen.de
5.)
Limonaden und
Sportdrinks mit deutlichem Warnhinweis ausstatten
Sport- und Erfrischungsgetränke enthalten oft Säure. Sie stellen deshalb eine
Gefahr für die Zahnsubstanz dar. Säuren ätzen die Zähne an, lösen den
Zahnschmelz im schlimmsten Fall auf. Dieser Vorgang heißt in der Fachsprache
Erosion. Da die meisten Verbraucher zu wenig davon wissen, fordert die elmex
Forschung jetzt eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht für erosive Getränke.
"Leicht täuscht der süße Geschmack solcher Softdrinks darüber hinweg, dass sie
Säure enthalten", erläutert Pressesprecher Dr. Stefan Hartwig. "Die Gefahren von
übermäßigem Zuckerkonsum sind gemeinhin bekannt, die Gefahren von
Säureeinwirkung jedoch kaum. Deshalb ist mehr Verbraucherschutz hier notwendig.
Es muss konsequent informiert werden."
Vor allem die weit verbreitete Zitronen- und Ascorbinsäure kann für Zähne fatal
sein: Denn kontinuierlich und oft konsumiert, können sie an der Zahnsubstanz
nichtreparierbare Schäden verursachen. "Die Konsumenten haben ein Recht, dies zu
wissen", verlangt Dr. Hartwig. "Ein Drittel der deutschen Bevölkerung ist schon
von Erosion betroffen. Mit einer entsprechenden Kennzeichnung wären Verbraucher
viel besser geschützt."
[ ©:
PM der elmex-Forschung
]
Basics:
erosionsbedingte Zahnschäden im
Zahnlexikon-Online
6.)
Wie ein Steak nebenbei
/ Die meisten Menschen unterschätzen die Kalorien aus Getränken
Im Durchschnitt 138 Liter Wasser aus Flaschen pro Jahr trinkt
jeder Deutsche. Mindestens die gleiche Menge kommt noch einmal als
Saft, Limonade oder als Schorle hinzu. Dass man diese Getränke auch
als Kalorienlieferanten sehen sollte, ist den Wenigsten klar. Dabei
liefert ein halber Liter Obstsaft so viel Kalorien wie ein großes
Steak, rechnet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" vor. Wer
also sein Gewicht unter Kontrolle halten oder reduzieren möchte, tut
gut daran, sich stets zu fragen, ob gegen den Durst nicht auch
Wasser reicht. In einem Glas Apfelsaft (0,2 Liter) stecken zum
Beispiel rund 22 Gramm Zucker und damit etwa 95 Kilokalorien - fast
so viel wie in der gleichen Menge Cola. Wenn Limonaden
Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit enthalten, liefern auch diese
Kalorien. Schmackhafte Alternativen sind ungesüßte Tees. Vorsicht
ist bei fertig angebotenen Produkten, wie etwa Eistee, geboten.
Selbst in den "Light"-Versionen enthalten sie oft noch viel Zucker.
[
©:
Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber"
]
7.)
Urteil: Dritte Zähne nicht aufs Tablett legen
Wer seine dritten Zähne im Krankenhaus auf ein Essenstablett legt,
darf sich nicht wundern, wenn sie verschwinden. Das hat das Landgericht
Detmold (Nordrhein-Westfalen) geurteilt, wie ein Sprecher am Mittwoch
bestätigte. Eine Frau hatte Schadenersatz für ihr verloren gegangenes
Gebiss gefordert.
Die Dame hatte ihre dritten Zähne im Krankenhaus aufs Essenstablett
gelegt. Das Personal räumte die Prothese dann mit dem Frühstück ab. Das
Landgericht wies auch in zweiter Instanz die Erstattung von 750 Euro ab,
die als Eigenanteil für ein neues Gebiss Ersatz fällig waren. Die
Mitarbeiter müssten auf Tabletts nicht mit abgelegten Gebissen rechnen,
hieß es.
[ ©:
Ärztezeitung, dpa ]
Basics:
Zahnersatz im
Zahnlexikon-Online
8.)
Probiotika: Wundermittel oder Monster?
Die Bedeutung der Darmflora bei bestimmten Erkrankungen
wurde bereits um das Jahr 1900 entdeckt. Ebenso der Einsatz von lebenden
Mikroorganismen, die bei der Therapie bestimmter Erkrankungen
gesundheitsförderlich beim Menschen verwendet werden können. Diese
sogenannten Probiotika werden aber erst seit den 80-er Jahren nach den
Prinzipien der evidenzbasierten Medizin erforscht und evaluiert,
neuerdings auch bei schwerkranken Patienten auf Intensivstationen.
Insgesamt gibt es derzeit acht direkte Studien zur Wirkung von
Probiotika bei Schwerstkranken.
Die Ergebnisse sind unterschiedlich, drei Studien beurteilen den Einsatz
positiv, drei ausgeglichen und zwei negativ. "Bestimmte Probiotikastämme,
wie zum Beispiel Lactobazillus-Stämme können bei ausgewählten
Erkrankungen und Patienten eine positive Wirkung haben," sagte Prof. Dr.
Stephan C. Bischoff, Direktor des Institutes für Ernährungsmedizin der
Universität Hohenheim in Stuttgart, anlässlich einer Tagung der
Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) im schwäbischen
Irsee. So sei der Einsatz zum Beispiel bei akuten, infektiösen
Durchfallerkrankungen, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis
ulcerosa), beim Reizdarmsyndrom, bei Kleinkindern mit schwerer
Darmentzündung und bei antibiotika- assoziiertem Durchfall durchaus
sinnvoll. Metanalysen, die mehr als 1.000 Patienten eingeschlossen
haben, hätten dies bestätigt. Wichtig sei, spezifisch zu schauen, wo
Probiotika wirkungsvoll seien und sie nicht pauschal einzusetzen. So sei
dagegen der Einsatz bei kritisch Kranken und Patienten auf einer
Intensivstation sehr viel kritischer zu bewerten, da bei diesen Menschen
häufig der Darm insgesamt so weit geschädigt sei, dass Probiotika dort
eher schaden als helfen.
Unterschiedliche Darreichungsformen
Insgesamt gibt es rund 20 bis 30 verschiedene Probiotikastämme. Ihnen
gemeinsam ist es, dass sie die Passage durch den Magen mit seiner
Magensäure und die Verdauungsenzyme im Darm unbeschadet überstehen. Sie
siedeln sich dann zeitbegrenzt in der vorhandenen Darmflora an, in der
bereits über 500 verschiedene Mikroorganismen ihre Verdauungsarbeit tun.
Eingesetzt werden sie hauptsächlich, um die Lactose-Verdauung
(Verwertung von Milchzucker) zu fördern, krankheitserregende Keime im
Darm zu unterdrücken und die Dauer bestimmter Formen von Durchfall - vor
allem durch Viren verursacht - zu verkürzen. Ebenso können sie
Allergien, Neurodermitis und Infektionen bei Frühgeborenen positiv
beeinflussen. Probiotika werden entweder als Kapsel verordnet oder sind
Joghurts zugesetzt. Bei den Joghurts haben Studien festgestellt, dass
sich zum Beispiel die Probiotikastämme Lactobazillus casei defensis und
Lactobazillus casei Shirota positiv bei antibiotika-assoziierter
Durchfallfallerkrankung auswirkt.
Sorgfältig geplante, ärztlich geleitete Studien
Bei schwerkranken Patienten dagegen sollten Probiotika nur im Rahmen von
sorgfältig geplanten und ärztlich geleiteten Studien eingesetzt werden.
Hier muss noch herausgefunden werden, welche Probiotika bei welchen
Krankheitsbildern tatsächlich wirksam und auch sicher sind. Bei
korrektem Einsatz können Probiotika tatsächlich Erstaunliches bewirken
Bei falscher Indikation können sie aber auch, wie andere wirksame
Therapeutika, unerwünschte Wirkungen haben.
[
©: Prof. Dr. Stephan C. Bischoff ;
bischoff.stephan@uni-hohenheim.de ]
Basics:
Probiotika im
Zahnlexikon-Online
9.)
Muttermilch -
Inhaltsstoffe helfen Babys nachts beim Einschlafen
Muttermilch enthält bestimmte Substanzen, die den Säugling in der Nacht
beruhigen und beim Einschlafen helfen. Das lassen die Ergebnisse einer
spanischen Studie vermuten. Für die Untersuchung gaben dreißig Mütter im Laufe
von 24 Stunden je sechs bis acht Milchproben ab. Die Milch wurde im Labor auf
verschiedene Nukleotide geprüft, die dem Körper unter anderem als Botenstoffe
und Energielieferanten dienen. Die Auswertung der Proben zeigte, dass die
Konzentration einiger Nukleotide im 24-Stunden-Rhythmus schwankt. So waren
Adenosin-, Guanosin- und Uridinmonophosphat nachts vermehrt in der Milch zu
finden. Offenbar fördern diese Substanzen das Einschlafen in der Nacht und
helfen dem Säugling, sich möglichst rasch in den Tag-Nacht-Rhythmus einzufinden.
Um diese positive Wirkung zu nutzen, sollte abgepumpte Milch nicht zu
zeitverzögert gefüttert werden, empfehlen die Forscher. Muttermilch ist die
optimale Nahrung für das Baby. Sie liefert nicht nur alle notwendigen
Nährstoffe, sondern schützt auch vor Infektionskrankheiten und Allergien. Die
Nationale Stillkommission empfiehlt, Säuglinge vier bis sechs Monate lang
ausschließlich mit Muttermilch zu ernähren und mit der Einführung der Beikost
nicht sofort abzustillen.
Mehr zum Speiseplan für das erste Lebensjahr erfahren Sie auf
www.was-wir-essen.de
in der Rubrik "Spezielle Ernährungsinfos".
[ ©:
aid, Heike Kreutz
]
Basics:
Kleinkinder
auf Zahnwissen.de
10.)
Bei Lippenherpes
auf Hygiene achten
Lippenherpes wird meist mit rezeptfreien Medikamenten behandelt. Einfache
Hygieneregeln können die Verschleppungsgefahr des Lippenherpes verringern. "Auch
wenn es juckt: An den Bläschen nicht kratzen oder reiben. Sonst kann der Erreger
über die Hände auf die Augen, die Nase oder andere Körperstellen übertragen
werden. Die Zahnbürste sollte nach dem Abklingen der Infektion gewechselt
werden, Vorsicht auch beim Umgang mit Kontaktlinsen", rät Erika Fink,
Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Ansteckend ist der Patient vom ersten
Auftreten der Symptome, bis die harte Kruste von den Bläschen abfällt. Die
auslösenden Viren sind im Speichel vorhanden, deshalb kein Geschirr oder
Handtücher gemeinsam nutzen. Fink: "Auch wenn es schwer fällt: Mit Lippenherpes
nicht küssen. Das schützt den Partner oder das Kind vor einer Infektion."
Lippenherpes wird oft mit Cremes behandelt, die schon beim ersten Kribbeln
aufgetragen werden sollten. Diese Arzneimittel besser nicht mit den Fingern,
sondern mit einem Applikator oder einem Wattestäbchen aufgetragen. Gegen
Lippenherpes können auch wirkstofffreie Pflaster helfen. Sie decken die Bläschen
kosmetisch ab und ermöglichen eine feuchte Wundheilung.
"Rezeptfrei heißt nicht harmlos. Jeden Tag lösen die Apotheker allein in der
Selbstmedikation mehr als 300.000 arzneimittelbezogene Probleme", so Fink. "Etwa
jedes zehnte Problem betrifft ein Arzneimittel gegen Hautkrankheiten. Der
Apotheker informiert gerne über die richtige Anwendung von Cremes und Salben."
Wenn sich der Lippenherpes durch die Selbstmedikation nach fünf Tagen noch nicht
gebessert hat, sollten Patienten einen Arzt aufsuchen. Das gilt auch, wenn die
Bläschen häufiger als sechsmal pro Jahr auftauchen, bei sehr starker oder lang
anhaltender Bläschenbildung oder wenn das Auge, die Nase oder die Genitalregion
betroffen sind.
[
©:
http://www.abda.de. ]
Basics:
Herpes im
Zahnlexikon-Online
11.)
Wir haben eine Bitte ...
Weihnachtszeit ist Spendenzeit und so werden auch dieses Jahr
wieder zahlreiche Personen und Firmen um eine "milde Gabe" gebeten -
ganz zu schweigen vom Staat, der noch nicht einmal Bitte oder Danke sagt.
Häufig
stellen sich bei derartigen Spendenaufrufen die Fragen: Kommt mein Geld
auch da an, wofür es gedacht ist? Wie sieht es mit den
Verwaltungskosten aus? Bei der Vielzahl von echten und manchmal auch
nicht so effektiven Hilfsorganisationen für die Ärmsten der Armen, die
bei Ihnen "Anklopfen" und um ein Almosen bitten, fällt es nicht
leicht, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Wir haben eine Bitte ... heißt es auf der Eingangsseite des
Hilfswerks der
Deutschen Zahnärzte. Diese Organisation besteht seit über 20
Jahren und ist mit dem begehrten Qualitätsmerkmal "Spendensiegel" des
Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen (DZI)
und einem
dicken Lob von CharityWatch ausgestattet.
Bisher wurden eine
Vielzahl von Projekten in
über 60 Ländern der Welt für die
Ärmsten der Armen durch die finanzielle Unterstützung mit gebrauchtem
Zahngold und Geld-/Sachspenden auf den Weg gebracht.
Der Autor der ZahnNewsLetter ist selbst aktiv mit dieser Hilfsorganisation
verbunden und verbrachte einen Teil seiner Freizeit ehrenamtlich auf den
Philippinen.
Lesen Sie hier seinen Bericht ...
Vielleicht auch für Sie eine Überlegung wert? Danke!
zu unserem Spendenaufruf
Weitere Infos:
http://www.hilfswerk-z.de/helfen.htm ;
http://www.hilfswerk-z.de/
12.)
Zum Schluss: eine etwas andere Weihnachtsgeschichte
Auf vielfachen Wunsch wiederholen wir hier eine stressige
Begebenheit um die Weihnachtszeit, welche wir schon einmal vor 10
Jahren hier niedergeschrieben hatten:
8. Dezember, 18:00 Uhr
Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr.
Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen und stundenlang
am Fenster gesessen und zugesehen wie riesige, weiße Flocken vom
Himmel herunter schweben. Es sah aus wie im Märchen. So romantisch -
wir fühlten uns wie frisch verheiratet. Ich liebe Schnee.
9. Dezember
Als wir wach wurden, hatte eine riesige, wunderschöne Decke aus
weißem Schnee jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Was für ein
phantastischer Anblick! Kann es einen schöneren Platz auf der Welt
geben ? Hierher zu ziehen war die beste Idee, die ich je in meinem
Leben hatte. Habe zum ersten Mal seit Jahren wieder Schnee
geschaufelt und fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge. Habe die
Einfahrt und den Bürgersteig freigeschaufelt. Heute Nachmittag kam
der Schneepflug vorbei und hat den Bürgersteig und die Einfahrt
wieder umgeschoben, also holte ich die Schaufel wieder raus. Was für
ein tolles Leben!
12. Dezember
Die Sonne hat unseren ganzen schönen Schnee geschmolzen. Was für
eine Enttäuschung. Mein Nachbar sagt, dass ich mir keine Sorgen
machen soll, wir werden definitiv eine weiße Weihnacht haben. Kein
Schnee zu Weihnachten wäre schrecklich! Günter sagt, dass wir bis
zum Jahresende so viel Schnee haben werden, dass ich nie wieder
Schnee sehen will. Ich glaube nicht, dass das möglich ist. Günter
ist sehr nett - ich bin froh, dass er unser Nachbar ist.
14. Dezember
Schnee, wundervoller Schnee! 30 cm letzte Nacht. Die Temperatur ist
auf -20 Grad gesunken. Die Kälte lässt alles glitzern. Der Wind nahm
mir den Atem, aber ich habe mich beim Schaufeln aufgewärmt. Das ist
das Leben! Der Schneepflug kam heute Nachmittag zurück und hat
wieder alles zugeschoben. Mir war nicht klar, dass ich soviel würde
schaufeln müssen, aber so komme ich wieder in Form. Wünschte ich
würde nicht so Pusten und Schnaufen.
15. Dezember
60 cm Vorhersage. Habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep
gekauft. Und Winterreifen für das Auto meiner Frau und zwei
Extra-Schaufeln. Habe den Kühlschrank aufgefüllt. Meine Frau will
einen Holzofen, falls der Strom ausfällt. Das ist lächerlich -
schließlich sind wir nicht in Alaska.
16. Dezember
Eissturm heute Morgen. Bin in der Einfahrt auf den Arsch gefallen,
als ich Salz streuen wollte. Tut höllisch weh. Meine Frau hat eine
Stunde gelacht. Das finde ich ziemlich grausam.
17. Dezember
Immer noch weit unter Null. Die Straßen sind zu vereist, um
irgendwohin zu kommen. Der Strom war 5 Stunden weg. Musste mich in
Decken wickeln, um nicht zu erfrieren. Kein Fernseher. Nichts zu tun
als meine Frau anzustarren und zu versuchen, sie zu irritieren.
Glaube, wir hätten einen Holzofen kaufen sollen, würde das aber nie
zugeben. Ich hasse es, wenn sie Recht hat! Ich hasse es, in meinen
eigenen Wohnzimmer zu erfrieren!
20. Dezember
Der Strom ist wieder da, aber noch mal 40 cm von dem verdammten Zeug
Letzte Nacht! Noch mehr schaufeln. Hat den ganzen Tag gedauert. Der
beschissene Schneepflug kam zweimal vorbei. Habe versucht eines der
Nachbarskinder zum Schaufeln zu überreden. Aber die sagen, sie
hätten keine Zeit, weil sie Hockey spielen müssen. Ich glaube, dass
die lügen. Wollte eine Schneefräse im Baumarkt kaufen. Die hatten
keine mehr. Kriegen erst im März wieder welche rein. Ich glaube,
dass die lügen. Günter sagt, dass ich schaufeln muss oder die Stadt
macht es und schickt mir die Rechnung. Ich glaube, dass er lügt.
22. Dezember
Günter hatte recht mit weißer Weihnacht, weil heute Nacht noch mal
30 cm von dem weißen Zeug gefallen ist und es ist so kalt, dass es
bis August nicht schmelzen wird. Es hat 45 Minuten gedauert, bis ich
fertig angezogen war zum Schaufeln und dann musste ich pinkeln. Als
ich mich schließlich ausgezogen, gepinkelt und wieder angezogen
hatte, war ich zu müde zum Schaufeln. Habe versucht für den Rest des
Winters Günter anzuheuern, der eine Schneefräse an seinem Lastwagen
hat, aber er sagt, dass er zu viel zu tun hat. Ich glaube, dass der
Wichser lügt.
23. Dezember
Nur 10 cm Schnee heute. Und es hat sich auf 0 Grad erwärmt. Meine
Frau wollte, dass ich heute das Haus dekoriere. Ist die bekloppt?
Ich habe keine Zeit - ich muss SCHAUFELN!!! Warum hat sie es mir
nicht schon vor einem Monat gesagt? Sie sagt, Sie hat, aber ich
glaube, dass sie lügt.
24. Dezember
20 Zentimeter. Der Schnee ist vom Schneepflug so fest
zusammengeschoben, dass ich die Schaufel abgebrochen habe. Dachte
ich kriege einen Herzanfall. Falls ich jemals den Arsch kriege, der
den Schneepflug fährt, ziehe ich ihn an seinen Haaren durch den
Schnee. Ich weiß genau, dass er sich hinter der Ecke versteckt und
wartet bis ich mit dem Schaufeln fertig bin. Und dann kommt er mit
150 km/h die Straße runtergerast und wirft tonnenweise Schnee auf
die Stelle, wo ich gerade war. Heute Nacht wollte meine Frau mit mir
Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken, aber ich hatte
keine Zeit. Musste nach dem Schneepflug Ausschau halten.
25. Dezember
Frohe Weihnachten. 60 Zentimeter mehr von der Türe. Eingeschneit.
Der Gedanke an Schneeschaufeln lässt mein Blut kochen. Gott, ich
hasse Schnee! Dann kam der Schneepflugfahrer vorbei und hat nach
einer Spende gefragt. Ich hab ihm meine Schaufel über den Kopf
gezogen. Meine Frau sagt, dass ich schlechte Manieren habe. Ich
glaube, dass sie eine Idiotin ist. Wenn ich mir noch einmal Wolfgang
Petry anhören muss, werde ich sie umbringen.
26. Dezember
Immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt sind wir hierher
gezogen? Es war alles IHRE Idee. Sie geht mir echt auf die Nerven.
27. Dezember
Die Temperatur ist auf -30 Grad gefallen und die Wasserrohre sind
eingefroren.
28. Dezember
Es hat sich auf -5 Grad erwärmt. Immer noch eingeschneit. DIE ALTE
MACHT MICH VERRÜCKT!!!
29. Dezember
Noch mal 30 Zentimeter. Günter sagt, dass ich das Dach freischaufeln
muss, oder es wird einstürzen. Das ist das Dämlichste was ich je
gehört habe. Für wie blöd hält der mich eigentlich?
30. Dezember
Das Dach ist eingestürzt. Der Schneepflugfahrer verklagt mich auf
50.000 € Schmerzensgeld. Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren. 25
Zentimeter vorhergesagt.
31. Dezember
Habe den Rest vom Haus angesteckt. Nie mehr Schaufeln.
8. Januar
Mir geht es gut. Ich mag die kleinen Pillen, die sie mir dauernd
geben. Nur, warum bin ich an das Bett gefesselt?
FROHE WEIHNACHTEN !!

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